Glühbirne: Im September kommt das Aus

Kommt: Die giftige Quecksilber-"Energiesparlampe"

Die giftige "Quecksilberglühbirne"

Viele von uns verdrängen es: Die beliebte, umwelt- und augenfreundliche Glühbirne wird nach dem Willen der EU dieses Jahr im September endgültig sterben.

Das Sterbelämpchen leuchtet für folgende Typen:

  • die 100 und 75  Watt-Birne (klar)

sowie ALLE mattierten Glühlampen,

  • 25 W,
  • 40 W,
  • 60 W,
  • 75 W

Wer bei sich schon einmal eine “Energiesparlampe” eingedreht hatte, wird es bemerkt haben: Die Lebensdauer hält nicht das, was sie verspricht. Diese persönliche Erfahrung von manch einem wurde jetzt von Ökotest in einer Versuchsreihe überprüft. Fazit: Die Lebensdauerangaben der Leuchtmittelhersteller entsprechen nicht der Realität. Angeblich leben die “Energiesparlampen” nämlich 12 mal länger als eine herkömmliche Glühbirne. “Falsch”, sagt Ökotest.

Im Dauertest hielten sie allerhöchstens 2 mal länger. Im Stresstest (häufiges An- und Ausschalten) ging ihnen das Lebenslicht schon “viel früher” aus als angegeben aus!

Das angebliche Sparpotential entpuppt sich also vielmehr als ein riesiges Gewinnpotential für die Leuchtmittelhersteller.

Auch die Quecksilberproblematik ist nach wie vor ungelöst: Eine Sparbirne braucht ca. 2 mg Quecksilber, um zu zünden. Befürchtet werden jetzt Billigimporte aus Fernost, die bei der Herstellung nicht ganz auf dem letzten Stand der Technologie sind und bis zu 5 mg oder darüber enthalten können.

Weiteres Problemfeld: Elektrosmog. Die “Energiesparbirnen” haben KEINE Grenzwerte für elektrische Abstrahlung.  In einem Test wurden sie mit dem Grenzwert für Computermonitore verglichen. Ergebnis: Ihre Abstrahlung liegt ca. 12 mal höher als die von PC-Bildschirmen. Daher ist sie ungeeignet als Schreibtischlampe, denn man sollte sie nicht in der Nähe des Kopfes benutzen.

Energiesparlampen geben synthetisches Licht ab. Dies ist augenschädlich. Darüber wurde an dieser Stelle schon hier und hier berichtet. Die herkömmlichen Glühbirnen haben daher ein gesundes, sogar heilsames Lichtspektrum, das dem Sonnenlicht nachempfunden ist.

Hier gehts zu einer sehenswerten Dokumentation von Spiegel-TV (25.2.2011)

Hier ein Dokument der Bezirksregierung Köln v. 6.1.2011, dass einem Händler das “Inverkehrbringen” unter Androhung eines Zwangsgeldes von 5000 € untersagt.

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7 Antworten zu “Glühbirne: Im September kommt das Aus”

  1. [...] Becklog schreibt: ‘Viele von uns verdrängen es: Die beliebte, umwelt- und augenfreundliche Glühbirne wird nach dem Willen der EU dieses Jahr im September endgültig sterben.’  Laut einer ökotest Untersuchung leben Sparlampen nicht 12* länger, wie von den Herstellern behauptet, sondern nur 2* länger. Dafür dürfen sie gerne 12* mehr kosten.  Zudem enthält eine Sparlampe 2mg Quecksilber. Im Fieberthermometer als hochgefährlich gebrandmarkt, bei der Sparlampe als pflegeleicht. Aber das Schlimmste ist, dass ‘Energiesparlampen massiv Elektrosmog erzeugen sollen. Grenzwerte wurden  ‘wohlweislich’ nicht festgelegt. Und Energiesparlampen seien gar augenschädlich. [...]

  2. Liebe Friedericke ich habe dein Guttenberg Dossier gelesen und würde gern zwecks kollegialem Austausch mal mit dir plaudern. Das von die hier vorgebrachte Problem ist mir bekannt. Ich kann fllgendes dazu beitragen. 1. Ich bin Heilpraktikerin und das Quecksilberproblem ist erheblich zumal die Leute nicht wissen wie giftig das Zeug ist. Ich habe Grrnpeace mehrmals deswegen angeschriebenud kein antwort bekommen. 2. Eine echte enrgeisparlösung wären die LEDs aber irgendwie redetselzten ejemand über die und die werden auch nicht gefördert.
    3. Die agnze blöde energiediskussionnkönnten wir uns sparen wenn wie endlich die Freien Energietechnologien hätten!!! 4. In einm Buch habe ich gelesen, das die Ergiesparlamen sndermüll sind nicht nur wegen dem Quecksilber. Neien jede Sparlampe sein ein Radio. Alles was empfängt kann auch senden habe ich geernt Könnt es sein, dass sie mit hilfe der Sparlampen eine Massenüberwachung in jedem Zimmer eine abhör oder Sendemöglichkeit??? 1984 Orson Wells läßt grüßen! Kara Püttmann

  3. Martin W. sagt:

    Ist aus diesem Moloch mit Namen “EU” schon jemals etwas Sinnvolles oder gar Volksnahes gekommen oder wurde von ihm beschlossen?

    Eben. Da passt dieser Müll mit der Glühlampe nur ins Bild.

  4. snorri sagt:

    Ohne den Inhalt des Beitrages bemängeln zu wollen möchte ich darauf hinweisen, dass es kein Leuchtobst gibt.
    Die Dinger heissen Glühlampen, nicht Glühäpfel, äääh -birnen.

  5. snorri sagt:

    Und…
    Tja, Kara, warum redet kaum jemand über die LED-Technik und warum wird sie nicht gefördert?
    Weil Led-Leuchtmittel Elektrizität fast ausschliesslich in Licht und nicht vorrangig in Wärme umwandelt; damit also enorm sparsam ist und dass nicht wirklich im Sinne der Energiekonzerne ist.

  6. chris79eu sagt:

    Was für eine durchsichtige Aktion! Pünktlich zum Aus für die meistverkaufte 60-W Glühlampe erhöhen Philips und Osram zum 1. September 2011 ihre Preise für ihre Energiesparlampen. Angeblich, weil die Rohstoffe (Europium, Terbium und Yttrium) zur Herstellung der Giftlampen teurer wurden. Aber gleich um 20 bis 25 % ? Wer’s glaubt, wird selig. Jetzt, da die Konkurrenz vom Markt verschwindet, kann man wieder Gewinnmaximierung betreiben. Und wir Verbraucher werden das, was wir an Stromverbrauch sparen, direkt an die Hersteller abführen. Damit kippt die Gesamtbilanz wieder zugunsten der nun verbotenen Glühlampe. Diese hat zwar einen höheren Stromverbrauch, das ist richtig, da aber die lange Lebensdauer der Energiesparlampen nur erreicht werden, wenn sie nicht dauernd ein- und ausgeschaltet werden, führt zusammen mit der Preiserhöhung zu einem wesentlich höheren finanziellen Aufwand des Verbrauchers. Denn kaum ein Verbraucher weiß, dass viel entscheidender für die Lebensdauer einer Energiesparlampe die Anzahl der Einschaltzyklen ist. Und dann noch diese Giftbomben im Haus! Wir Verbraucher werden weiter verarscht.

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