Die Taschenspielertricks der Klimatologen

Vorgestern erklärte uns BILD tränenreich die 7 größten Probleme unserer Welt, und wie es wirklich um uns steht. Merkwürdigerweise zog man nicht in Betracht, selbst mindestens eins der sieben Probleme darzustellen.

Könnte sich das Springerstiefelblatt mitsamt seiner Redaktion zur publizistischen Selbstentleibung entschließen, also sozusagen einen medienwirksamen journalistischen Harakiri im Interesse des Klimas zu inszenieren oder, wie Greenpeace so heroisch vorexerziert, einen konsequenten journalistischen Hungerstreik fürs Klima anzutreten, wäre auf der Liste sogleich einer der Punkte zu streichen und die CO2-Ausdünstungen in Deutschland sänken schlagartig: Weniger heiße Luft!

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Quelle: www.deesillustration.com

Inmitten des mediengesteuerten Klimataumels anlässlich des Kopenhagener Weltklimagipfels hatte die Öffentlichkeit keine Chance zu erfahren, dass am 5.12.09 in Berlin ein anderer internationaler „Gipfel“ stattfand, nämlich schon zum 2. Mal eine Konferenz der wissenschaftlichen Opponenten der offiziellen Klimatheoretiker. Die Teilnehmer beim erstgenannten Gipfel, aus 192 Ländern der Erde kommend, üppig mit Steuergeldern gepolstert und mit einem riesigen journalistischen Tross im Schlepptau, tagen z. Zt. in der dänischen Hauptstadt. 15.000 Menschen gegen 150 Wissenschaftler in Berlin. David gegen Goliath?

Ich fand einen sehr interessanten Bericht von Dr. Klaus Peter Krause, der die Tagung der kritischen Wissenschaftler in Berlin zusammenfasst.

Trotz „Climategate“, dem aktuellen Wissenschaftsskandal um Fälschung und Unterdrückung wissenschaftlicher Daten zugunsten der herrschenden Klimatheorie, hört man in Deutschland immer nur eine Lesart:

Aufgrund des menschengemachten Anstiegs des CO2 schmölzen die Gletscher und Eiskappen des blauen Planeten unaufhaltsam ab, der Meeresspiegel steige immer mehr – wenn wir nicht endlich das Treibhausgas Kohlendioxid eindämmten.

Wir lesen zum Thema Meeresspiegel noch am 13.11.09 folgendes:
„Zwischen 2006 und 2008 schmolzen den Angaben zufolge pro Jahr etwa 273 Kubikkilometer Eis, was einen Anstieg der Meeresspiegel um etwa 0,75 Millimeter pro Jahr bedeutete. Seit 2000 verlor die Eiskappe insgesamt 1500 Kubikkilometer, dies bedeutete einen Anstieg der Ozeane um fünf Millimeter. Ein Teil des Schmelzwassers auf der Eisdecke gefriert unter der winterlichen Schneedecke wieder, sonst wäre der Verlust seit sogar 1996 doppelt so hoch.“

Pro Jahr stieg der Meeresspiegel also zwischen 2006 und 2008 um 0,75 Millimeter – in den Jahren, wo’s angeblich besonders schlimm war.

Heute (8.12.09) meldet der General Anzeiger Bonn die Ergebnisse eine „Klimastudie“ zweier „Klimaforscher“, „Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und Martin Vermeer von der Technischen Universität Helsinki in den «Proceedings» der US- Akademie der Wissenschaften (PNAS; online vorab veröffentlicht)“ [haben].

