Archiv für den Monat Dezember 2009

Deutschland hat die Bombe!

Montag, 14. Dezember 2009
Bombe (Quelle:Wikimedia Commons)

Bombe aus dem 2. Weltkrieg (Quelle:Wikimedia Commons)

Als ich mich über den neuen Langstreckenmilitärtransporter A400M, von dem Deutschland 60 Stück bestellt hat, auch auf der offiziellen Seite des “Bundesverteidigungsministeriums” informieren will, finde ich dort dazu gar nichts, dafür aber gleich auf der ersten Seite etwas anderes:

Der Hinweis auf eine Rede unseres Bundesverteidigungsministers zu Guttenberg anlässlich des Festaktes “Bundeswehr und American Jewish Commitee: 15 Jahre Partnerschaft und Vertrauen” am 8.12.2009 in Berlin.

Ganz klar: Hier hatte ich etwas übersehen.
Das AJC ist eine 1906 in den USA gegründete Privatorganisation. Ich wusste bisher noch nicht, dass die Bundeswehr offizielle Partnerschaften zu Privatorganisationen eingeht.

Das AJC sieht sich laut eigenen Angaben vor allem in der Rolle “das Wohlergehen und die Sicherheit der Juden in den Vereinigten Staaten, in Israel und auf der ganzen Welt sicherzustellen; die wichtigsten Prinzipien des Pluralismus als die beste Verteidigung gegen Antisemitismus und andere Formen der Bigotterie weltweit  zu stärken; die Qualität des amerikanisch-jüdischen Lebens zu verbessern, indem es dabei hilft, jüdische Kontinuität sicherzustellen sowie die Bindungen zwischen amerikanischen und israelischen Juden zu vertiefen.”

Soweit so gut. Ich hätte verstanden, wenn so eine Partnerschaft mit dem AJC und deutschen Gedenkstätten stattfinden würde – aber mit dem Verteidigungsministerium? Ich musste also die Rede Guttenbergs lesen, und mich um mehr Verständnis bemühen:

“Wir Deutschen wollen die Erinnerung an die Schoah wach halten. Wir stellen uns unserer besonderen Verantwortung, die wir nach der Barbarei des Nationalsozialismus tragen; der Verantwortung, dass wir Antisemitismus nicht dulden und dass wir für das Existenzrecht und die Unversehrtheit des Staates Israel eintreten; der Verantwortung dafür, dass Freiheit, Menschenrechte und Toleranz die obersten Maximen unseres Handelns darstellen. Diese Verantwortung ist unverrückbarer Teil deutscher Staatsräson. Diese Verantwortung verpflichtet alle Deutschen – und damit auch die Bundeswehr als Armee des demokratischen Deutschlands.” (weiterlesen…)

60 neue Airbus A400M (Military) für Deutschland und den Afghanistan-Krieg?

Montag, 14. Dezember 2009
Airbus A400M

Airbus A400M (Quelle: Wikimedia Commons)

Die Medien bejubeln den (um 2 Jahre verspäteten) Jungfernflug des neuen europäischen Militärtransporters A400M.

Hier Filme vom ersten Flug und von den technischen Details:

Auf der Homepage von Airbus ist ein Video vom Jungfernflug in Sevilla abrufbar.

Die haushohe fliegende Festung kostet ca. 1,36 Millionen Euro pro Stück; von den 180 bei EADS, dem größten europäischen Luftfahrt-, Raumfahrt- und Rüstungskonzern, vorbestellten Flugzeugen orderte Deutschland allein 60!

Das 15 m hohe und 45 m lange Militärtransportflugzeug kann Panzer, Hubschrauber und Mannschaften über 8700 km Distanz transportieren und soll die kleinere Transall ersetzen, die nur eine Reichweite von 1850 km hat.

Der Bundeswehr dienten bisher als Transportflugzeuge der Airbus A310, die Transall C-160D und der Challenger CL-601. (weiterlesen…)

Die Taschenspielertricks der Klimatologen

Freitag, 11. Dezember 2009

Vorgestern erklärte uns BILD tränenreich die 7 größten Probleme unserer Welt, und wie es wirklich um uns steht. Merkwürdigerweise zog man nicht in Betracht, selbst mindestens eins der sieben Probleme darzustellen.

Könnte sich das Springerstiefelblatt mitsamt seiner Redaktion zur publizistischen Selbstentleibung entschließen, also sozusagen einen medienwirksamen journalistischen Harakiri im Interesse des Klimas zu inszenieren oder, wie Greenpeace so heroisch vorexerziert, einen konsequenten journalistischen Hungerstreik fürs Klima anzutreten, wäre auf der Liste sogleich einer der Punkte zu streichen und die CO2-Ausdünstungen in Deutschland sänken schlagartig: Weniger heiße Luft!

www.deesillustration.com

Quelle: www.deesillustration.com

Inmitten des mediengesteuerten Klimataumels anlässlich des Kopenhagener Weltklimagipfels hatte die Öffentlichkeit keine Chance zu erfahren, dass am 5.12.09 in Berlin ein anderer internationaler „Gipfel“ stattfand, nämlich schon zum 2. Mal eine Konferenz der wissenschaftlichen Opponenten der offiziellen Klimatheoretiker. Die Teilnehmer beim erstgenannten Gipfel, aus 192 Ländern der Erde kommend, üppig mit Steuergeldern gepolstert und mit einem riesigen journalistischen Tross im Schlepptau, tagen z. Zt. in der dänischen Hauptstadt. 15.000 Menschen gegen 150 Wissenschaftler in Berlin. David gegen Goliath?

