Pädagogisch wertvoll: Familienausflug zur Christopher-Street-Day-Parade

Moderne, zeitgemäße Kleinkindererziehung sollte so früh wie möglich, also sobald die Kleinen laufen können, dafür sorgen, dass Eltern mit ihren Sprösslingen dem Christopher-Street-Day beiwohnen — dieser Meinung ist zumindest Kathy Stolzenbach, in einem Artikel, der vom Generalanzeiger (Bonn, Köln) und dem Nachrichtensender NTV vertrieben wird: “Ausflug zum Christopher Street Day: ‘Mama warum muss der Mann an die Leine?‘” Aus den Augen und im Namen kleiner Kinder wird über das offensichtlich als pädagogisch wertvoll angesehene Straßenereignis als “Familienausflug” berichtet.

Sie kennen den CSD nicht? Nun, hier tummeln sich Exhibitionisten aller Couleur (meist vorgeschrittener Jahrgänge), mithin also Menschen, die unter Zeige- oder Zurschaustellungssucht lustvoll “leiden” und dabei offenbar erhebliche persönliche Befriedigung erfahren. Sich nackt oder halbnackt im sexuellen Kontext zu inszenieren, ist vor Erwachsenen im öffenlichten Raum teilweise toleriert, vor Kindern jedoch strafbewehrt — eigentlich…

Ziel von Exhibitionisten ist es, mit ihren Handlungen das Schamgefühl anderer Menschen für sie lustgewinnbringend zu verletzen, indem sie Er-Schrecken, Angst, ja Ekel auszulösen versuchen.

Normalerweise tritt eine gewisse Zeigelust im frühen Kleinkindalter auf; bei manchen manifestiert sich dieser infantile Entwicklungsstand jedoch als tragische bis tragikkomische, bleibende Reifeverzögerung, welche den Betrachtern des bizarren Treibens dementsprechend allerlei Verwunderung bis Abscheu bereitet.

Masos im Laufställchen, Quelle: screeenshot youtube

Die Demonstration der zeigesüchtigen Narzisten feiert sich selbst nach dem infantilen Motto: Schaut her, da ist mein Popo, dort meine Möpse, hier mein Fetisch, da mein Rassel (schwere Eisenkette) und dort mein Laufställchen (Raubtierkäfig), denn soooo geil und gefährlich sind wir agrrrr.

Dem Zuschauer mag dämmern, dass Entblößen und Entblöden nahe beieinander liegen  und sich gähnend abwenden — aber nein, er hat ja sehr kleine Kinder an der Hand, so will es Kathy Stolzenbach, die bisher  eher über Frisuren und Studenten-WGs schrieb.

Hier nun also als “Expertin” für frühkindliche Erziehung: “Wenn die laut Veranstaltern größte CSD-Parade in Europa durch Köln zieht, sind unter den rund 900.000 Zuschauern auch viele Familien mit Kindern. ‘Richtig klasse’ findet das Ralf Finke. Er nimmt zum zehnten Mal mit der Dortmunder Gruppe ‘Diamonds for Respect’ an der Parade teil. ‘Kinder sollen so früh wie möglich lernen, dass es Menschen gibt, die anders aussehen als Mama und Papa’, sagt der 52-Jährige” und auch Kathy Stolzenbach & Co.

so früh wie möglich lernen, dass es Menschen gibt...

...die anders aussehen als Mama und Papa. Quelle: youtube Screenshots Stuttgart, Köln CDS

Es geht den Exhibitionisten offensichtlich gar nicht schnell genug, auch die Allerkleinsten und Wehrlosesten zu verschrecken, und wenn dass im Einverständnis mit den Eltern geschieht, wird der Lustgewinn entsprechend noch höher sein. Stolzenbach beobachtet, wie der gerade mal fünfjähige Nick vor den “Menschen in Tiermasken, deren Körper in schwarzen, hautengen Latexanzügen stecken”, verschreckt “zurückweicht“. Aber es muss sein, denn das Erziehungsziel lautet: Gesellschaftliche Akzeptanz von Exhibitionisten, pardon, hier: Lesben, Schwulen, Transgenders, Fetischisten, Verqueren, Gestreiften, Menschen in Tiermasken und ohne Tiermasken, mit und ohne usw.

