Margot Käßmanns Rücktritt: Hintergründe.

Wenn man sich ansieht, mit welchen Themen Margot Käßmann, (frisch zurückgetretene ) Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland und Landesbischöfin von Hannover in den letzten Wochen in den Schlagzeilen stand, konnte man wissen, dass sie auf der „Roten Liste“ derer war, die über die Medien öffentlich „Schulnoten“ verteilen und zur Hatz auf in Ungnade gefallene Personen blasen; Margot Käßmann musste von nun an besonders vorsichtig sein. Offensichtlich war ihr das nicht bewusst genug…

Eine Kirche, die sich nicht einmischt und zeitgeistfromm ein angepasstes Mauerblümchen-Dasein führt, der Politik die Füße küsst und sich allenthalben selbst für inkompetent bei der Bewertung des Zeitgeschehens hält, braucht niemand mehr. Sie begibt sich selbst ihrer ansonsten wichtigen Funktion, dem Parteienstaat wenigstens ein gewissen Gegengewicht gegenüber zu setzen. Eine solche handzahme, rückratgebrochene, verzagte Kirche steht sicher nicht in der Nachfolge Christi und fällt zu Recht immer mehr in die Bedeutungslosigkeit. Was sich nicht zuletzt an Kirchenaustritten zeigt.

Es ging ein Aufatmen durch Deutschland, da es zum ersten Mal seit Jahren wieder eine hochrangige Kirchenvertreterin gab, die sich zu Weihnachten nicht nur in Gefühlsseligkeiten verfranste, sondern mit einigen Worten auch zu Afghanistan eine – längst überfällige  – gesellschaftliche Diskussion anstieß.

Typischer Vertreter einer politisch korrekten, fügsamen Kirchen(ein)richtung ist ein gewisser Herr Klose (SPD), dem die Frohe Botschaft weiß Gott nicht im Gesicht geschrieben steht.

Natürlich rügte er in BILD Käßmann scharf dafür, was sie an Weihnachten in ihrer vieldiskutierten Weihnachtspredigt gesagt hatte und forderte, sie solle sich auf die Verkündigung des Wortes Gottes beschränken.

Beschränken? Beschränken? Wie beschränkt muss man sein, um so etwas Umfassendes als Beschränkung zu bezeichnen? Wie wär’s mal mit diesem Wort Gottes: „Du sollst nicht töten!“, Herr Klose. Ist das für sie eine beschränkte Aussage? Wehe der Politik, wenn die Kirchen plötzlich wieder das ernst nähmen, was in den Evangelien steht!

Sich beschränken. Welche „Schranken“ hatte Frau Käßmann übersehen (bevor sie angeblich eine Rote Ampel überfuhr?)?

Margot Käßmann redete viel, und ich finde einiges an ihren Einlassungen peinlich nah am Zeitgeist. Aber doch, aber doch, in letzter Zeit versuchte sie sich daran, „den Tempel zu säubern“ und da wurde sie auch schon zur persona non grata.

Nichts ist gut in Afghanistan. All diese Strategien, sie haben uns lange darüber hinweggetäuscht, dass Soldaten nun einmal Waffen benutzen und eben auch Zivilisten getötet werden. […] Aber Waffen schaffen offensichtlich auch keinen Frieden in Afghanistan. Wir brauchen mehr Fantasie für den Frieden, für ganz andere Formen, Konflikte zu bewältigen. […]
Die Tagespresse verbreitete, Käßmann fordere einen raschen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan. Als Begründung wurde ein Zitat Käßmanns angeführt: „Auch nach den weitesten Maßstäben der Evangelischen Kirche in Deutschland ist dieser Krieg so nicht zu rechtfertigen, deshalb muss die gewalttätige Auseinandersetzung möglichst rasch beendet werden“.

Margot Käßmann forderte in ihrer Weihnachtspredigt also keineswegs zu einem sofortigen Truppenabzug aus Afghanistan auf, sie wollte die „gewalttätigen Auseinandersetzungen möglichst rasch beendet“ sehen – aber das störte natürlich niemanden mehr, denn eine Schlammschlacht war in vollem Gange.

