Archiv für die Kategorie ‘Gesundheitliches’

Was ist dran an den Gerüchten? