… und vergiss, was dich bedroht

Gesang: Friederike Beck, Audiopiste

Nicht ein Lüftchen regt sich leise,
sanft entschlummert ruht der Hain;
durch der Blätter dunkle Hülle
stiehlt sich lichter Sonnenschein.

Ruhe, ruhe, meine Seele,
deine Stürme gingen wild,
hast getobt und hast gezittert,
wie die Brandung, wenn sie schwillt.

Diese Zeiten sind gewaltig,
bringen Herz und Hirn in Not -
ruhe, ruhe, meine Seele,
und vergiss, was dich bedroht!

Text: Karl Friedrich Henckell (1864-1929)

Melodie: Richard Strauss (1864-1949)

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2 Antworten zu “… und vergiss, was dich bedroht”

  1. Tom Saw Ya sagt:

    …und vergiss, was dich bedroht!

    Das hätten die gern!!

  2. Friederike Beck sagt:

    Es geht in dem irgendwie sehr aktuellen Text darum, dass man sich nicht ununterbrochen alles Elend dieser Welt und alle Gefahren vor Augen halten kann. Das führt zu burn out, Magengeschwür etc. Man muss immer wieder zu sich selbst finden. Der eine mit Gesang, der andere spielt mit seinem Kind oder führt seinen Hund aus.Der nächste bringt den Garten in Ordnung.

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