Archiv für die Kategorie ‘Bio-Logisches’

EHEC für beendet erklärt – alles gut?

Freitag, 05. August 2011
Die Affen fanden's gut: Gurken im Überfluss dieses Jahr...; Bildquelle unbek.

Die Affen fanden's gut: Gurken im Überfluss dieses Jahr ... (Bildquelle unbek.)

Seit Jahren sterben Zehntausende von Menschen in unserem Land an sog. Krankenhausinfektionen. Ca. 40.000 Tote sind es pro Jahr. Das ist jedoch den Medien nicht der Rede wert – es kann nicht mit einem schicken, neuen Virus- oder Bakteriumnamen verbunden werden und wird fast völlig totgeschwiegen.

Die “Welt”:Krankenhausinfektionen verursachen nicht nur viel Leid, sondern seien auch ein erheblicher Kostenfaktor.” (Klaus-Dieter Zastrow von der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene). So könnte man es auch sagen. (weiterlesen…)

Die Anschläge in Oslo und auf Utoya – Informationen und mögliche Hintergründe

Montag, 25. Juli 2011

Am vergangenen Freitag (22.7.2011) erschütterte ein (?) schwerer Bombenanschlag Oslo. Der Name eines angeblichen Einzeltäters kursiert durch die Medien und es werden schein-logische Verbindungen von seiner angeblichen Weltanschauung und politischen Überzeugung zu seiner mutmaßlichen Tat hergestellt.

Dabei steht eines bereits fest: Die Tat kann nicht Ausdruck irgendeiner politischen Überzeugung sein, sondern nur einer Geisteskrankheit, eines mit Medikamenten induzierten Irreseins oder einer spezifischen Programmierung des Täters (oder einer Mischung daraus). Dazu passt die Einlassung des Anwalts des mutmaßlichen Attentäters Anders Behring Breivik, sein Mandant habe die Tat als “im Kopf nötig” bezeichnet. Psycho-Techniken, die einen Auftrag in den Kopf pflanzen und dessen Ausführung als “nötig” erscheinen lassen, gibt es seit langem und eine Diskussion hierüber erscheint in diesem Zusammenhang überfällig.

Die Nachrichten sprechen immer von einem Bombenanschlag, die eingestellte Nachrichtenszene (N24-Auschnitte auf YouTube) zeigt jedoch, rechts ein bereits zerstörtes Regierungsgebäude im Bild, im Hintergrund eine weitere riesige Explosion.

Nachfolgende Grafik der “Kleinen Zeitung” Österreich, verstärkt den Eindruck, das wir es hier nicht nur mit einer Bombe, sondern mit einem viel größeren Ausmaß an Schaden zu tun haben. (weiterlesen…)

ESM oder die bevorstehende Entkernung der Rechte des Bundestages

Mittwoch, 06. Juli 2011
Deutscher Bundestag im Reichstag (Bild: Wikimedia Commons)

Deutscher Bundestag im Reichstag (Bild: Wikimedia Commons)

Angesichts der Schuldenkrise in Europa schlug SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier dieser Tage die Ernennung eines gemeinsamen Euro-Finanzministers vor. „Die Zeit der nationalen Lösungen ist vorbei. Europa braucht eine gemeinsame Wirtschafts- und Finanzpolitik – und einen Euro-Finanzminister, der dieser Politik ein Gesicht gibt“, so Steinmeier.

An Frank-Walter fand ich bisher nur eins gut: Dass er seiner Frau eine Niere spendete. Das verdient Respekt.

Der zitierte Vorschlag zeigt, dass Steinmeier, der wandelnde „Büroschrank“, eifrig an der Agenda derer werkelt, die die Krise auslösten, um daraus maximalen Nutzen zu ziehen – statt zur Verantwortung gezogen zu werden.

Schon der Satz „Die Zeit der nationalen Lösungen ist vorbei“ ist absolut falsch, wie ein Blick auf den Atomausstieg Deutschlands deutlich macht – oder hat man irgendetwas davon gehört, dass der Atomausstieg von weiteren EU-Ländern oder auf EU-Ebene betrieben würde?

Bedrohlich sind diese und ähnlich lautende Forderungen jedoch deswegen, weil sie Hand legen an das Herzstück des Parlamentarismus und damit der Demokratie. Gemeint ist das Haushaltsrecht der Parlamente der einzelnen EU-Mitgliedsstaaten, das den einzelnen Staaten im Zuge der Euro-Krise aus der Hand geschlagen werden soll zugunsten eines zentralen Brüsseler-EU-Finanzministeriums, in dem ein demokratisch nicht bestellter Kommissar das Sagen haben wird. (weiterlesen…)

Griechenland-Krise: die Profiteure

Samstag, 02. Juli 2011

Am 27.6.2011 erschien im „Spiegel“ ein sensationelles Interview mit  Stefan Homburg, dem Direktor des Instituts für Öffentliche Finanzen der Leibniz Universität Hannover. Das Interview sollte man sich genau durchlesen! Darin wird Klartext über die Griechenland-Krise geredet: (weiterlesen…)

Die “Klima-Biene” – Opfer der globalen Erwärmung?