Was Margot Käßmann eigentlich das Genick gebrochen hat, kann man nachlesen in einem Interview, dass die Berliner Zeitung am, 24.12.2009 mit ihr führte. Darin rührte sie an einige zentrale Dogmen und warf berechtigte Fragen auf, die auch Historiker so stellen. Und vor allem nimmt sie das sehr ernst, was in den Evangelien steht. Und das geht natürlich zu weit.

Hier ein paar relevante Passagen:

„Es ist eine große Gnade, dass wir seit 1945 keinen Krieg im eigenen Land erlebt haben. Aber es ist auch ein Realitätsgewinn, zu erkennen, dass deutsche Soldaten an einem Krieg beteiligt sind. Das ist lange verdrängt worden. Ich bin froh, dass diese Frage wieder auf der Tagesordnung steht. Deutschland stellt ja nicht nur das drittgrößte Kontingent in Afghanistan. Wir sind auch der drittgrößte Rüstungsexporteur. Wir verdienen auch noch an den Kriegen, die wir dann beklagen.
[…]
US-Präsident Barack Obama hat in seiner Nobelpreisrede die Frage nach einem gerechten Krieg gestellt .
Wir haben das in unserer Friedensdenkschrift sehr klar gesagt: Es gibt keinen gerechten Krieg. Es mag Kriterien geben, mit denen man einen Krieg rechtfertigen kann, was mir schon schwer fiele. Aber nach diesen Kriterien, ist das, was in Afghanistan geschieht, in keiner Weise zu rechtfertigen. Es kann nur darum gehen, zu fragen, wie wir einen geordneten Rückzug antreten und wie eine zivile Lösungsstrategie gefunden werden kann. Diese Strategie wird aber nicht einmal gesucht. Am Ende sagen immer alle, jetzt müssen wir mit Waffengewalt eingreifen, dann wird es Frieden geben. Ich bin überzeugt, dass es andere Vermittlungsformen gibt.

Frage: Obama hat also Unrecht, wenn er von einem gerechten Krieg spricht?

Für mich kann es keinen gerechten Krieg geben. Ich kann ihn aus christlicher Sicht nicht legitimieren. Um gerechten Frieden geht es mir.

Frage: Ist Krieg manchmal nötig, wie Obama behauptet?

Das kann ich nicht sehen. Was ich befürworten könnte, wäre eine Art Polizeigewalt. Da könnte ich mir auch auf einer Weltebene vorstellen, dass die Uno so ausgestattet wird, dass sie diese Polizeigewalt ausüben kann. Krieg sehe ich nicht legitimiert, weil durch ihn am Ende immer die Zivilbevölkerung leidet.

Frage: Von diesem Land ist ein schrecklicher Krieg ausgegangen. Wie hätte man dem anders begegnen können, als mit Gewalt?

Das Argument lautet immer: Hätten die Alliierten nicht eingegriffen, hätte es keinen Frieden gegeben. Warum gab es vorher keine Strategien? Warum wurde die Opposition in Deutschland nicht gestärkt? Warum wurden die Gleise, die nach Auschwitz führten, nicht bombardiert? Schließlich heißt es immer: Jetzt müssen wir Waffen einsetzen. Der Preis, der dafür zu zahlen ist, ist enorm hoch.

Frage: Appeasement-Politik hat Hitler wenig beeindruckt.

Dennoch: Krieg setzt ein Gewaltpotenzial frei, für das ich keine Rechtfertigung sehe. Krieg hat Unrecht, Zerstörung, Vergewaltigungen im Schlepptau. Krieg zerstört alle, die an ihm beteiligt sind. Ich hatte in jüngster Zeit Soldaten zu Besuch, die mit ihren Erlebnissen nicht fertig werden. Es ist gut, dass es zu diesen Weihnachten ein verstärktes Bewusstsein dafür gibt.