„,Wenn wir einen galoppierenden Anstieg des Meeresspiegels verhindern wollen, sollten wir die Erderwärmung so schnell wie möglich stoppen’, betonte Rahmstorf. Denn die Geschwindigkeit des Meeresspiegelanstiegs werde maßgeblich beeinflusst von der globalen Mitteltemperatur.
Die Studie zeigt, dass der Meeresspiegel im Jahr 2100 um 75 bis 190 Zentimeter höher stehen könnte als heute. Für die Expertise wurden Meeresspiegel- und Temperaturmessungen aus den vergangenen 130 Jahren ausgewertet. ,Seit 1990 ist der Meeresspiegel jährlich um 3,4 Millimeter gestiegen, doppelt so schnell wie im Durchschnitt des 20. Jahrhunderts’, sagte Rahmstorf. Bliebe es bei dieser Rate, würde das im 21. Jahrhundert zu einem Anstieg um 34 Zentimeter führen. ,Aber die Daten zeigen deutlich: Je wärmer es wird, umso schneller steigt der Pegel.’
Die Studie zeigt den Angaben zufolge, dass selbst bei einem relativ niedrigen Treibhausgas-Emissionsszenario mit einer Erwärmung um zwei Grad Celsius im 21. Jahrhundert der Meeresspiegel wahrscheinlich um mehr als einen Meter ansteigen wird. Das höchste Emissionsszenario mit einem Temperaturanstieg von mehr als vier Grad Celsius hätte in dieser Zeit einen Anstieg um mehr als 1,4 Meter zur Folge. Werden alle Emissionsszenarien und geschätzte Unsicherheiten berücksichtigt, ergeben sich Werte zwischen 0,75 und 1,9 Meter.
Der projizierte Anstieg sei damit etwa dreimal so hoch wie die Schätzung aus dem Sachstandsbericht des Weltklimarates IPCC von 2007, die den Eisverlust in Grönland und der Antarktis nicht vollständig berücksichtigten.“

Innerhalb weniger Wochen verbreiten „Forscher“ also völlig unterschiedliche Zahlen für einen angeblich bisher stattgehabten Anstieg des Meerespegels. Offensichtlich ist die „Vorabveröffentlichung der zitierten Studie als ein zusätzliches Druckmittel für Kopenhagen gedacht.

Bitte nehmen Sie jetzt einen Taschenrechner zur Hand oder klicken Sie auf ihrem PC auf Zubehör und rufen sie den Taschenrechner auf Ihrem Bildschirm auf. Danke.

Überprüfen wir die Szenarien:

In 100 Jahren (2100) soll also der Meeresspiegel um 0,75 m bzw. bis zu 1,90 m gestiegen sein.

Legen wir die im November gemeldeten angeblichen 0,75 Millimeter Meeresspiegel-Anstieg pro Jahr zugrunde:

1,90 m (oder 1900 Millimeter) ./. 0,75 mm = 2533,33 Jahre!
Wir bräuchten also zweitausendfünfhundertdreiunddreißigkommadreiunddreißig Jahre um einen Anstieg  um 1,90 Meter zu erreichen.
Diese Zahl finde ich beruhigend.

Wenn es aber nur ein Anstieg um 0,75 m pro Jahr wird, so brauchen wir dafür:
750 Millimeter ./. 0,75 mm = 1000 Jahre – immerhin.

Heute werden nun also neue Ergebnisse zum Anstieg des Meeresspiegel in Umlauf gebracht. Jetzt sollen es seit 1990 plötzlich 3,4 mm pro Jahr sein, um die der Meerespegel angeblich gestiegen sei.

Nun gut, stelle mer uns mal janz dumm:
Um 1,90 m Hochstand zu erreichen, bräuchte der Wasserstand bei einem jährlichen „Anschwellen“ von 3,4 Millimeter pro Jahr
1900 ./. 3,4 mm = 558,82, also über fünfhundert Jahre!

Gäbe es nur einen Wasserpegel-Anstieg um 0,75 m, dann hätten wir

750 ./. 3,4 mm = 220,58, also  noch 220 Jahre Zeit für uns.

Insgesamt recht beruhigende Aussichten, auch wenn klar ist, dass Klimaforschung ein TASCHENSPIELERTRICK ist – der mit jedem Taschenrechner zu widerlegen ist.

Denn: Selbst mit dem zum Kopenhagener Klimagipfel nach oben korrigierten Wert des steigenden Meerespegels von 3,4 mm pro Jahr wäre im Jahr 2100 mathematisch kein Wert zu erreichen, der 1,90 m über dem jetzigen Stand liegt, und auch nicht 0,75 m:

Denn: 3,4 mm (Millimeter) x 90 (Jahr 2010-2100) = 0,306 m oder 30,6 cm im Jahr 2100…

Vielleicht sollte man dem Klimagipfel bei diesen mageren Ergebnissen empfehlen, einfach einmal ein paar Zauberlehrlinge anzustellen:
„Walle, walle manche Strecke, das zum Zwecke Wasser fließe und in reichem vollen Schwalle in die Meere sich ergieße.“ (frei nach Goethe)

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7 Antworten zu “Die Taschenspielertricks der Klimatologen”

  1. Kaiserbubu sagt:

    “Whats up, Friederike”?