Da kann Aufklärung elterlich begleitet und pädagogisch verkleidet auch gerne mal schockartig verlaufen. “Rechtliche Gleichstellung und gesellschaftliche Akzeptanz plus Respekt” können nicht früh genug exoerziert werden. Das macht  Mami Iris Köhler vor, (Name hoffentlich von der Redaktion geändert!) die mit drei Kindern, das jüngste zwei Jahre alt!, auf dem CDS ihre Kinder aufklärt. Auf die Frage “Warum machen die das“? scheint die Mutter keine rechte Antwort zu finden, jedenfalls ist sie Kathy Stolzenbach entgangen.

Dabei wäre es doch so einfach: Beim Anblick eines latexgelackten Typen, dessen Hose hinten ein Dekolleté hat, fragt die Zweijährige: “Mami, warum hat der Mann denn da eine offene Hose”? Mutter einfühlsam nach dem Muster von Rotkäppchen und der böse liebe Wolf: “Das macht der Mann, um sein Popoloch anzubieten, damit man ihn besser fic…”, aber nein, das wäre für eine Zweijährige wohl doch zu starker Tobak. Daher ein zweiter Versuch: “Das macht der Mann, weil er immer ganz viel Bauchweh hat und deswegen so viel pupsen muss, damit nicht alles in die Hos geht, hat er sich gleich die Hose hinten aufgeschnitten, dann kann die Stinkeluft besser abziehen”. Das Kleinkind nickt verständnisvoll: “Ach so.” Sehen Sie: Es geht doch mit Respekt und Akzeptanz, man muss halt nur die richtigen, kindgerechten Worte finden!

Ja, Kinder sollten langsam darauf vorbereitet werden, dass es da draußen noch andere Wesen gibt, nicht nur gute, auch böse, schöne und häßliche, aber auch gefährliche, nicht nur geduldige wie Mami und Papi. Aber dafür waren ja die traditionellen Märchen da, die von bösen Hexen, Zwergen, Feen und Zaubereren berichten, jedoch die Schwachen immer zum Schluss als Sieger hervorgehen lassen und die zarten Seelen so in ihrem Glauben an die Macht des Guten und Gerechten bestärken.

Beim CDS in Köln und anderswo darf man jedoch schon Zweijährige, im Generalanzeiger groß aufgemacht, beispielheischend auf dem Altar der Fetischisten opfern. Und Kinder belügen: “Dennoch ist es Sabrina Roth wichtig [Name hoffentlich von der Redaktion geändert!], dass die fast Vierjährige beim CSD dabei ist. Denn: ‘Martha ist ein Regenbogenkind. [Achtung, =früher für "hochbegabt", jetzt neue Bedeutung!] Sie hat drei Eltern: Meine Partnerin und mich sowie ihren leiblichen Papa, der mit einem Mann zusammenlebt”, sagt Roth. “Ich habe Martha kindgerecht erklärt, warum wir heute hier sind: Dass wir zusammen feiern, uns aber auch dagegen wehren müssen, wenn uns andere ungerecht behandeln”, sagt Sabrina Roth. “Schließlich muss ich sie auf mögliche Diskriminierungen vorbereiten.”

Wer schützt diese Vierjährige? Wer sagt ihr, dass sie selbstverständlich nur zwei Eltern hat, und dass sie in einer sehr gängigen Situation lebt: Ihre beiden Eltern haben, wie Tausende von anderen, jeweils neue Lebenspartner. Niemand würde sie deswegen diskieren, dimieren, diskrimieren,  das Wort ist schon schwer für eine Vierjährige!

Der Christopher Street Day ist die traurigste Veranstaltung der Welt: Auch Hunderttausende von Claqueuren und Voyeuren, wie die drögen Narren der Köln-Düsseldorfer Schiffahrtsgesellschaft und die devoten Jecken vom 1. FC Köln, können nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Teilnehmer mit ihren grell bemalten, mühsam hochgezurrten Rundungen und Ritzen auf den falschen Gaul setzen, der zuverlässig immer verliert, wenn am Ende auch sie durch das große Tor reiten müssen.

