Merkel: Studierte sie am polytechnischen Institut von Donezk?

Juri Iwanowitsch Drosdow, KGB Generalmajor

Der betagte, pensionierte KGB-Generalmajor Juri Drosdow macht in einem Interview mit dem russischen 1. Kanal eine interessante Bemerkung:

Angela Merkel habe in ihrer Jugend in Donezk an der polytechnischen Oberschule studiert. Die Kanzlerin ist für ihre exzellenten Russischkenntnisse bekannt.

Die Bemerkung Drosdows fällt gegen Ende der Sendung.

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2 Antworten zu “Merkel: Studierte sie am polytechnischen Institut von Donezk?”

  1. Konrad Meier sagt:

    Liebe Frau Beck,
    das ist ja interessant!
    Habe ihr Guttenberg-Buch verschlungen und bin immer noch ziemlich deprimiert!
    Habe vor einiger Zeit einen Forumseintrag im Blogg von Herrn Buback gefunden, der dort im Zusammenhang mir dem Verfahren gegen Verena becker gepostet wurde. Kennen sie velleicht schon und ich weiß auch nicht ob er der Wahrheit entspricht. Wenn ja, war Merkel 1990 auch in Dubna und hat evetuell RAF- Leute “betreut”. http://blog.zdf.de/3sat.Kulturtube/2010/11/09/buback_bloggt_1/
    konstant
    24.03.2011, 01:44 Uhr.
    Mein Wohnsitz ist in Russland,S.Petersburg.Im vorigen Jahr wurde ich wegen meinen bescheidenen Deutschkentnissen beauftragt,in deutscher Presse die Informationen ueber RAF zu sammeln. Im einigen Artikeln fiel mir der Name Susanne Albrecht, RAF-Aktivistin,die fuer 2 Jahre (1988-1990) in der Sowietunion,in der Stadt Dubna Versteck fand. Anfang dieses Jahres nahm ich mir ein paar Tage Zeit,reiste nach Dubna,um dort etwas ueber Susanne Albrecht herauszufinden. Was ich dort im Stadtarchiv gefunden habe,fasse ich hier kurz zusammen.
    Susanne Albrecht lebte in Dubna unter den Namen Ingrid Becker,zusammen mit dem Ehemann Physiker Claus Becker und Sohn Felix.Beide Eheleute arbeiteten in der Joint Institute for Nuclear Research (JINR)-einer internationalen wissenschaftlichen Einrichtung.
    Aus An-und Abmeldebescheinigung von Ingrid Becker:
    Angemeldet in Dubna an: 11.01.1988
    Letzes DDR-Wohnort: Leipzig
    Abgemeldet an: 17.05.1990
    Aus An-und Abmeldebescheinigung von Claus Becker:
    Angemeldet in Dubna an: 03.03.1988
    Letzes DDR-Wohnort: Leipzig
    Abgemeldet an: 22.11.1991
    Aus Personalakten von Ingrid Becker:
    Hochschulabschluss;
    1983-Karl-Marks-Uni,Leipzig
    Fremdsprachenfakultaet
    Arbeitstellen
    1981-1983 Ingeniourhochschule Stadft Cottbus,Hilfspersonal
    1984-1986 Igeniourhochschule Stadt Koethen, Lehrkraft
    1987 – Hausfrau
    Letzes DDR-Wohnort: Leipzig
    Arbeitstelle in Dubna: JINR, wissenschaftliches Bibliothek,Referentin und Uebersetzerin
    Aus Personalakten von Claus Becker:
    Hochschulabschluss: 1978,Karl-Marx-Uni,Leipzig,Fakultaet fuer Physik.
    Arbeitstellen:
    1979-1983 – Ingeniourhochschule Stadt Cottbus,Lehrkraft
    1984-1988 – Ingeniourhochschule Stadt Koethen,wissenschaftliche Taetigkeit,Lehrkraft
    Letzes DDR-Wohnort: Leipzig
    Arbeitsstelle in Dubna: JINR, Laboratory of High Energy Physics,Ingeniour
    Aus diesen Informationen stellt sich folgendes heraus;
    1. In allen Artikeln steht geschrieben,dass Ehemann von Susanne Albrecht damals in Dubna eine Stelle fand und sie ihm folgte. In der Wirklichkeit war es umgekehrt: zuerst reiste nach Dubna Susanne Albrecht und dann folgte ihr ihrer Ehemann.
    2. In allen Atikeln steht geschrieben,dass Fa.Becker im Juni 1990 zusammen nach Deutschland zurueckkehrte. In Unterlagen sieht man,dass Claus Becker in Dubna noch mehr als ein Jahr blieb.
    3. In allen Artikeln,Buecher und Dokus steht,dass Susanne Albrecht am 6. Juni 1990 in Ost-Berlin in ihrer Wohnung in der Rosenbeckerstrasse,3 verhaftet wurde. In diese Wohnung zog Fa.Becker schon im J.1987. Aber laut Unterlagen hatte Fa. Becker nie in Ost-Berlin gewohnt und folglich mit Rosenbeckerstrasse,3 nie etwas zu tun. Aber es gibt zahlreiche Fotos von dieser Wohnung,von dem Hochhaus an der Rosenbeckerstrasse,3,sogar ein paar Videos. Was fuer ein Raetsel das ist,bleibt mir unverstaendlich.
    Im Stadtarchiv fand ich auch einige Unterlagen von deutscher Gemeinde in Dubna. DDR war bis 1991 Mitbegruender der JINR und in Dubna wohnten und arbeiteten staendig zwischen 200 und 300 DDR-StaatsbuergerInnen. In Dubna funktionierte sogar SED-Parteigruppe.