Dienstag, 28. Juni 2011

Am 11./ 12.6.2011 machte es schnipp-schnapp – ein „verdächtiger“ Artikel wurde aus der Wochenendausgabe meiner Tageszeitung ausgeschnitten. Konnte das angehen? Meine eigenen Beobachtungen sprachen dagegen. Ich ließ den Artikel liegen und war mir sicher, dass „da noch was kommen würde“. Zwei Wochen später: Na bitte – die Reaktionen ließen nicht auf sich warten.

Worum es ging? Um die Behauptung, die Honigbienen hätten dieses Jahr das Frühjahr verschlafen. „Als in diesem Jahr die ersten Blumen blühten und die Natur erwachte, fehlte ein Tier: Die Honigbiene. Sie schien ihren Frühlingsausflug verschlafen zu haben. ,Mit dem Klimawandel sehen wir zunehmend ein Auseinanderdriften zwischen Temperatur und der ersten Flugaktivität’, erklärt der Bienenexperte Jürgen Tautz von der Universität Würzburg.“ (GA Bonn, 1. Seite).

Die Meldung „Bienen verschlafen den Frühling“ fand sich vor 14 Tagen landauf, landab in allen Printmedien, auch das Fernsehen nahm sich des vermeintlichen Problems an.

Klimameldungen rufen bei mir zugegebenermaßen Arwohn hervor. Denn der angeblich menschengemachte Klimawandel wird für immer mehr Dinge verantwortlich gemacht nach dem Motto: Der Mörder ist immer das Klima. Hunger, Armut, Umweltzerstörung – früher waren einmal ein falsches, ungerechtes  Wirtschaftssystem, Kriege, der Großeinsatz von Agrarchemie dafür verantwortlich. Aber diese Zeiten sind vorbei, das Klima ist der Dauerschuldige – zumindest wollen uns das die Mainstreammedien glauben machen.

Der erwähnte Artikel berichtete von der Forschungsarbeit eines Doktoranden der TU München darüber, wie die Bienen auf angeblich höhere Frühjahrstemperaturen reagierten. Es sei „sinnvoll, Bienenvölker Jahr für Jahr in den Frühjahrsmonaten zu beobachten.“ So könne man später Rückschlüsse auf deren Verhalten im Klimawandel ziehen. Name des Projekts: „Klimabiene“. Heute (27.6.2011) dann also zwei Leserbriefe, Überschrift: „Bienen verschafen nie“, die an Klarheit nichts zu wünschen übrig lassen. (weiterlesen…)

Friede Springer gründet 3. Stiftung! Im Vorstand: Merkel-Ehemann

Donnerstag, 03. Februar 2011
Merkel-Ehemann im Kuratorium der neuen Springer-Stiftung;Quelle wikimedia commons

Merkel-Ehemann im Kuratorium der neuen Springer-Stiftung (Foto: Wikimedia Commons)

Stiftungen haben vor allem zwei Funktionen: 1. Sie sind ein Steuersparmodell. 2. Man kauft sich mit ihrer Hilfe Einfluss.

Davon gibt es im Hause Springer offensichtlich noch nicht genug, denn Friede Springer gründet zusätzlich zu den bereits bestehenden, der Herz- und der Axel-Springer-Stiftung, noch eine weitere – die Friede-Springer-Stiftung.

(WELT vom 29.1.2011): “Berlin (dpa) – Verlegerin Friede Springer hat eine Stiftung zur Förderung von Wissenschaft, Kunst, Kultur und Bildung gegründet. Das Startkapital der Friede Springer Stiftung betrage 80 Millionen Euro, wie die Organisation am Montag mitteilte. Das Geld stamme aus dem Privatvermögen der Witwe von Axel Springer. Vorstandsvorsitzende der Stiftung mit Sitz in Berlin ist Friede Springer selbst. Im Kuratorium sitzen neben ihr auch der ehemalige Bundespräsident Horst Köhler sowie die derzeitige Bundesbeauftragte für die Stasiunterlagen, Marianne Birthler. Die neue Stiftung ist unabhängig von der Friede Springer Herz Stiftung und der Axel Springer Stiftung.”

“Welt am Sonntag: Wie wird die neue Stiftung strukturiert sein? Und wer entscheidet?

