“Bravo” wirbt for Bw.

Werbekampagne der Bundeswehr bei "Bravo"

Seit die Bw die Wehrpflicht faktisch abgeschafft hat, muss sie ins Bett mit “Bravo”Kinder und Jugendliche anmachen.  Was dabei rauskommt: jugendgefährdender Schwachsinn, denglischer Debil-Jargon und Null-Aufklärung beim Aufklärerblättchen.

Liebst Du das Abenteuer? Suchst Du die Herausforderung? Bist Du top fit? Dann sind die Bw-Adventure Camps – der Mega-Event von BRAVO und treff.bundeswehr.de –  genau das Richtige für Dich! Die große Team Challenge auf Sardinien” (auf dem Luftwaffenstützpunkt) wartet mit “Beach-Events” auf und “coolen Beach-Partys”.

Falls man mit Wasser fremdelt, kann man auch den “Berg-Event” in den Alpen in einer Berghütte bei der Bundeswehr buchen und mit Hilfe der Gebirgsjäger einen Kraxelevent erleben.

Bundeswehr: Wir.Dienen.Deutsch? Nein, Deutschland ist damit nicht gedient, und daher verweigert ein Großteil der Bevölkerung auch konsequent die Zustimmung zu den laufenden Bundeswehr-”Events”, z. B. in Afghanistan.

Der deutsche Verteidigungsminister Thomas de Maizière, selbst Vater von drei Kindern, hat diese Anwerbecamps zu verantworten und degradiert sich damit selbst zum Süßigkeiten dealenden Onkel mit bösen Hintergedanken. Der Bw stünde eine offene Anwerbung mit sachbezogenen Informationen vor jungen Erwachsenen besser zu Gesicht als das rattenfängerhafte Buhlen um die Gunst von Kindern und Jugendlichen.

Vermutlich kann jedoch nur die Rückkehr zur einer Wehrpflicht- bzw. Ersatzdienst leistenden Armee verhindern, dass die Bw zu einem Söldnersammelbecken der Armen und geistig Verarmten (durch Bravo etc.) wird, für deren Events und Adventures sich in unserer Gesellschaft niemand mehr interessiert.

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Eine Antwort zu ““Bravo” wirbt for Bw.”

  1. Gordon Löber sagt:

    Zurzeit schließt die Bundeswehr mit den Eltern von 13-Jährigen vermehrt Schülerpraktikumsverträge. Inhalt: Waffen und Munition sind tabu.
    Zum Glück hat die NRW-Regierung (Kultusministerium) endlich die Kooperationsvereinbarungen Bundeswehr und Schule (August 2012) inhaltlich deutlich verschärft. Ohne Protest aus der Bevölkerung käme sowas nicht zustande. Also schreibt Leserbriefe an die BRAVO und kauft 8 Wochen lang eine andere Zeitschrift. Da muss Druck aufgebaut werden.

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