    Was willst Du uns damit sagen? “Et hätt noch immer juut jejange”, oder “Nicht alles war schlecht” in der Atomlobby?

    Der liebe Gott wirds schon richten? Mach Dir keinen Kopp?

    Selbstverständlich geht es auch um wirtschaftliche Interessen. Während die Saudis alles tun um einen Wandel von fossilen Energien auf erneuerbare zu verhindern, ist Deutschland als “Exportweltmeister” von Umwelttechnology sehr daran interessiert, möglichst schnell den Wandel zu vollziehen.

    Eine saubere Umwelt schadet nicht! Der behutsame Umgang mit den Recourcen ist eine Zwingende Erkenntnis, die auch eine geostrategische Komponente hat und Amerika immer wieder dazu verleitet in fremde Länder einzulaufen und dort angeblich für demokratische Verhältnisse zu sorgen.

    Wenn Amerika über die Klimapolitik endlich vom größten Umweltverschmutzer und Energieverbraucher zu einem Global Player werden würde, der nicht mehr Krieg führen muss um seine Energiereserven zu schützen, dann wären mir die Rechenbeispiele , ob 3 Millimeter oder 1, 90 Meter in 100 Jahren egal.

    Fakt ist, der Mensch beutet die Natur und sich selbst mit dem Energiebedarf derart aus, dass neue Technologien für die Zukunft von größter Bedeutung sind.

    Interessant dürfte die Analyse sein woher plötzlich der Wind kommt, der gegen die “Klimahysteriker” weht?

  2. Friederike Beck sagt:

    Also ich find’s zunächst mal merkwürdig, dass man an der offiziellen “Klimatologie” keine Kritik üben darf, ohne a) mit der Atomlobby oder alternativ b) mit der Erdöllobby in Verbindung gebracht zu werden. Natürlich ist eine Blog nicht das Forum. “Überichtsarbeiten” einzustellen, sondern er kümmert sich eher um aktuelle Teilsapekte bestimmter Themen, die andernorts ausführlicher zur Sprache kommen. Bei meiner Meinungsbildung sind natürlich eine Menge Dinge eingeflossen, die ich gelesen hatte, nicht zuletzt auch bei ZeitGeist (online & print), z. B. auch in der Printausgabe der Artikel “das Märchen von der Knappheit”.
    Für mich stehen daher 3 Dinge fest: Es besteht kein Konsens, ob es überhaupt eine Erderwärmung gibt, es besteht keine Konsens, ob, wenn es diese gäbe, das menschengemachte CO2 dafür verantwortlich zu machen ist und 3. gibt es sogar gute Chancen, dass das Erdöl (und Erdgas) abiotischer Herkunft sind, also von der Erde selbst immer wieder nachgebildet werden.
    Zum aktuellen “Klimagate”-Skandal: Ich empfehle die aktuelle Ausgabe von Focus-Money. Es ist das einzige Printmedium, das sich z.Zt. dem riesigen Klima-Wissenschaftsbetrug-Skandal zuwendet. Die deutschen Medien mauern ansonsten in einer absolut unethischen Art und Weise. Alle Informationen muss man sich als Deutsche(r) aus dem angelsächsischen Raum beschaffen.
    Es geht um 3000 interne E-Mails und 72 einschlägige Dateien, die ein Whistleblower am 19.11.2009 ins Internet gestellt hatte.Tatort: Die Climate Research Unit der brit. University of East Anglia, die dem internationalen “Weltklimarat” (IPCC) “offizielle” Temperaturdaten liefert. Die Echtheit der MAils kann u.a. dadurch als gesichert angesehen werden, dass der Direktor des Instituts, Phil Jones, wegen der Enthüllungen zurücktrat. Es geht um nichts weniger als um die jahrelange Manipulierung von Klimadaten, der Unterschlagung von Material gegenüber der Öffentlichkeit und um Wissenschaftbetrug. U. a. möchte man vor der Weltöffentlichkeit verbergen, dass sich auf unserem guten Planten schon immer Wärme- und Kälteperioden abwechselten. So lagen die Temperaturen zwischen 1400 und 1500 weit höher als heute — das frühe Mittelalter war dementsprechend eine Zeit kultureller Hochblüte.
    Was mich aber besonders aufregt ist neben diesem Aspekt der, dass über den Mechanismus der Ressourcenverteuerung “als Strafe für CO2″ natürlich zuerst die Armen getroffen werden, bei uns und und weltweit. Richtig schlecht wird mir dann, wenn ich höre, dass weltweit immer mehr “Biodiesel” fürs Klima produziert wird, was die Preise für Grundnahrungsmittel wie Mais in die Höhe treibt; (die großen Kirchen verschlafen wie immer das Thema: Was hätte Jesus wohl zu einem solchen Frevel gesagt?) auch in Deutschland wird immer mehr die Dreifelderwirtschaft aufgegeben und nur noch GENMAIS für “Bio”sprit, z.B. in Sachsen angebaut.
    Das Thema ist richtig vielschichtig — nur nicht in der deutschen Medienlandschaft: da rollt wieder die Propagandawalze.

