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	<title>Kommentare zu: Köln: Flutung wegen Hochwasser</title>
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		<title>Von: Birgit Dünkler</title>
		<link>http://becklog.zeitgeist-online.de/2010/02/27/koln-flutung-wegen-hochwasser/comment-page-1/#comment-1427</link>
		<dc:creator>Birgit Dünkler</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 23:38:54 +0000</pubDate>
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		<description>Kleine Anekdote dazu: Ich sitze in der Christuskirche, wo OB Roters sich den Fragen aufgebrachter Kölner Bürger stellt. Kirche war übervoll. Die Sprache kommt auf die verscherbelten Eisenträger. Sagt mein Banknachbar zu mir: 
&quot;Wetten, daß diese Eisenträger garnicht erst angeliefert wurden.&quot; 
Woher nehmen die Kölner noch das Vetrauen, die Ausreden dieser verlogenen Verwaltung zu glauben?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kleine Anekdote dazu: Ich sitze in der Christuskirche, wo OB Roters sich den Fragen aufgebrachter Kölner Bürger stellt. Kirche war übervoll. Die Sprache kommt auf die verscherbelten Eisenträger. Sagt mein Banknachbar zu mir:<br />
&#8220;Wetten, daß diese Eisenträger garnicht erst angeliefert wurden.&#8221;<br />
Woher nehmen die Kölner noch das Vetrauen, die Ausreden dieser verlogenen Verwaltung zu glauben?</p>
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		<title>Von: Friederike Beck</title>
		<link>http://becklog.zeitgeist-online.de/2010/02/27/koln-flutung-wegen-hochwasser/comment-page-1/#comment-1419</link>
		<dc:creator>Friederike Beck</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 21:05:46 +0000</pubDate>
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		<description>zu 1956: Hinter all Ihre Sätze kann man sicherlich einen grünen Haken machen, bis auf den ersten: Ich habe nirgends von &quot;Schuld&quot; gesprochen. Es geht mir mehr um eine weit verbreitete Haltung der Passivität, die ja in Deutschland historisch bedingt eine besondere Ausprägung gefunden hat. Haben Sie vielleicht nach dem Einsturz des Archivs irgendwo von einer Demo gehört, sagen wir mal von 20 Leuten? Ich nicht.Es braucht nämlich gar nicht riesige Menschenaufläufe. Nur sagen wir 50 Kölner, die 1996 gesagt hätten: &quot;Wolle mer nit, brauche mer nit, fott damit!&quot; Natürlich ist in Deutschland direkte Demokratie und direktes Bürgerengagement unterentwickelt. Das ist z. B. in der Schweiz viel besser: Da lässt sich ein Dorf für ein neues Feuwehrhaus ein Projekt mit Kostenkalkulation machen. Das geht dann zur Abstimmung u. wenn man findet, es ist zu teuer, dann weg damit.