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16 Antworten zu “Pädagogisch wertvoll: Familienausflug zur Christopher-Street-Day-Parade”

  1. Rudolf Steinmetz sagt:

    Wenn man glaubt, dass sei die Spitze der Verkommenheit, dann liest man schon einen Tag später eine weitere Steigerung, siehe “Soziologin fordert im Sexualkundeunterricht praktische Übungen mit Dildos und Liebeskugeln:
    http://www.pi-news.net/2014/07/soziologin-fordert-im-sexualkundeunterricht-praktische-uebungen-mit-dildos-und-liebeskugeln/
    WAS DAHINTER STECKT IST, den Menschen von seiner geistige Dimension abzuschneiden. Denn wenn das “Betriebssystem” nicht mehr funktioniert, ist selbst die beste “App” spirituell nutzlos. 
    Zur geistigen Dimension beziehe ich mich auf Platon. Im achten Buch des Dialogs “Politikon” erfährt die Demokratie eine konsequente Ablehnung, weil sie sich als ungerecht erweist, und somit zu den schlechten Arten von Verfassungen zu zählen ist, denn sie wurzelt in der Oligarchie, der Herrschaft einer kleinen Gruppe – heute u.a. bekannt als die „unsichtbare Hand“. Und indem die Regierenden der Maßlosigkeit verfallen, werden die Regierten ausgebeutet und dem zu Folge immer ärmer. In einem Staat nämlich, wo der Reichtum (= Erfolg) vor allen Tugenden geehrt wird, haben Besonnenheit und Mäßigkeit keinen Platz mehr und sämtliche Tugenden werden vernachlässigt. Und da die Regierenden selbst keinen Wert mehr legen auf die Ausbildung der Tugenden, können sie weder ihre eigenen Kinder noch die ihnen Untergebenen zu leiblichen wie geistigen Anstrengungen anhalten. 
    MIT ANDEREN WORTEN: die Demokratie als Dämokratie ist eine Vorstufe zur Tyrannei. Was ist Platons Ausweg? Den schildert er u.a. im Höhlengleichnis der Politeia, wo es um das eigentliche Ziel der menschlichen Existenz geht: den Aufstieg aus der sinnlich wahrnehmbaren Welt vergänglicher Dinge, die mit einer unterirdischen Höhle verglichen wird, in die geistige Welt des unwandelbaren Seins. Alles, was aus diesem spirituellen Weg herausfällt, dient nur dazu, um das “WC” zu füllen – Platon nennt es bestenfalls einen Ersatz, vornehm ausgedrückt eine „zweitbeste Seefahrt“, analog dem gegenläufigen Kreuzen eines Segelbootes bei ungünstigem Wind.
    WO ALSO DIE DISZIPLIN der Askese nicht mehr gelehrt und eingeübt wird (d.h. immerwährende, lebenslange Anstrengung), und dies das oberste Bildungsziel ist (und dabei z.B. Alchemie lehrt statt Chemie), da fehlen die geistigen Ressourcen um das Blatt noch zu wenden.
    VÖLLIG AUSWEGLOS wird es, wenn infolge der „Globalen, sexuellen Revolution“ (Buchtitel von Gabriele Kuby, Kißleg 2012) die Freiheit abgeschafft wird im Namen der Freiheit. Regenbogenfarbene Bildungspläne wie der Bildungsplan 2015 oder Richtlinien wie des EU-Lunacek-Berichtes, untergraben jegliche geistige Dimension, und befördern die Herrschaft des Ego. Der Endzustand wäre dann die totale Versklavung. Möge der Himmel uns davor bewahren!

  2. Andreas sagt:

    Das ist ja schön und gut, aber Sie müssen ja nicht hirnfrei das nachmachen, was einem das Fernsehen vorplappert.
    Und sie sehen die Menschen als ,traurig’ an: Das ist ihre Betrachtung.