  3. ebm_bln sagt:

    Merkwürdigerweise vergessen die “Anhänger der Klimawandel-Religion”, in ihrer leichtfertigen Kritik IMMER WIEDER, das gerade die ATOM- und ERDÖL-LOBBY am ehesten von der KLIMAWANDEL-CO2-LÜGE profitiert – Sie unterstützen solche Maßnahmen AKTIV!!!

    A) die Atomlobby verkauft sich als “grüne, weil CO2-Freie, Energielieferanten”. Begründet damit eine Verlängerung der Laufzeiten etc.

    B) Das, was die ERDÖL-Industrie verdient, dank steigender Produktion von Plastik-Windanlagen, wärmeintensive Herstellung von Solaranlagen, dazu Transport, Aufbau und Wartung, sowie letztendlich die Entsorgung – ist genau so viel, wie deutsche PKW im ganzen Jahr verbrauchen – ergo, ein nettes Rendite-Geschäft.

    Von den betrügerischen Geschäften beim Emmissions-Rechte-Handel (Spekulation auf heisse Luft), will ich hier gar nicht erst anfangen!

    Also – liebe KRITIKER der Kritiker – vorsicht mit euren unhaltbaren, längst widerlegten Verleumdungs-Anschuldigungen. Fangt an mal etwas mehr nachzudenken – als immer wieder irgendwelche ÖKO-PROPAGANDA nachzuäffen!

    Es ist nicht alles schwarz-weiss – dazwischen gibt es jede Menge GRAUZONEN…

    Schönen 3. Advent noch

  4. Kaiserbubu sagt:

    Liebe Friederike
    Ist doch schön wenn man im Blog auch mal konträre Meinungen diskutiert. Sicherlich weißt Du das Wolfram Weiner, der Rechtsaußen und stockkonservative Neoliberale vom “Cicero” zu “Focus” als Chefredakteur wechselt. Auch Weiner hat die Meinung von Dir sogar schon im Stern in seiner Kolumne breit getreten. Warum ich das sage?
    Weil die Bedenkenträger und Aufklärer der “Ökohysterie” zum größten Teil alle aus dem konservativ wirtschaftsliberalen Flügel kommen.
    Das Gejammer gegen jede Belastung der Industrie kam immer aus dieser Ecke. Man hat da wirklich alles versucht um die Bewegung zu diskreditieren. Ganz “zufällig” kommt jetzt zur Klimakonferenz so eine PR Nummere. Wer hätte das gedacht. Und der Focus volle Front dabei. Markword ist bekennender Grünenhasser! Und bei Weiner ist das nicht viel anders.
    Mir geht es nicht darum die Klimakritiker von Fehlern frei zu sprechen, sondern genau darum nicht den Eindruck zu erwecken alles ist falsch was aus der Ecke kommt und wir können so weiter machen wie zu Zeiten der industriellen Revolution.
    Es ist ja “En Vogue” geworden gegen die Klimakritiker zu schießen. Ich finde Kritik muss sein, denn z.B. die “Biodiesel Nummer” hat die von Dir beschriebenen Nachteile. Also, weg mit der Idee.
    Grundsätzlich geht es eben um die Endlichkeit der fossilen Energierecourcen und die Nutzung der erneuerbaren Energien, um nergieversorgung der Zukunft zu bewältigen ohne die Umwelt in der immer mehr Mensch leben, zu belasten. Darum gehts. Bei der Herkulessaufgabe kann ich doch nicht eine ganze Bewegung aus kurzfristigen monetären und machtpolitischen Beweggründen dikreditieren, wie es in dem Kampagnenjournalismus aus bestimmten Kreisen zur Zeit abläuft.
    Selbst Uran ist endlich und der Abbau umweltschädlich, abgesehen von der Lagerung.
    Die Atomlobby soielt ein doppelzüngiges Spiel. Auf der einen Seite tut sie so als ob Atomenergie sauber wäre und darum klimaschonend, auf der anderen Seite weiß jeder aufgeklärte Mensch, dass es nicht so ist. Geschweige denn die Altlasten der Lagerung. Während die Gewinne die Shareholder kassieren tragen die Lagerkosten die Steuerzahler. Einfach unglaublich.
    Darum ist das Argument das “EBM” von wegen Atomstrom sei “sauberer Energie” schlicht falsch. Diese Energie ist weder sauber noch preiswert. Im Gegenteil. Sie ist “idiotisch”, denn sie ist auf Dauer ein unkalkulierbares Risiko für die kommenden Generationen.
    Mich stört der Generalverriß und die Hysterie der Kritiker Kritiker, die der gesamten Bewegung den Wind aus den Windrädern nimmt. Das ist fatal.
    Und mit Verlaub EBM, den “Blödsinn” den Du da über die “Plastikproduktion der Erdölindustrie für Windräder” schreibst, kann man hier unter “Realsatire” abheften. Deine letzten drei Sätze waren gut. Halte Dich doch daran.
    In diesem Sinne
    Auch noch schöne Tage nach dem dritten Advent

