Obama ruft am 23. Oktober Notstand wegen H1N1 aus und lässt Töchter impfen

Die Schweinegrippehysterie hat bereits die ersten Opfer gefordert: Mutmaßliche Opfer wegen des Impfstoffes, mutmaßliche Opfer wegen der Adjuvantien in den Impfstoffen und mutmaliche Opfer der Hysterie an sich. Im Netz entleert sich eine dicke Schweinsblase an wilden Spekulationen: Darüber, dass Obamas Töchter nicht geimpft wurden. Und warum wohl…
Der Pressesekretär des Weißen Hauses Robert Gibbs sagte am 8. Oktober auf Nachfragen : “…the vaccine is not available to them based on their risk.” Also zu Deutsch: Der Impfstoff ist wegen ihrer Risiko(gruppe) noch nicht zur Verfügung gestellt worden. Zunächst sollten ja Schwangere, Krankenhauspersonal etc. geimpft werden.
In der Presseerklärung des Weißen Hauses vom 27. Oktober “Vaccinations for the First Family” wird klar gesagt: “Alle Mitglieder der Obama Familie wurden gegen die säsonale Grippe geimpft. Malia und Sasha wurden beide letzte Woche gegen H1N1 geimpft, nachdem der Impfstoff in Washington zur Verfügung stand.” Der Präsident und seine Frau würden noch auf die Impfung warten, da sie ja in einer anderen Risikogruppe seien.

Ich denke, wir schaden der Kritik an der Schweinegrippekampagne, wenn immer wieder leicht zu widerlegende Gerüchte in Umlauf gesetzt werden, überdies kann niemand letzlich nachweisen, ob die Impfungen auch tatsächlich stattgefunden haben.

Bereits am 20. September sagte Obama in einem CNN-Interview, er werde seine Gesundheitsministerin Kathleen Sibelius und das CDC (amerikanische Seuchenbehörde) anrufen, und einfach ihrem Rat folgen. Ich denke, Obama folgt in noch ganz anderen Dingen dem Rat anderer Leute…

Viel entscheidender ist, dass Obama am 23. Oktober den nationalen  H1N1-Notstand ausrief. Das legt der US-Gesundheitsministerin das Recht in die Hand, Bundesgesetze zu umgehen und Notstandsmaßnahmen einzuleiten.

Hier sollten wir genau hinschauen!

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