Umstrittene, nicht-authorisierte Werbung: Darf man das?

Studenten der Filmakademie Baden-Württemberg haben ein povokantes Werbevideo gedreht. Achtung: Es hat nichts mit Mercedes-Benz zu tun, dem Auto, das Gefahren erkennt, bevor sie entstehen … Es ist nicht-authorisiert!

Der klein Adolf wird folgerichtig überfahren und liegt am Ende tot in Form eines …

Auf youtube ist der Clip noch abrufbar, andere Medien haben ihn schon zensiert:

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Eine Antwort zu “Umstrittene, nicht-authorisierte Werbung: Darf man das?”

  1. Henning Müller sagt:

    Hallo Frau Beck!

    Nein, so etwas darf man nicht.

    Wir sehen einen kleinen Jungen, der von einem Auto überfahren wird und seine entsetzte Mutter, welche diese Katastrophe mit ansehen muß.

    Das ist ziemlich geschmacklos und verdreht auch völlig die Hintergründe der Entstehung des Dritten Reiches.
    Man tut so als würde eine einzige Person die Weltgeschichte bestimmen und unterschlägt, daß diese Person von zahlreichen anderen Gönnern geduldet oder benutzt wurde.
    Wer finanzierte z.B. den Aufstieg Adolf Hitlers?
    Warum wird nicht die Kinderschar der kleinen Bankster überfahren, die den Gröfaz überhaupt erst möglich gemacht haben?
    Aber selbst das träfe es nicht, denn Menschen im Kindesalter sind politisch unschuldig.
    Es ist auch juristischer Unsinn, weil eine Tat erst dann bestraft werden kann, wenn sie begangen wird inkl. ihrer nachweislichen Vorbereitungen.

    Nur weil es politisch nicht korrekt über alle Hintergründe Nazideutschlands zu reden, lasse ich mir noch lange nicht von dummbatzigen Studenten erklären, wie man ggf. gesellschaftliche Probleme in den Griff bekommen könnte.
    Der Film entspricht mehr der aktiven Gehirnwäsche einer Besatzungsmacht und dem erwünschten „unendlichen“ Vorauswissen einer NSA und viel weniger den Vorzügen einer sehr bekannten deutschen Automarke oder gar der Benutzung des eigenen Verstandes.

    mfG
    Henning Müller

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