    Leider scheint es in diesem Land weniger wegen der Voyeure mit der gesellschaftlichen Stimmung bergab zu gehen sondern vielmehr wegen einer Art ,,Biedermeier 2.0”-Gesellschaftsschicht.
    Die moralisierend Freiheiten einschränkt.

    Passend dazu, http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/bodensee-fetisch-szene-feiert-auf-umstrittenem-erotikschiff-13017425.html

    Das Bodenseeerotikschiff, das nun seit 16 Jahren rumtuckert und nun stört es einzelne Querulanten. Daher soll so ein Schiff dann gleich abgeschafft werden. Was soll das ???? Das Schiff fährt weit aussen am See rum und stört hier ausser die Fische und Möwen nicht wirklich jemand.

    Außer kleinkarierte Spiesser vielleicht, die am Ufer mit dem Fernrohr sich aus sicherer Distanz belästigt fühlen.

    Mit dieser Gesellschaft geht es wahrlich bergab, aber nicht in dem Sinne, den Sie als Realität empfinden.

  3. Abscheu sagt:

    Hervorragender Artikel, der das ganze Ausmaß dieser kranken Veranstaltung auf den Punkt bringt. Hier wird öffentlich ein beispielloses Verbrechen am Kind und am gesunden Menschenverstand praktiziert, das (fast) nicht mehr zu übertreffen ist.

  4. TinFoilHead sagt:

    Stimmt! Ich gehe als Erwachsener nicht in die Stadt, wenn dieser kulturell so wertvolle CSD “zelebriert” wird.

    Und frage ich mich auch immer, wieviele Anzeigen es hageln würde, wenn Heteros eine solche Veranstaltung abhalten würden. Erregung öffentlichen Ärgernisses wäre wohl die meist geschriebene.

  5. melanie G. sagt:

    Alles nur noch widerlich.
    Wie kann man bloß schon mit Kleinkindern zu solchen Affenveranstaltungen gehen? Für mich unvorstellbar, das wäre verschwendete Zeit , solchen dekadenten Gruppen noch durch Anwesenheit Geltung zu verschaffen
    Es gibt viele Menschen, die anders sind, aber ganz mormal innerhalb unserer Gesellschaft leben und mitten unter uns wohnen. Alles NUll Problem.
    Was sich dort herumtreibt, das sind die wirklich Verrückten, vollkommen dekadent, egal wo sie stehen.
    Kein normaler Homo, oder was auch immer, wird dort teilnehmen.
    Das hat nichts mit sexueller orientierung zu tun, sondern ganz einfach mit Geltungsdrang und Sensationslust , es ist der Absurde, verrückte, dekadente , moralisch verkommene Teil der Menschheit, egal woher.
    Sie benutzen diese Plattform, um sich zur Schau zu stellen, mit affigen Kostümen und Erscheinungsformen.
    Welcher normale Mensch macht das ? Ich kenne keinen, egal ob Homo oder Hetero.
    Das ist fast wie Sodom und Gomorrah.

  6. Rudolf Steinmetz sagt:

    http://becklog.zeitgeist-online.de/2014/07/09/padagogisch-wertvoll-familienausflug-zur-christopher-street-day-parade/

    Die Schweinereien sind scheinbar grenzenlos, siehe „Soziologin fordert im Sexualkundeunterricht praktische Übungen mit Dildos und Liebeskugeln“: http://www.pi-news.net/2014/07/soziologin-fordert-im-sexualkundeunterricht-praktische-uebungen-mit-dildos-und-liebeskugeln/