  5. Friederike Beck sagt:

    Hallo nochmal,
    Deine Einschätzung zu “Cicero”, “Focus” und entsprechenden Publizisten ist sicherlich richtig. Leider haben diejenigen, die den aktuellen Kliamgate-Skandal, der im Kern ein Wissenschaftsbetrug und ein Betrug an der Öffentlichkeit ist, die ein Recht auf einwandfreie Klima-Daten und seriöse Wissenschaft hat, )für das viele Geld das fließt), kein anderes Forum als das Internet; und man kann sich auch nicht dagegen wehren, dass auch mal Beifall und Unterstützung von der “falschen” Seite kommt, also von Leuten, die u.U. der Atomlobby nahestehen (Und über letztere sind wir nun wirklich einer Meinung!). Ändern tut dies jedoch gar nichts an den offensichtlich über Jahre stattgehabten Manipulationen von Klimadaten der CRU (climate research unit) der University of East Anglia, die wiederum ihre Daten an das IPCC (Weltklimarat) der UNO liefert.
    Die wahren Probleme unserer Erde wie Hunger, Abholzung der Regenwälder, Vergeudung und Verschwendung kriegen wir nicht mir CO2-Ablasshandelzertifikaten in den Griff, sondern nur nachhaltig mit einer totalen Reform des Wirtschaft- und FINANZsystems. Denn vor allem letzteres ist die Axt, die den Ast abzuhauen droht, auf dem wir alle sitzen: Die Gier nach schnellen Renditen, Wirtschaftswachstum um jeden Preis statt Produktion nach echtem Bedürfnis und Bedarf. Die ganze Klimadiskussion kann nicht ohne eine Diskussion um unser krankes Geldsystem geführt werden. Daher bin ich konsequenterweise auf für die Einführung einer “Monetative”!

  6. Kaiserbubu sagt:

    Liebe Friederike
    Ich stimme Dir absolut zu, dass der turbokapitalistische Finanz und Kapitalmarkt die Wurzel allen Übels ist. Der Hunger und die sozialen Klüfte, die in den Tigerstaaten herrschen ist um so erstaunlicher wenn man eine Analyse der “Off Shore Steuerparadiese wie den Caymans” Glauben schenken darf. Die größten Anleger (Steuerhinterzieher, Schwarzgeldwäscher) sind mittlerweile Länder wie Indien, China, Africa.
    Ich bin ein Freund von Ökonomen wie Akkerlof, Stiglitz, die Keynes wieder rehabilitiert haben. In der FTD fordert Stiglitz kürzlich die Zerschlagung der Mega Banken. Das kann ich auch nur unterstreichen.
    Der Wert der Arbeit muss gesellschaftlich neu diskutiert und verhandelt werden. Dazu hat der Spiegel eine bemerkenswerte Studie veröffentlicht, die eine These unterstreicht, die ich schon lange vertrete. Hier der Link:

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,666917,00.html

    Also, es gibt viel zu tun!

  7. [...] unterschiedlichen, in jedem neuen Bericht drastischeren Zahlen, die uns das Ende der Welt prophezeien sollen, aber [...]

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