 Natürlich gibt&#039; s paar Beispiele, wo eine U-Bahn sinnvoll war bzw. wäre. Sicher nicht jedoch bei der Kölner Nord/Süd-Trasse. Ich bleibe dabei: Wir kommen nicht darum herum, unser kommunales Engagement zu erhöhen u. zwar sehr schnell. Die Alternative: Bankrott der Städte. Ich sage nur ein Stichwort: WCCB Bonn. Bonn ist pleite, auch wenn&#039;s durch Rechentricks noch verschleiert wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>zu 1956: Hinter all Ihre Sätze kann man sicherlich einen grünen Haken machen, bis auf den ersten: Ich habe nirgends von &#8220;Schuld&#8221; gesprochen. Es geht mir mehr um eine weit verbreitete Haltung der Passivität, die ja in Deutschland historisch bedingt eine besondere Ausprägung gefunden hat. Haben Sie vielleicht nach dem Einsturz des Archivs irgendwo von einer Demo gehört, sagen wir mal von 20 Leuten? Ich nicht.Es braucht nämlich gar nicht riesige Menschenaufläufe. Nur sagen wir 50 Kölner, die 1996 gesagt hätten: &#8220;Wolle mer nit, brauche mer nit, fott damit!&#8221; Natürlich ist in Deutschland direkte Demokratie und direktes Bürgerengagement unterentwickelt. Das ist z. B. in der Schweiz viel besser: Da lässt sich ein Dorf für ein neues Feuwehrhaus ein Projekt mit Kostenkalkulation machen. Das geht dann zur Abstimmung u. wenn man findet, es ist zu teuer, dann weg damit.<br />
 Natürlich gibt&#8217; s paar Beispiele, wo eine U-Bahn sinnvoll war bzw. wäre. Sicher nicht jedoch bei der Kölner Nord/Süd-Trasse. Ich bleibe dabei: Wir kommen nicht darum herum, unser kommunales Engagement zu erhöhen u. zwar sehr schnell. Die Alternative: Bankrott der Städte. Ich sage nur ein Stichwort: WCCB Bonn. Bonn ist pleite, auch wenn&#8217;s durch Rechentricks noch verschleiert wird.</p>
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		<title>Von: Johann Ratzenböck</title>
		<link>http://becklog.zeitgeist-online.de/2010/02/27/koln-flutung-wegen-hochwasser/comment-page-1/#comment-1418</link>
		<dc:creator>Johann Ratzenböck</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 18:41:09 +0000</pubDate>
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		<description>Den Bürgern von Köln jetzt die Schuld für dieses Desaster zuzuschieben, erscheint mir mehr als primitiv. Wie sollte der Bürger dem kriminellen Treiben von Arbeitern, Bauaufsichten ....Politikern.... in einem derart groß angelegten Stil Einhalt gebieten? Sollen die Kölner rund um die Uhr all die Verbrecher auf und um die Baustelle überwachen? Und wie? Warum ist man nicht schon nach Einsturz des Archives hellhörig geworden, dass hier beim Bau schwer geschlampt und betrogen wird??  Warum stört es niemanden, wenn die KVB die Bauaufsicht an ein Subunternehmen von Bilfinger vergibt? Wo bleibt die Verantwortungspflicht der kölner Politik? Aber das ist typisch! Den kleinen Bürger für die Behörden &quot;durchsichtig&quot; machen und bei den Großen - wenn sie auch noch so schlampig und kriminell vorgehen - beide Augen verschließen.  
Straßenbahnen sind in großen Städten - besonders auf weiteren Strecken - sicher kein geeignetes Verkehrsmittel. Platzbedarf und bereits in allen diesen Städten verstopfte Straßen, wo bleibt da der Sinn?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Den Bürgern von Köln jetzt die Schuld für dieses Desaster zuzuschieben, erscheint mir mehr als primitiv. Wie sollte der Bürger dem kriminellen Treiben von Arbeitern, Bauaufsichten &#8230;.Politikern&#8230;. in einem derart groß angelegten Stil Einhalt gebieten? Sollen die Kölner rund um die Uhr all die Verbrecher auf und um die Baustelle überwachen? Und wie? Warum ist man nicht schon nach Einsturz des Archives hellhörig geworden, dass hier beim Bau schwer geschlampt und betrogen wird??  Warum stört es niemanden, wenn die KVB die Bauaufsicht an ein Subunternehmen von Bilfinger vergibt? Wo bleibt die Verantwortungspflicht der kölner Politik? Aber das ist typisch! Den kleinen Bürger für die Behörden &#8220;durchsichtig&#8221; machen und bei den Großen &#8211; wenn sie auch noch so schlampig und kriminell vorgehen &#8211; beide Augen verschließen.<br />
Straßenbahnen sind in großen Städten &#8211; besonders auf weiteren Strecken &#8211; sicher kein geeignetes Verkehrsmittel. Platzbedarf und bereits in allen diesen Städten verstopfte Straßen, wo bleibt da der Sinn?</p>
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