    Also,am 28.April 1990 fand in Dubna die Versammlung der deutschen Gemeinde statt. Auf dieser Versammlung traten 2 Mitglieder der DDR-Delegation auf,die gerade in diese Tage in Moskau Staatsbesuch abstattete: Regierungspressesprecherin Angela Merkel und Berater bei dem DDR-Aussenministerium Carlchristian von Braunmuehl. Soviel ich verstanden habe,berichteten sie seinen Landsleuten ueber die Politik der neuen DDR-Regierung.
    Auf den ersten Blick nichts besonderes. Aber,wenn man z.B. in Wikipedia guckt,wann und welche Hochschule Frau Merkel absolvierte,versteht man sofort,dass sie den Ehemann von Susanne Albrecht gut kannte. Und spaeter in der deutschen Presse fand ich,dass im J. 1989 arbeitete in Dubna Marcus Kasner,Physiker aus Leipzig und jungerer Bruder von Angela Merkel.
    http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2005/08/24/a0161
    Also schon vorher konnte Frau Merkel wissen,dass ihrer ehemaliger Studentenkamerad mit seiner Frau in Dubna arbeitet.
    Sehr interessante Personlichkeit ist auch Carlchristian von Braunmuehl. Er ist der Bruder von der RAF ermordeten Diplomaten Gerold von Braunmuehl,aber selber kein Diplomat,sondern Pshyhologe von Beruf. Trotzdem im April 1990 schickte ihn Bundesregierung als Berater zu dem DDR-Aussenministerium. Aber letze 4 Jahre vor seiner Anstellung trat Herr von Braunmuel oft in Kontakt mit RAF-Leuten. Schon Ende 1986 nach dem Mord seines Bruders veroeffentlichte er ein offenes Brief an die RAF. Er bezahlte auch den Anwalt fuer Peter-Juergen Bock, er besuchte im Gefaengnis die RAF-Haeftlinge Klaus Junschke und Angelika Speitel,er versuchte,in Kontakt mit Brigitte Mohnhaupt zu treten,aber sie weigerte es.
    Der Spiegel 14/1989:
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13492872.html
    Carlchristian von Braunmühl schrieb jüngst in einem Brief nach Stammheim an Christian Klar: “Froh wäre ich, wenn Sie in Ihrer persönlichen und politischen Entwicklung dahin kommen würden, daß Sie sich nicht länger für berechtigt halten, in Ihrem Kampf für eine menschlichere Gesellschaft anderen Menschen das Leben zu nehmen. Aber ich meine, es ist nicht richtig, eine solche Sinnesänderung Ihrerseits zur Voraussetzung dafür zu machen, daß Sie miteinander sprechen können . . . Die Forderungen Ihres Hungerstreiks erscheinen mir daher insoweit als berechtigt.”
    Nachdem er aus Auswaertigem Amt zuruecktrat,kehrte er zu dieser Taetigkeit zurueck. Z.B.hatte er staendige Kontakte mit Birgit Hogefeld. Spaeter veroeffentlichte Herr von Braunmuehl zwei Buecher ueber seine Kontakte mit der RAF:
    “Versuche,die Geschichte der RAF zu verstehen. Das Beispiel Birgit Hogefeld”.
    “Die 68er-Generation, die RAF und die Fischer-Debatte”
    So sehen wir,dass Carl Christian von Braunmuehl ein guter RAF-Experte ist. Aber wozu brauchte damals DDR-Aussenministerium einen guten RAF-Experten? Ursprunglich wurde fuer diese Position Egon Bahr vorgesehen,aber fuer Herr von Braunmuehl plaedierte Hans-Dietrich Genscher. Also tauchen einige Fragen auf:
    Reiste Herr von Braunmuehl damals nach Dubna,um mit Susanne Albrecht zu treffen?
    Half ihm dabei Frau Merkel,indem sie ihn mit Fa.Becker bekannt machte?
    Eines steht fest: Ungefaehr drei Wochen nach dieser Versammlung kehrte Susanne Albrecht freiwillig nach Deutschland zurueck und wurde dort sofort festgenommen. Bald folgten in der DDR auch die Verhaftungen von den anderen RAF-Auissteiger.

  2. Fx sagt:

    Wegen des Vidos mit Drosdows hatte ich mal recherchiert und eine relativ glaubwürdige Quelle gefunden.

    Die Aussage stimmt zwar irgendwie, sie ist aber auch etwas übertrieben (vielleicht auch durch die Übersetzung?).

    Zitat aus der “Thüringer Allgemeine”:

    “Ein damaliger Akademie-Kollege aus Thüringen nahm zusammen mit Merkel an einem mehrwöchigen Sprachlehrgang im ukrainischen Donezk teil. Sie war mit Abstand die beste Lehrgangsteilnehmerin”

    http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/politik/detail/-/specific/Wie-Angela-Merkel-beinahe-Thueringerin-wurde-387147233

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