    Letztlich geht es um die Zerstörung unserer geistigen Fundamente, die uns vom Tier unterscheiden. Denn wenn das „Betriebssystem“ nicht mehr funktioniert, ist selbst die beste „App“ nutzlos. 
    Zur geistigen Dimension beziehe ich mich auf Platon. Im VIII. Buch des Dialogs Politikos erfährt die Demokratie eine konsequente Ablehnung, weil sie sich als ungerecht erweist, und somit zu den schlechten Arten von Verfassungen zu zählen ist, denn sie wurzelt in der Oligarchie, der Herrschaft einer kleinen Gruppe – heutzutage bekannt als die „unsichtbare Hand“. Indem die Regierenden der Maßlosigkeit verfallen, werden die Regierten ausgebeutet und dem zu Folge immer ärmer. In einem Staat nämlich, wo der Reichtum (= Erfolg) vor allen Tugenden geehrt wird, haben Besonnenheit und Mäßigkeit keinen Platz. Auch alle anderen Tugenden werden vernachlässigt. Und da die Regierenden selbst keinen Wert mehr legen auf die Ausbildung der Tugenden, können sie weder ihre eigenen Kinder noch die ihnen Untergebenen zu leiblichen wie geistigen Anstrengungen anhalten. Das bedeutet Zerfall der Kultur im freien Fall.
    Mit anderen Worten: die Demokratie als „Dämokratie“ ist eine Vorstufe zur Tyrannei. Was ist Platons Ausweg? Das schildert er u.a. im Höhlengleichnis der Politeia, wo es um das eigentliche Ziel der menschlichen Existenz geht: den Aufstieg aus der sinnlich wahrnehmbaren Welt vergänglicher Dinge, die mit einer unterirdischen Höhle verglichen wird, in die rein geistige Welt des unwandelbaren Sein. Alles, was aus diesem spirituellen Weg herausfällt dient nur dazu, um das WC zu füllen – Platon nennt es bestenfalls einen Ersatz, vornehm ausgedrückt als „zweitbeste Seefahrt“, analog dem gegenläufigen Kreuzen eines Segelbootes bei ungünstigem Wind.
    Wo also die Disziplin der Askese nicht mehr gelehrt und eingeübt wird (d.h. immerwährende, lebenslange Anstrengung), und dies das oberste Bildungsziel ist (und dabei z.B. Alchemie lehrt statt Chemie), da fehlen die geistigen Ressourcen um das Blatt noch zu wenden.
    Völlig ausweglos wird es, wenn infolge der „Globalen, sexuellen Revolution“ (s. unten) die Freiheit abgeschafft wird im Namen der Freiheit. Regenbogenfarbene Bildungspläne oder EU-Richtlinien untergraben letztlich jegliche geistige Dimension und befördern die totalitäre Herrschaft des Ego. Der Endzustand wäre dann die totale Versklavung. Möge der Himmel uns davor bewahren! Siehe: Gabriele Kuby, Die globale sexuelle Revolution als Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit, Kißleg 2012

  7. sahdu sagt:

    danke – ein ganz herzliches dankeschön …. tut gut in der heutigen zeit sein eigenes weltbild wiedergespiegelt zu sehen

  8. Rolf aus Mkb sagt:

    Ich hatte zwei Kollegen, die schwul waren und auch eine lesbische Kollegin. Alle drei nette und sympathische Menschen, von denen keiner zu so einer Veranstaltung gehen würde. Für das an diesem Tage agierende Personal habe ich allerdings außer Verachtung absolut nichts weiter übrig. Mit Demokratie hat das überhaupt nichts zu tun. Auch wenn man mich nun vielleicht als Nazi beschimpft, ich würde das Pack an einem Platz unterbringen, an dem ohne Unterbrechung weitergefeiert werden kann. Dann erledigt sich das irgendwann von allein.

  9. Werner sagt:

    Köstlicher Artikel – volle Punktlandung ! ” Hosen mit Dekollte” , habe Tränen gelacht, vor allem auch wegen der unbeholfenen Erklärungsnot supertoleranter Eltern… Bei aller Ernsthaftigkeit sehr lustig geschrieben ! Dennoch : Kinder, vor allem kleine Kinder haben auf solchen “schöne neue Welt” – Veranstaltungen nichts zu suchen ! Hier leben allem Anschein nach exhibitionistisch pervertierte “Eltern” ihre heimlichen Gelüste feige unter dem Mäntelchen “Toleranzschulung für unsere Kleinen” aus. Habe, durch den Artikel veranlasst, einmal Fotos vom Kölner “Event” angesehen…. einfach nur ekelhaft ! Und sowas sollen Eltern ihren Kindern antun dürfen ?
    Das ganze ist nicht bizarr, sondern einfach nur ekelhaft !!! PFUI TEUFEL !!!

