Alles ist Sonne

NASA: 3D Bild der Sonne

NASA: 3D Bild der Sonne

Auf Island sagte mir einmal ein Isländer unvermittelt im Gespräch: „Ich bin ein einfacher Mann. Aber wenn ich eine Religion aussuchen müsste, so würde ich die Sonne anbeten.“

Dieser Satz war sehr ehrlich und außerdem nachvollziehbar. Vermutlich hatte ein Weiser zu mir gesprochen.

Auf Island, der Insel in der Nähe Grönlands, ist nicht so wichtig, fehlt nichts oft so sehr, wie das Sonnenlicht − in den Wintermonaten. Im Frühjahr und im Sommer ist die Sonne dafür dann fast immer anwesend: Nachts wird es nie ganz dunkel.

Ich werde das Gefühl des durch diese Daueranwesenheit der Sonne ausgelösten, körperlich und geistig-emotional spürbaren Energieschubs nie vergessen − ein euphorieartiges, fast süchtigmachendes Glücksgefühl…

Tatsächlich ist die Sonne für alle Erdlinge die höchste Instanz, ob wir es nun wahrhaben wollen oder nicht. Hätte sie nur einen Tag „schlechte Laune“, würde sie gar eine Woche die „Bösen“ nicht bescheinen, und das sind ja fast alle Erdlinge, würden wir alle ganz schnell auf unseren Knien liegen.

Die Sonne ist gleichzeitig das lebendige Symbol für unverdiente Gnade und Güte. Aber diese braucht man sich ihrem Wesen nach ja auch gar nicht zu verdienen: Die Sonne spendet sie einfach, sie IST einfach; sie ist einfach für uns da. Das ist es, was die Christen als Liebe verehren und ihrem Gott in höchstem Maße zuschreiben. Bei der Sonne wird Sein und Liebe eins. Sie scheint, d.h. sie ist – also bin ich/sind wir. Nicht umsonst haben besonders im Deutschen die Verben lieben und leben so eine große Ähnlichkeit. Das Verhältnis zwischen Erde und Sonne ist also eine Liebesgeschichte aber auch die Geschichte einer Abhängigkeit: Denn die Erde kreist um die Sonne − um ihre Angebetete; in mittelmeerischer Sicht kreist die Erde (terra; feminin) um ihren Geliebten (sol; maskulin).

Das Abhängigkeitsverhältnis zwischen Erde und Sonne war natürlich den Alten noch viel bewusster. Ihr Wissen über den Lauf der Gestirne ein kostbar gehüteter Schatz.

Vor einiger Zeit stolperte ich im Internet über einen mehrteiligen Film „Beten die Christen in Wirklichkeit den ägyptischen Sonnengott Horus an?“ Er ist in 3 Sequenzen zu sehen:
http://www.youtube.com/watch?v=R1gah37Z4x8

http://www.youtube.com/watch?gl=DE&hl=de&v=odo5XhAx4Co

http://www.youtube.com/watch?gl=DE&hl=de&v=HyuY3lfleHY

Die inhaltlichen Aussagen des Kurzfilms, der eine Art astronomisch-astrologische Symbolsprache für eine Fülle von antiken Religionen nahelegt, ist sehr überzeugend. Der Film zeigt die überragende Stellung der Sonne im Weltbild der antiken Völker, aber auch, dass das Christentum natürlich nicht im luftleeren Raum entstand.

Ich würde jedoch nicht mit den Filmmachern soweit gehen, das „Kind mit dem Bade auszuschütten.“ Die Frage nach der Existenz einer historischen Person namens „Jesus“ ist das eine. Das andere Thema ist die Frage danach, ob sich ggfs. auch das Christentum der traditionellen „Blaupause“ Sonnenreligion, Sonnengott etc. bediente, um seinen Glaubensideen Rückenwind zu verschaffen.

Auch wenn es einen historischen Jesus nie gab (und vieles spricht dafür), so ist er längst durch den Glauben von Millionen von Menschen erschaffen worden. Das, was er gesagt hat oder das, was man ihm in den Mund legte, kann als spirituelle Wahrheit stimmen, funktionieren oder eben auch nicht und im Geist durch jeden Menschen überprüft und angenommen oder verworfen werden.

Kürzlich sah ich bei Freunden auf dem Esstisch eine Kopie eines Interviews mit dem deutschen Biophysiker Dr. Dieter Broers (als Buchautor auch „Morpheus“ ): „Ist die Sonne unser Schicksal?“

Dieses HÖRZU-Interview ruft uns die zentrale Bedeutung der Sonne für die Menschheit wieder ins Bewusstsein: Die Sonne kann durch eine veränderte Aktivität das Erdmagnetfeld und damit den Menschen unmittelbar verändern. Denn unser Körper selbst kann nur elektromagnetisch aufrechterhalten werden. Die Sonne ist dabei unser großer „Taktgeber“.

Broers: Wir müssen akzeptieren, dass wir von äußeren Faktoren beeinflusst sind. Wenn wir verstehen, dass unsere Körper selber elektromagnetisch ihre Funktionen aufrechterhalten, und erkennen, dass naturgegebene äußere Felder unsere Lebensfunktionen lenken, werden wir Demut vor dem „großen Lebensplan“ erfahren. Diese Art Hingabe ist kein Fatalismus.

Im weiteren Verlauf des Interviews kommt Broers dann auf den geheimnisvollen Maya-Kalender zu sprechen, der bekanntlich nur bis in das Jahr 2012 reicht. Dieser spricht für unsere Zeit vond einem „Synchronisationsstrahl“, der vom Zentrum unserer Milchstrasse ausgeht. Die NASA, so Broers, hat jetzt vermutlich genau diesen Energiestrahl entdeckt, der „wie ein Scheinwerfer aus den tiefsten Bezirken des Alls“ auf die Erde gerichtet aufscheint.

Das Interview mir Dr. Broers erscheint mir überaus lesenswert!

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