Ich fand einen sehr interessanten Bericht von Dr. Klaus Peter Krause, der die Tagung der kritischen Wissenschaftler in Berlin zusammenfasst. (weiterlesen…)

Schutz vor Blaulicht durch Filterbrille?

Mittwoch, 09. Dezember 2009

Vor einige Zeit schrieb ich an dieser Stelle über den für unsere Augen bzw. die Netzhaut schädlichen Blaulichtanteil im Licht von “Energiesparlampen”, Leuchtstoffröhren und Computerbildschirmen.

Dieser zu hohe Blaulichtanteil ist nicht nur für die Hormonproduktion relevant (stört z. B.  die Zirbeldrüse=Epiphyse und ihre Produktion des Dunkelhormons Melatonin), sondern kann auch direkt zu Schäden an der Netzhaut führen, die quasi “verbrannt” werden kann.

Bevor ich mich mit dem Thema “Lichtbiologie” näher auseinandersetzte, stellte ich in der Tat bei mir, die ich oft mehrere Stunden pro Tag am PC arbeite, regelmäßig einen stechenden Schmerz sozusagen “hinten im Auge” fest.

Ich legte mir also, wie hier angekündigt, endlich eine gelbe PC-Schutzbrille zu, die ich jetzt seit mehr als drei Monaten täglich aufziehe.

Meine Eingewöhnungszeit betrug null, da mir das etwas veränderte Farbspektrum (Richtung gelb) keinerlei Probleme bereitete, weder beim Schreiben noch sonst. Ich habe mir gleich die “Heavy-Version” also gar nicht erst die “Light-Brille” zugelegt, sondern dachte mir, “viel hilft viel”, denn sitzen tu ich viel.

Der stechende Schmerz im Augen-”Hintergrund” hörte schlagartig auf.

Allerdings: Auch die gelbe Schutzbrille kann nicht verhindern, dass man nach einigen Stunden der Arbeit, (bei  mir spätestens so etwa um 2 Uhr nachtsWink),  irgendwann trockene Augen bekommt – ein Zeichen, die Brille abzunehmen und schlafen zu gehn…

Bundesregierung verschleudert 1 Milliarde Euro an Steuergeldern: Das Wachstumsbeschleunigungsgesetz…

Dienstag, 08. Dezember 2009

…zugunsten der Pharmaindustrie greift nicht: Schweinegrippe-Impfungen werden nicht nachgefragt. Virus versagt.

Noch vor genau einem Monat hatte der neue Bundesimpf- und Gesundheitsminister Dr. med. Rösler einen beschwörenden Aufruf („Rösler fordert mehr Impfstoff“) an die Impfstoffindustrie (GlaxoSmithKline) getan, doch nur ja die Produktion hochzufahren, damit die 50 Millionen Impfdosen für 40 Millionen Bundesbürger auch bald vollzählig zur Verfügung stünden: „Wichtig ist jetzt, dass die Industrie den Impfstoff in ausreichender Menge zur Verfügung stellt.“ Er warnte unermüdlich vor der sich abzeichnenden Impfverdrossenheit und Skepsis und geißelte „falsche öffentliche Meinungsäußerungen.“

Man darf vermuten, dass unserem obersten Bundesimpfarzt  die Einwände radikaler Impfgegner, das angebliche Virus zur Schweinegrippe sei nirgends korrekt isoliert und fotografiert worden, sowie die diversen Einwände minder radikaler Gegner (unzureichende Testung der Impfzusatzstoffe, harmloser Verlauf der Grippe etc.), ein Dorn im Auge waren.

„Die Bürger bat Rösler um Vertrauen in die Arbeit der Behörden. ‘Ich habe Verständnis, dass die Menschen durch die vielen, teils widersprüchlichen oder gar falschen öffentlichen Meinungsäußerungen verunsichert sind, deshalb brauchen sie Informationen, denen sie vertrauen können’, sagte er. Zuverlässige Informationen rund ums Impfen seien bei den Experten des Robert Koch-Instituts und des Paul-Ehrlich-Instituts zu finden. Sie seien weltweit anerkannte Fachleute für die Bekämpfung von Infektionserkrankungen und für Impfstoffe.“

Minister bei der Impfung gegen die Schweinegrippe

Minister bei der Impfung gegen die Schweinegrippe

Am 7.12.2009 dann startete Rösler, das Bundesministerium und die versammelten Vertreter von Ärzteschaft, Kassen und Impfinnung einen letzten verzweifelten Aufruf zur Schweinegrippeimpfung nach einem „Spitzengespräch“.

„Gemeinsamer Aufruf zur Impfung gegen die Neue Grippe
„Im Bundesministerium für Gesundheit fand heute ein zweites Spitzengespräch zur Impfung gegen die Neue Grippe A (H1/N1) auf Einladung von Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler statt. Minister Rösler hatte Vertreter der Bundesärztekammer und der Deutschen Krankenhaus Gesellschaft, maßgeblicher medizinischer Verbände und Fachgesellschaften, des Deutschen Pflegerats und des Spitzenverbands Bund der Krankenkassen zu einem Gespräch eingeladen (…) Ziel des Gesprächs war es, gemeinsam zu beraten, wie die Impfbereitschaft der Bevölkerung und der Beschäftigten des Gesundheitswesens erhöht werden kann.“

Und dann wurde eine „Welle“ prognostiziert: (weiterlesen…)