  10. erich sagt:

    @rolf

    Keine Angst-Hitlers grösste Geldbeschaffer waren 2 Schwule und die SA(Führer Röhm bekanntlich auch Schwul)wollte sogar eine schwule Elitetruppe nach Vorbild der alten Griechen(keine Familie=man macht sich keine Gedanken um sie)formen.
    Wer also einen CSD Gegner Nazi nennt hat absolut keine Ahnung.

  11. Friederike Beck sagt:

    Die schwule und lesbische usw. Sache in allen Ehren — ihr wird nur leider mit diesem Event großer Schaden zugefügt, auch wenn sich mein Mitleid in Grenzen hält, da ich andere Prioritäten habe. Z. B. der Schaden, der in der Seele kleiner Kinder angerichtet wird.

  12. s.Braun sagt:

    Wer sein Kind zu dieser degenerierten Veranstaltung schleppt, hat nicht mehr alle Latten am Zaun ! Unverantwortlich !

  13. DANKE für diesen guten Text! Ich habe mir entsprechende Gedanken auch gemacht nach dem Lesen des Artkels im Bonner Generalanzeiger.

    Als vor einiger Jahren die evangelische Gemeinde in Bad Godesberg und Wachtberg (bei Bonn) “150 Jahre Evangelisch in Bad Godesberg” auf dem Theaterplatz sehr lebendig feierte, den ganzen Tag, mit hunderten Menschen, sehr fröhlich, musikalisch, sympathisch, war am selben Tag CSD-Parade in Köln – über die Frau Ministerpräsidentin Kraft die “Schirmherrschaft” übernommen hatte.
    Ich habe ihr hinterher geschrieben, es wäre schön gewesen, hätte sie die Schirmherrschaft über unser Fest gehabt – oder wäre einfach so dabei gewesen!
    Wie üblich habe ich natürlich NULL ANTWORT bekommen.

  14. Friederike Beck sagt:

    Tja, die Angst, auch im Freundes- oder Familienkreis, irgendwie dem Zeitgeist nicht gerecht zu werden, regiert inzwischen überall, und das geht so weit, dass ein CDS unhinterfragt und unkritisch bejubelt werden muss, ansonsten man sich mit dem bekannten verbalen Vorschlaghammer bearbeiten lassen muss…

  15. Joachim sagt:

    Ja, und das Frauen Hosen tragen ist ja noch obszöner, sollten alle eingesperrt werden. Ihre Rundungen zu zeigen! Diese großen Titten in Frau Merkels Ausschnitt sind purer Exhibitionismus, dass macht die doch nur für ihren Lustgewinn.
    Schwule sollten nur zu Hause, in ihren vier Wänden mit einander Sex haben und nach außen den Hetero spielen, damit man gefälligst weiter Lügen über sie verbreiten kann und sie zu Kinderfickern und -fressern abstempeln kann. Damit schwule Kinder sich dann allein füllen in der Klasse mit nur “Heteros” und sich gefälligst selbst umbringen, falls es nicht die anderen aus der Klasse machen.
    Der CSD hat nur die eine Aufgabe: Exhibitionismus.
    Dort gibt es keine angezogenen Menschen, die gegen Diskriminierung demonstrieren, gegen Gewalt gegen Schwule.

    Und damit schließe ich den Beitrag und wünsche allen Kommentatoren, die nur zum Kinderbekommen Sex haben einen schönen Tag.
    Alle anderen sollen zur Hölle fahren.

  16. Ted Bear sagt:

    somebody wrote:
    > es ist der Absurde, verrückte, dekadente , moralisch verkommene Teil der Menschheit, egal woher…

    gebe Ihnen teilweise recht, nur der WIRKLICH verrückte, dekadente und moralisch verkommene Teil der Menschheit ist nicht beim CSD anzutreffen, sondern ist leider in Politik, Banken und Rüstungsfirmen im Übermaß vorhanden! Die Kriegstreiber sind derzeit leider wieder in Mode!

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