Friede Springer: Es gibt ein Kuratorium, dem sechs Persönlichkeiten angehören: Marianne Birthler, der Mediziner Manfred Gahr aus Dresden, der ehemalige Bundespräsident Horst Köhler, Christoph Markschies, Joachim Sauer (hervorg. F. B.) und Eric Schweitzer vom Vorstand der ALBA Group. Sie sehen: ein breites Spektrum, ein wirklich hochkompetentes Kuratorium. Es wird die Anträge beraten. Die letzte Entscheidungsmacht behalte aber ich mir vor, das Kuratorium hat eine beratende Funktion. Die Stiftung wird ganz klar vom Verlag getrennt sein, sie wird keine Unternehmensstiftung sein. Sie ist allein mein persönliches Projekt und völlig unabhängig vom Verlag. Das Kapital der Stiftung stammt allein aus meinem Vermögen.

Welt am Sonntag: Wie hoch ist das Startkapital Ihrer Stiftung?

Friede Springer: Es beträgt 80 Millionen Euro. Da Stiftungen ja nur mit den Erträgen operieren dürfen, werden jährlich vermutlich zwei Millionen Euro zur Vergabe zur Verfügung stehen.”

Somit ist klar, dass Angela Merkels Ehemann, Prof. Dr. Joachim Sauer, im Vorstand der Stiftung sitzt. (weiterlesen…)

“Klima” als Orwellscher Begriff

Dienstag, 07. Dezember 2010
Mangroven; Quelle: Wikimedia Commons

Mangroven (Quelle: Wikimedia Commons)

“Klima” ist zu einem Orwellschen Begriff geworden. Mit dem Stichwort “Klima”, “Klimaerwärmung” oder “Klimawandel” werden Sachverhalte verunklart, verfälscht und in irreführende Zusammenhänge gestellt.

Die Welt war schon immer ein recht unsicheres, keinesfalls stilles Örtchen. Auch das Klima war vielfältigsten Schwankungen unterworfen. Wenn man antike Schöpfungsmythen rekapituliert, so berichten diese von furchterregenden Götterkriegen, Einsturz des Firmamentes, Bersten der Himmel, mehreren Sonnen, Sintfluten. Im Vergleich mit derartigen Fährnissen klimamythologischer Zeiten geht es uns wohl noch insgesamt gesehen ausgezeichnet.

Natürlich waren und sind einige Gegenden (egal ob A-, B-, oder CO2)  unsicherer als andere. Schon immer. Zu den unsichereren Orten zähl(t)en z. B. immer und überall auf der Welt Gebiete in Meernähe. Das ist heute anders: Heute heißt das Klima.

Auch ist kaum noch die Rede von Abholzung der Wälder, von Raubbau und Umweltzerstörungen aller Art, oder gar von Hunger, Armut und einer ungerechten globalen Wirtschaftsordnung – nein, immer und zuverlässig stellt sich der zunehmende Klimawandel als alleinge Ursachen aller Wirkungen heraus.

In einschlägigen Reportagen vorwiegend aus fernen Länder gibt man sich infolgedessen kaum noch die Mühe, Faktoren sorgfältig zu analysieren und zu benennen, damit hält man sich nicht mehr auf: (weiterlesen…)

Das geheimnisvolle Leben der Babys: Der Film

Mittwoch, 29. September 2010

Babys – gestern ging ich schnell mal in den seit kurzem angelaufenen Film des französischen Regisseurs Thomas Balmès.

Der Film ist ein Dokumentation mit vier Hauptdarstellern, die nicht sprechen – noch nicht. Er begleitet vier Babys in vier verschiedenen Weltgegenden von ihren ersten Momenten an.

Nun ist es ja grundsätzlich so, dass Kinder der Erwachsenenwelt einen Spiegel vorhalten, manchmal sogar einen grotesken.

In der Art, wie wir Erwachsene  Babys vom ersten Augenblick an behandeln, wird deutlich, wer wir selbst eigentlich sind, wie wir die Welt sehen, was wir glauben zu wissen von der Welt und was wir meinen, an die Kinder weitergeben zu müssen.

Ponijao, Bayar, Mari und Hattie aus Namibia, der Mongolei, Japan und San Francisco haben in der Kamera eine unauffällige Begleiterin, sie schaltet sich nie ein. Sie nimmt aber konsequent die Perspektive der Winzlinge ein: Bodenperspektive, weite Horizonte … Irgendwie erinnerte mich der Dokumentarfilm in diesem Punkt an den Film „Mikrokosmos – Das Volk der Gräser“.  Auch darin werden wir mit den Geheimnissen einer uns nur scheinbar vertrauten Welt der Insekten bekannt gemacht, die in einigen Sequenzen wie vom anderen Stern scheint. (weiterlesen…)

Polit-Thriller in Deutschland

Sonntag, 06. Juni 2010
Wolfgang Schorlau: Das Münchner Komplott

Wolfgang Schorlau: Das Münchner Komplott

Mir war bisher völlig entgangen, dass es in Deutschland einen Polit-Thriller-Autor gibt, der gerade sein fünftes Buch veröffentlichte („Das Münchner Komplott. Denglers Fünfter Fall”, Kiepenheuer & Witsch 2009) und dazu einen Ermittler namens Georg Dengler erfunden hat, der Vergleiche mit anderen erfolgreichen Ermittlern der Krimi-Szene nicht zu scheuen braucht.