Frage: Nun warten Christen seit mehr als 2000 Jahren auf den Frieden Gottes. Welcher Trost liegt in der Weihnachtsbotschaft?

Sie ist die ständige Erinnerung, dass Gott es anders will. Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein, haben die Kirchen 1948 weltweit erklärt. Diese Ansage einer Kontrastgesellschaft wird Menschen immer wieder zum Nachdenken bringen, zu einer Gewissensentscheidung gegen den Krieg und zu einem klaren Bekenntnis ihres Glaubens. Helmuth James Graf von Moltke etwa imponiert mir, der vor dem Volksgerichtshof stand. Er hat gesagt: Sie können mich nicht erschüttern in meinem Glauben. Sie können mich zum Tode verurteilen, aber ich stehe hier mit meiner Überzeugung, dass Gewaltlosigkeit die richtige Haltung ist. Ich wünschte mir mehr Menschen, die mit ihrer christlichen Überzeugung gegen Gewalt und Krieg aufbegehren und sagen: Die Hoffnung auf Gottes Zukunft gibt mir schon hier und jetzt den Mut von einer anderen Gesellschaft zu reden.“

Mit einigen ihrer Aussagen befand sich Käßmann ganz offensichtlich auf Kollisionskurs mit der offizuellen Zivilreligion.

Dass die Bischöffn mit ihrer Frage nach der mangelnden Unterstützung des deutschen Widerstands mehr als recht hat, belegt z. B. auch die hervorragende Studie des Münchner Historikers Wolfgang Eggert zu diesem Thema: Die Aliierten lieferten Teile des deutschen Widerstandes sogar an die Nazischergen aus, indem sie die Namen der noch nicht Verhafteten in der BBC verlasen! (Eggert: Der Verrat der Aliierten am deutschen Widerstand.)

Ein Grund mehr also gegen Käßmann sogleich schärfste Kettenhunde und Wölfe loszulassen.

Michael Wohlfsohn äußerte sich in BILD am 18.1.2010 so:

Neuer Wirbel um Bischöfin Margot Käßmann!
Der Historiker Michael Wolffsohn kritisiert die EKD-Ratsvorsitzende scharf. Käßmann hatte in einem Interview mit der „Berliner Zeitung“ erklärt, Krieg könne niemals „gerecht“ sein. Zum Zweiten Weltkrieg meinte sie: Statt Deutschland gewaltsam zu befreien, hätten die Alliierten lieber vorher Strategien entwickeln und „die Opposition in Deutschland“ stärken sollen.
Käßmann: „Krieg hat Unrecht, Zerstörung, Vergewaltigungen im Schlepptau. Krieg zerstört alle, die an ihm beteiligt sind.“
Wolffsohn zu BILD: „Das Christentum kennt sehr wohl gerechte Kriege. Unrecht und Verbrechen können manchmal leider nicht anders besiegt werden. Wenn für Frau Käßmann der Krieg gegen den Millionen-Mörder Hitler nicht gerecht war, hat sie jeglichen Maßstab verloren, gerade den christlichen.“ (jm)

Wolfssohn hat Recht: Das Christentum kennt diese gerechten Kriege – allerdings ist das Kirchengeschichte und diese ist ja bekanntlich für vieles “gut”. Im Neuen Testament heißt es aber immer noch: Wer das Schwert nimmt, wird durch es umkommen.

Dass die charismatische Kirchenfrau möglicherweise gewohnheitsmäßig einem Glas Wein zusprach, konnte man mit gewissem Recht aus einem Spiegel-online-Interview v. 20.3.2009  mit der Landesbischöfin schließen, in dem Sie sagte:

Achim-Achilles.de: Worauf verzichten Sie gerade?
Käßmann: Ich verzichte auf Alkohol.
Achim-Achilles.de: Fällt Ihnen das schwer?
Käßmann: Ja, ich merke auf einmal, wie sehr ein Glas Wein am Abend zur Gewohnheit werden kann. Aber ich will das Fasten auch nicht zum Gesetz machen. Die alten Mönche hatten da wunderbare Ausnahmen, etwa den Sonntag und Zeiten “auf Reisen”.

