Gaza, wie oft noch?

Ein junger US-Amerikaner hielt während einer Demonstration in Jerusalem (2011), die die israelischen Demonstranten auch durch den arabischen Stadtteil führte und dort für Unruhe sorgte, eine kleine Ansprache:

“Israel besetzt das palästinensische Volk in meinem Namen, im Namen des Weltjudentums. Ich bin selbst amerikanischer Jude, und ich bin hier, um zu sagen, dass das völlig ungerecht und ethisch verwerflich ist. Und alle Völker dieser Welt werden nicht aufhören, bis diese Okkupation endet und das palästinensische Volk sein Recht hatte, das Recht auf Rückkehr, das Recht ohne Besatzung zu leben, und: Gleichberechtigung innerhalb Israels! Darum sind wir hier!

Ich sage dem israelischen Volk: Ihr müsst euch der Welt anschließen! An die einstimmige Weltmeinung! Die Welt hat entschieden, dass diese Besatzung nicht weiter gehen kann. Die Flüchtlinge können nicht bleiben, wo sie sind! Die Welt hat entschieden, dass sie alle nach Hause kommen müssen und die besetzten Gebiete frei sein sollen! Israel ist der Paria-Staat, Israel ist der Schurkenstaat! Und die Vereinigten Staaten, meine Regierung ist verantwortlich! Ich bin hier um zu sagen: Nicht in meinem Namen, nicht im Namen der amerikanischen Bürger!”

Schauen Sie jetzt was nach diesen Worten passiert …

Gaza – feel the difference (Quelle unbekannt)

Wetter in Gaza (Quelle unbekannt)

 

 

 

 

 

 

 

 

Und zur Erinnerung: Palästina 1946–2000:

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4 Antworten zu “Gaza, wie oft noch?”

  1. Michael sagt:

    Weiß jemand , was mit diesem tapferen Mann gerade passiert?

  2. Friederike Beck sagt:

    ja, hier: er wurde verprügelt u. verbrachte 2 Tage im Gefängnis, wurde aber aufgrund seiner US-Staatsangehörigkeit entlassen, ist Mitglied einer Friedensgrupp. Name: Lucas Koerner, “Lucas Koerner from the Mount Airy section of Philadelphia talks about being seriously roughed up and arrested by Israeli police as seen in the video here during a trip with a peace group to Israel. He was subsequently jailed for two days for peacefully protesting the annual Jersulem Day parade which celebrates Israel’s capture of East Jerusalem during the 1967 Mideast War. Koerner reports that this was the first time that the parade was deliberately winding its way through an Arab neighborhood.”
    hier erzählt er.
    https://www.youtube.com/watch?v=jo8INDkZDnM

  3. Michael sagt:

    Thanks,

    Habe heute ein sehr realistisches Zitat zum Thema gefunden:

    Blaming Hamas for firing rockets is like blaming a women for punching her rapist.

  4. apocalypse 2013 moon god sagt:

    Solange es Leute gibt, die glauben, es gäbe so etwas wie “die Juden”, “die Israelis” und “die Palästinenser”, solange wird sich nichts ändern.

    Es gibt nur individuelle Menschen bzw. Körper…

    Wann hört endlich dieser messianisch-beschnittene Terror auf, d.h. “unsere” “jüdisch-christlich-muslimisch-ikonoklastisch-protestantisch-kapitalistisch-kommunistisch-faschistisch-Hollywoodiale Geschichte”?

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