Bienenmord in Bonn-Bad Godesberg: Tatort Leserpark

Tatort Leserpark Nähe Büchel

Heute, am 23.5.2013, ging ich mit meinem Hund wieder einmal im rheinnahen Leserpark spazieren. Plötzlich sah ich unter einem blühenden Rhododendronbusch einen offenen geschwärzten Bienenkasten, die Bienen waren sämtlich tot.

Ich ging schnell in die allen Anwohnern des Leserparks bekannte Senke, in der ein Imker zwei Reihen mit Bienenkästen gestapelt hat. In einem Zelt bewahrt er Honig, Kästen und weitere Utensilien auf, er kommt jeden Abend vorbei, um nach dem Rechten zu sehen.

Doch heute Abend bot sich ein Bild des Grauens: Ein Brandanschlag war auf den Bienenplatz verübt worden. Die Asche war um ca. 20.00 Uhr noch warm, es hing ein beißender Geruch von verschmortem Plastik und verbranntem Wachs und Honig in der Luft. Mit den Fotos vom Tatort erübrigen sich weitere Beschreibungen.

Schon vor etwa drei Jahren war es zu Vandalismus gekommen. Schüler eines nahen Internats hatten zum Verkauf bestimmte Honiggläser geöffnet und den Honig auf den Boden geschüttet. Ob der heutige Akt äußerster seelischer und geistiger Verwahrlosung wiederum aus dieser Richtung kommt, wird sich vielleicht aufklären lassen.

Bienen sind von immenser Bedeutung für das heimische Obst. Durch den diesjährigen nicht enden wollenden Winter und die sattsam bekannten Belastungen durch Agrochemie und Monokulturen sind sie ohnehin schon großen Gefahren ausgesetzt.

Es wäre wünschenswert, diesen Brandanschlag als kriminelle Handlung anzusehen.

Eine Reihe der der Bienenkästen. Im Hintergrund das abgebrannte Zelt

Verbrannter Bienenkasten mit den Überresten von Honigwaben und verbrannten Bienen

Weiterer verbrannter Bienenkasten

Verbrannte Honigwaben

Bild der Zerstörung

Achtlos im Gebüsch verstreute Plastikdosen aus dem Zelt

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Eine Antwort zu “Bienenmord in Bonn-Bad Godesberg: Tatort Leserpark”

  1. Ja, das ist ein KRIEG gegen unsere Werte: in Stockholm brennen Autos, in London werden Polizisten geköpft, in Bonn sind es – vorerst – “nur” Bienen, die dran glauben müssen. Der “neue europäische Mensch” soll geschaffen werden – dazu muß der alte erst mal vernichtet werden. Das wollten schon Bolschewisten und Nazis: den “neuen Menschen” schaffen. Man dachte, nach 100 Millionen Toten sind die Völker “lernfähig” geworden! Denkste: Sie lassen sich von Giftzwergen wie diesem van Rompoy, Barroso oder “Kapo” Schulz erneut in den Abgrund führen – guter Artikel dazu von Friedrich Romig: “Paneuropa – wie eine falsche Idee zur erzwungenen Realität werden soll” (abrufbar bei http://www.andreas-unterberger.at)

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