Margot Käßmann fiel es also durchaus schwer, auf ein Glas Wein zu verzichten. Hätte ich ein Drehbuch zu schreiben, so würde ich ihr einen Begleiter beigeben, der sie in der Nähe ihres Hauses zum Trinken animiert. Dann der Polizei nachts einen  Tip geben, „Achtung die Käßmann kommt.” Und das war’ s doch dann auch schon.
Margot Käßmann wird dann auch tatsächlich vor ihrer eigenen Garage „geschnappt“!

Bild: „Die Personalien ihres Begleiters nahmen die Beamten offenbar nicht auf, obwohl das vorgeschrieben ist. Warum, ist noch unklar.“

Ja, das ist doch merkwürdig. Und warum hielt dieser unbekannte „Begleiter“ die Bischöfin denn nicht vom Fahren ab? Wer ist er überhaupt…??? Wenn sogar BILD das komisch findet, dass man seine Personalien nicht aufgenommen hat…

Denn: 1,54 Promille entspricht Volltrunkenheit oder ca. einer ganzen Flasche Wein, bei einem Gewicht von 55 kg bei 1,60 m Größe wie vermeldet wird.

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14 Antworten zu “Margot Käßmanns Rücktritt: Hintergründe.”

  1. Föhnix sagt:

    > “Ja, das ist doch merkwürdig. Und warum hielt dieser unbekannte „Begleiter“ die Bischöfin denn nicht vom Fahren ab? Wer ist er überhaupt…??? Wenn sogar BILD das komisch findet, dass man seine Personalien nicht aufgenommen hat…
    >
    > Denn: 1,54 Promille entspricht Volltrunkenheit oder ca. einer ganzen Flasche Wein, bei einem Gewicht von 55 kg bei 1,60 m Größe wie vermeldet wird.”

    Genau! Und außerdem fuhr sie das gleiche Auto wie Jörg Haider: einen VW Phaeton – das kann doch kein Zufall sein! ;-))

    Nein im Ernst: natürlich geht es hier um den Krieg und seine Lobby. Zwischen den Zeilen machte Käßmann das auch deutlich, dass der Afghanistan-Krieg das eigentliche Thema bei ihrem Rücktritt ist. Zitat aus ihrer Pressekonferenz:

    “Die Freiheit, ethische und politische Herausforderungen zu benennen und zu beurteilen, hätte ich in Zukunft nicht mehr so wie ich sie hatte. Die harsche Kritik etwa an einem Predigtzitat wie ‘Nichts ist gut in Afghanistan’ ist nur durchzuhalten, wenn persönliche Überzeugungskraft uneingeschränkt anerkannt wird.”

    Welche Bedeutung das für sie hat, sieht man daran, dass diese Aussage gleich am Anfang ihrer Erklärung stand.

  2. weisemutter sagt:

    Das war mein erster Gedanke – Die ist wohl in die Falle getappt! WEM NÜTZT ES?? Um 23 Uhr biegt sie an einer roten Ampel rechts ab? 500 m vor ihrer Wohnung? Sie ist volltrunken und der Begleiter läßt sie ans Steuer? Hat der keine Angst um sein Leben? Da fährt zufällig eine Streife vorbei und sieht das? Die Streife ist natürlich schneller vor ihrem Haus, bevor sie aussteigen kann! und lässt sie pusten? Wenn sie schon ausgestiegen wäre, hätte man sie kaum pusten lassen, wer sollte beweisen das sie gefahren ist??? Natürlich fällt das Ganze auch noch in die Fastenzeit unter dem Motto “Wasser predigen und Wein saufen”
    Da kann sie nur noch zurücktreten, erspart ihr vielleicht einen Unfall.wer weiß?

