Fall der geheimnisvollen Maria aus Griechenland geklärt: Roma-Kind mit Albinismus

Maria, das Roma-Kind mit Albinismus und Augenproblemen

Manchmal kann man sich nur wundern: Seit Tagen geht der mediale Sturm um das mysteriöse Mädchen “Maria” aus Griechenland, das während einer Polizei-Razzia bei “Adoptiveltern” in einem Roma-Lager in Zentralgriechenland entdeckt wurde. Mutmaßungen über skandinavische oder osteuropäische Herkunft, ein internationaler Aufruf, Abgleich mit Vermisstenmeldungen aus der ganzen Welt …

Ärzte wollen anhand von Zahnuntersuchungen außerdem festgestellt haben, dass sie ein bis zwei Jahre älter ist als angenommen.

Nur das Naheliegende untersuchten die Ärzte offensichtlich nicht, obwohl die Zieheltern eigens darauf hingeweisen hatten: ihre Augenprobleme, weswegen sie “von Doktor zu Doktor” mit ihr gefahren seien.

Schon melden sich Gen-Experten, die über blonde und blauäugige Zigeuner dozieren. Dabei ist der Fall nunmehr geklärt – meiner unmaßgeblichen Ferndiagnose nach:

Das Kind, das vermutlich von ihrer ursprünglichen Roma Familie in Bulgarien bzw. von ihrer Mutter aus Armut und wegen der Weigerung der griechischen Berhörden, die Verheiratete als ledige Mutter zu registrieren, in Griechenland zurückgelassen wurde (sehr wahrscheinlich verkauft), leidet unter einer etwas milderen Form des Albinismus, ebenso wir einige ihrer acht (oder zehn) Geschwister.

Das “Fahndungsfoto”, das mittlerweile die halbe Welt kennt, zeigt Maria, wie sie in die Kamera blinzelt. Gleiches tut ihr älterer, ebenfalls weißblonder Bruder Jesus.

Maria hat höchstwahrscheinlich einen nicht vollständigen Albinismus, jedoch ist durch das Fehlen von Melanin bei ihr offensichtlich das scharfe Sehen (fovea centralis) eingeschränkt, da letzteres an dieser Stelle diesen Farbstoff braucht, um zur vollen Entwicklung zu kommen.

Nachfolgend ein Ausriss aus dem britischen “Telegraph” mit Marias Bruder Jesus, ebenfalls mit Albinismus. Klar zu erkennen sind seine Augenprobleme, er kann nur mühsam das Tageslicht ertragen.

Meiner, ebenfalls unmaßgeblichen Meinung nach könnte das gehäufte Auftreten von Albinismus in dieser bulgarischen Roma-Familie mit einem relativ kleinen Gen-Pool zu tun haben, einer gewissen Inzucht also, da bekanntlich Roma-Familien oft wieder und wieder untereinander heiraten. (Vetter-/Cousine-Heiraten).

Jesus Rusev, Bruder von Maria (Quelle: Telegraph)

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3 Antworten zu “Fall der geheimnisvollen Maria aus Griechenland geklärt: Roma-Kind mit Albinismus”

  1. knebedit sagt:

    Was ist das denn bitteschön für ein rassistischer Unfug? Hier wird das alte Stereotyp vom inzestiösen Zigeuner wiederbelebt. Zwar irgendwie gut gemeint, um das andere Stereotyp, demzufolge “Zigeuner” Kinder entführten, zu entkräften, aber das macht es eben auch nicht besser…

  2. erich sagt:

    @kneb

    Inzucht ist kein Inzest.
    Wird auch bei Moslems seit 1400 Jahre betrieben da irgend ein Altvorderer seine Cousine geheiratet hat und es als Vobildlich gilt.

    http://www.youtube.com/watch?v=bKyKQCi7ih8

    Nur Rassistische Unfug?Lesen sie die Links unter dem Video!
    z.b.
    The BBC’s research also discovered that while British Pakistanis accounted for just 3.4% of all births in Britain, they accounted for 30% of all British children with recessive disorders and a higher rate of infant mortality. It is not a surprise, therefore, that, in response to this evidence, a Labour Party MP has called for a ban on first-cousin marriage.

    Bekanntlich sind auch so manche Königsfamilien an Inzucht zugrunde gegangen.
    Und bei den Amish gibt es seltene Krankheiten durch Inzucht obwohl dort Cousinenheirat verpönnt ist,aber der Genpool der Auswanderer war zu klein!

    Auch bei Zigeunern ist der Genpool klein denn sie Heiraten meist nur in ihren Clans und davon gibts es viele und diese sind noch in Kasten unterteilt(wie in Indien).Ein Degesi wird nicht mal angefasst,selbst die Kinder lässt man nicht mit ihnen spielen(soviel zum Rassismus).

  3. Friederike Beck sagt:

    Sie müssen einen Spannungsbogen lernen auszuhalten, ohne gleich mit Totschlagvokabeln zu kommen. Und: nö, bei Inzest u. Inzucht gibt’s Schnittmengen

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