Dadurch, dass ich gleich mit dem 5. Buch der Dengler-Serie anfing, musste ich mir bald Rechenschaft darüber ablegen, wie wenig ich eigentlich über das Münchner Oktoberfest-Attentat von 1980 wusste, das sich bald zum 30. Mal jährt.

Dieses frühe deutsche „9/11“ scheint heute fast vollständig aus dem Bewusstsein der Öffentlichkeit verschwunden zu sein, obwohl das sowohl aus menschlichen als auch aus höchst aktuellen Gründen wirklich nicht so sein sollte.

Der schreckliche Bombenanschlag vom 26.9.1980 hinterließ den Eingangsbereich des Oktoberfestes wie ein Schlachtfeld, 13 Menschen starben, über 200 wurden verletzt, 68 Menschen davon schwerst; sie müssen seitdem entstellt oder mit fehlenden Gliedmaßen weiterleben. Nichtsdestotrotz wirkt das Ereignis mit seinen Opfern wie in ein „schwarzen Loch“ versenkt.

Wolfgang Schorlau, so heißt der Krimi-Autor, schreibt hart am Wind, d. h. sehr nah an den Fakten, ohne dass der Plot irgendwie konstruiert wirken würde. Allerdings ist er auch überschaubar gehalten. Allein die Vorstellung, dass die Fakten eben keine Fiktion sind, sondern Teil unserer erst gestern gewesenen Vergangenheit, reichte mir schon als Spannungsfaktor. Da spielte es für mich keine Rolle, dass der Krimi die einzelnen Charaktere nur knapp psychologisch ausgestaltet präsentiert. Oder, dass an einigen Stellen Schorlaus linker Hintergrund ziemlich klischiert daherkommt.

Natürlich habe ich mich gefragt, wie Schorlau an seine detailreichen Kenntnisse der Fakten und Hintergründe kam. Diese Frage wird ganz am Ende des Buches von ihm so beantwortet: (weiterlesen…)

USA-Russland-Deal: Waffen gegen Sanktionen

Donnerstag, 27. Mai 2010
S-300 Luftabwehrraketen; Quelle: greek military net

Waffen gegen Sanktionen: S-300 Luftabwehrraketen (Quelle: greek military net)

Unsere Bundeskanzlerin ist auf Reisen in der Region der Vereinigten Arabischen Emirate. Dort hat man Infrastrukturprojekte  in Höhe von 2,8 Billionen Dollar ausgeschrieben, und Merkel eilt herbei, denn schließlich gilt es die deutsche Wirtschaft anzukurbeln – gerade in Zeiten, wo nicht enden wollende Rettungsschirme für die Verluste einer Finanzscheinindustrie die reale Wirtschaft und ihre Produktion immer mehr hemmen. Natürlich steht auch der Iran erneut ganz oben auf der Agenda.

Wir erinnern uns: Stichwort: Atomwaffen, Verdacht des Strebens nach.

Die deutsche Kanzlerin möchte den Arabern wieder einmal den deutschen Schulterschluss mit den USA und dem befreundeten Nahoststaat demonstrieren. Da mutet es doch zumindest merkwürdig an, wenn am selben Tag in den Zeitungen zu lesen ist: „USA erlauben russische Raketenlieferungen an den Iran.“ (GA Bonn, 25.5.10). Weiter heißt es: „Wenige Tage nach der Moskauer Zustimmung zu Iran-Sanktionen haben die USA grünes Licht  für russische Waffenlieferungen an Teheran gegeben. Bisherige Einwände gegen den Verkauf von Flugabwehrraketen seien fallengelassen worden, berichtete die ‚New York-Times’ am Samstag weiter.

Ja geht’s noch?  Washington und Moskau sind sich also nunmehr einig, dass es sich beim Iran um einen gefährlichen Staat handelt, den man mit Sanktionen belegen muss, andererseits sind beide der Meinung, dass man Teheran ruhig aufrüsten dürfe. Warum das? Damit es, falls der „Verteidigungsfall“ gegen den Iran eintreten sollte, dort besser kracht?

Wie immer, wenn sich um eine interessante Meldung handelt, steht diese, klein, hässlich, und unkommentiert in irgendeiner „Strafecke“ der Zeitung. Mal bei „Russia Today“ schauen: (weiterlesen…)

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