  3. Christian sagt:

    Ging ja glücklicherweise nochmal glimpflich ab bei ihr. Anderen, dem Establishment unbequemen Leuten sind da schon ganz andere Sachen passiert, die dann i. d. R. als tragische “Unfälle” mit Todesfolge abgehakt wurden. Sie hat den Wink mit dem Zaunpfahl wohl verstanden. So deute ich zumindest ihren Rücktritt.

  4. fiete sagt:

    hallo!

    bin über einen link auf diesen artikel von dir gestossen! vielen dank. hatte das thema nur so am rande mitbekommen. täglich “prasseln” soviele nach-richten auf einen ein, das man bei manchen thema nicht dazu kommt es weiter und tiefergehend zu verfolgen…

    lieben gruss aus china;

    fiete

  5. 1984 sagt:

    Wir leben in einer Zeit der Lügen und eine jede Institution hält diese aufrecht. Nur so kann man die Massen kontrollieren, manipulieren, formen und für eigne Zwecke nutzen. Der normale Mensch auf der Straße ist nicht davon ausgenommen, außer jene, welche sich bewusst Lügen und Gier erwehren. Das sind die Blogger und stillen Helden.

  6. Peter2509 sagt:

    Wenn ich mit dem Auto und volltrunken bei Rot über eine Kreuzung fahre, kann ich auch keine Verschwörung geltend machen. Da bin ich ein Verbrecher, der vorsätzlich das Leben Anderer gefärdet. Man sollte vielleicht die Gehölter und bescheidenen Dienstwagen der Elite und Klimaschützer in Gutscheine umwandeln. Die versaufen doch eh gleich alles was sie an Geld bekommen. Übrigens, – Phaeton? Sind das die gleichen Leute die von uns verlangen mit dem Tretroller zu fahren und auf Fleisch und Fischkonsum zu verzichten? Oder sollen wir nur auf das Auto verzichten, damit die mit ihren sparsamen Ökomobilen im Suff frei Fahrt haben?

  7. Ist natürlich mal wieder alles recht merkwürdig mit der Bischöfin Käßmann.
    Ob sie nach einer Flasche Wein schon volltrunken war, lasse ich auch einmal dahingestellt; es gibt Frauen, die fangen da erst an. Aber sie durfte so nicht mehr fahren, punktum (wenn denn der Test stimmte, habe da, zwar jetzt nicht in diesem konkreten Fall, auch schon von Manipulationen gehört). Der Begleiter ist natürlich auch etwas dubios, denn soweit ich weiß, macht man sich selbst strafbar, wenn man einen offensichtlich Volltrunkenen fahren lässt und sich dann daneben setzt.

    Aber, bei all meiner Zustimmung zur Ablehnung des Afghanistan-Krieges durch Frau Kaßmann: Ich habe auch nicht vergessen, dass sie noch kürzlich der staatlichen Frühstkinderbetreuung heftig das Wort geredet hat.
    Insofern bin ich froh, darüber, dass ihr Gewicht jetzt geschmälert ist.
    Sonstiges Fazit: Man sollte nie selber einen Phaeton lenken.

  8. Andreas sagt:

    Das von dem Beifahrer keine Personalien aufgenommen wurden, kann eigentlich nur bedeutet das der Typ vom Verfassungsschutz bzw. ein V Mann ist… der Frau Käsmann verpfiffen hat und evt. auch zum Trinken angestiftet hat….

    Und Ampeln zu manipulieren ist ja wohl die leichteste Übung…

  9. Peter2509 sagt:

    Nutzlose Zensurseite. Es werden nur genehme Leserbriefe veröffentlicht. Werde Sie wärmstens weiterempfehlen. Gibt schon jede Menge dieser Manipulationsseiten. BILD dir unsere Meinung.

  10. Friederike Beck sagt:

    Ja, das Thema Frühstkinderbetreuung hab ich u.a. mit Anbiederung an den Zeitgeist gemeint. Denn man muss sich als Christ ja immer fragen: Was hätte Jesus gemacht. O.k. er hätte die Kindlein erstmal zu sich kommen lassen, gesegnet u. dann vermutlich wieder nach Hause geschickt. Aber Käßmann ist ja neben dem Afghanistankrieg-Thema auch noch in ein anderes Fettnäpfchen getreten, was vermutl. noch schwerer wog.

