Gottes Finger? Containerschiff mit US-Waffen für syrische Rebellen in zwei Teile gebrochen

Die havarierte MOL Comfort; Quelle: Twitter

Ein riesiges Containerschiff namens “MOL Comfort” ist im Indischen Ozean auseinandergebrochen. Es war von Singapur aus unterwegs nach Dschidda, der Hafenstadt am Roten Meer in Saudi-Arabien. Angeblich soll das Riesenschiff 4500 Container mit Waffen für die syrische FSA geladen haben.

Vor der Küste von Oman geriet es in schweres Wetter – 5 bis 6 m hohe Wellen ließen es in der Mitte entzwei brechen, die Mannschaft konnte nach einem Notruf gerettet werden. Beide Teile treiben im Meer, einige Container sollen verloren sein.

Die beiden Schiffshälften des 2008 in Japan gebauten Frachters sollen nun mit Hilfe zweier Spezialhochseeschlepper an Land gebracht werden.

Das “Christian Forum” stellte die berechtigte Frage: “Who prayed for this – wer hat dafür gebetet?”

Bekanntlich greift Gott ja selten oder nie ein. Vermutlich möchte er uns Menschen den Vortritt lassen beim Sehen, Hören und Handeln; denn bekanntlich ist die Welt ja nicht so, wie sie ist, weil es so viele böse Menschen gibt, sondern weil so viele gute nichts tun.

Vielleicht hilft der Zwischenfall auf hoher See zumindest den Blick auf die ekelerregende strategische Allianz des Westens mit Dschihadisten, Fanatikern und Kriminellen in Syrien zu lenken.

Vom Tag 1 der “Rebellion” an, vor zweieinhalb Jahren, wurde das Land mit Waffen geradezu überschwemmt.

Menschenleben zählen für sog. “Entscheider” nicht, schon gar nicht das “Weltkulturerbe” oder eine 2000-jährige christliche Tradition Syriens. Für sie ist der Humanität Genüge getan damit, ein paar entwurzelte Flüchtlinge aufzunehmen.

Alles, was die Welt lebenswert, schön, besonders und außergwöhnlich macht, ist den “Entscheidern” ein Nichts – Nihilisten, die sie sind. Offensichtliches Symbol dafür sind Waffentransporte mit Gerät, das auch noch das letzte Bauwerk, den letzten Tempel, Gotteshaus und Wohnhaus in Schutt verwandeln hilft – statt sich an den Verhandlungstisch zu setzen, – so lange, bis eine Lösung gefunden ist.

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Interessieren sich die ach-so-christlichen US-Politiker oder unsere christliche Regierungspartei dafür, was mit der christlichen Minderheit in Syrien geschieht? Die offensichtliche Antwort ist: Nein. Welche Schlüsse ziehen wir daraus? Natürlich wählen wir sie demnächst wieder.

Wolfgang Ischinger (Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz) durfte Frau Merkel ganz offen auffordern, den Rebellen Waffen zu liefern und ihren Widerstand aufzugeben (“Ischinger fordert von Merkel Stärkung der syrischen Rebellen”).

Ischinger gehört der Assad-muss-weg-Koalition an. Grund: Der Iran muss in die Knie gezwungen werden. Geht es noch deutlicher? Glaubt noch jemand, es ginge um Demokratie und irgendeinen “Frühling”? Leuten seiner Bauart ist es dabei völlig egal, dass für diese Ziel ein ganzes Land über die Klinge springen muss.

Ischinger und Konsorten sollten verpflichtet werden, nebenstehendes Bild und die nachfolgenden Videos anzusehen. Oder ist das Internet auch für ihn “neu”, wie für Frau Merkel?

Christliches Mädchen nach Massenvergewaltigung (Quelle: Twitter)

Hier der Bericht über die Ausrottung eines ganzen christlichen Dorfes (al-Duwayr, nahe Deir-Ezzor).

Aber es geht keineswegs nur um Christen – die Rechtlosigkeit und Brutalität von Fanatikern und Kriminellen richtet sich mittlerweile gegen jeden:

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2 Antworten zu “Gottes Finger? Containerschiff mit US-Waffen für syrische Rebellen in zwei Teile gebrochen”

  1. Rudolf Steinmetz sagt:

    Der Mensch und Gott lenkt; der Mensch dachte und Gott lachte.

  2. [...] Weitere Fakten zum Thema mit Foto und Video, finden Sie auf dem spannenden Blog von Friederike Beck [...]

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