  11. Friederike Beck sagt:

    Das ist alles sehr spekulativ, lieber Andreas, aber als Arbeitshypothese — warum nicht! Muss man halt weiterverfolgen, falls es über dieses Thema überhaupt noch was zu lesen gibt in nächster Zeit: Wir kommen aus den Skandalen ja augenblicklich gar nicht mehr heraus.

  12. Casey sagt:

    Die ganze Sache mit Frau Käßmann schein mir nicht ganz koscher zu sein!
    Man kann heute alles manipulieren. laß sie vielleicht auf einem Geburtstag gewesen sein, wirklich nur ein Glas Weingetrunken haben, wer weiß, ob ihr wer was hineingeschüttet hat, das mit den manipulierten Ampeln finde ich auch unschön, aber es ist auch ein leichtes, Blutproben zu manipulieren! Was war da wirklich los, wer will sie evtl loswerden? und was ist mit dem heiligen Datenschutz in diesem Land los? Den hat MK auch verdient. Wie soll sie sich denn wehren? soll sie vielleicht sagen auf der Pressekonferenz: oh, ich glaube, mir hat da jemand was ins Glas getan!! Wie glaubwürdig wäre das denn? Da müßte man mal recherchieren, was da wirklich los war!

  13. GHH sagt:

    Nein, Freunde, es wabert zu viel Verschwörungsgeschwafel durch diese Republik. Es ist wirklich genug! Stellt das Weinglas auf den Tisch und wechselt zum Selterswasser. Eine höchst ehrgeizige Frau, wenn sie den Zenith ihrer Möglichkeiten erklommen hat, muss (wiederhole: muss) wissen, daß sie sich keinen Fehler leisten darf, nachdem sie die offiziellen Meinungsdiktatoren derart herausgefordert hat. Wenn sie das nicht weiß – und das war offenkundig der Fall – dann ist sie dem Amt und ihren Ansprüchen an sich selbst auch nicht gewachsen. Das rechtfertigt nicht nur, sondern das machte den Rücktritt zwingend erforderlich. Leider hat sie genau das absiolut nicht eingesehen, udn was man hier und anderswo so lesen konnte, hat ihr bei dieser nötigen Selbsterkenntnis nicht geholfen.
    Und nun noch ein Wort zum Mitfahrer. Ob dessen Personalien nun festgehalten werden mußten oder nicht: sie allein war verantwortlich für ihr Trinkverhalten. Das ist das eine. Das andere ist, es wird sehr wahrscheinlich eine Person des öffentlichen Lebens gewesen sein und kein V-Mann (zu viel Krimis sind schädlich); eine Person, die nicht als Begleiter der geschiedenen Bischöfin genannt werden wollte. Das mag sehr naheliegende Gründe haben, auf die hier seltsamerweise überhaupt niemand angespielt hat.
    Und zum Schluß die an sich selbstverständliche Forderung an Karrierefrauen und an die Öffentlichkeit: Gewöhnt es euch ab, als Angehörige dieser Spezies einen Frauenbonus zu erwarten bzw. zu gewähren!

  14. GHH sagt:

    Das wäre doch wirklich eine Recherche wert, liebe Friederike Beck, oder?
    Exkanzler und Putin-Mitarbeiter Gerhard Schröder als Beifahrer? Eine strafbewehrte Unterlassungsklage ist absolut kein Argument gegen den Wahrheitsgehalt der Behauptung des Hamburger Rechtsanwaltes. Psychologisch gesehen eher das Gegenteil.
    Hier könnte man u.U. im Lebensmorast der sog. Führungskräfte dieser Republik ankommen und dabei sehr verdienstvoll zwei falsche Ikonen von ihren Plätzen entfernen. Das erfordert Aufrichtigkeit und Mut, weil viele gedankenlose Zeitgenossen sich ihre falschen Vorbilder gern bewahren möchten.

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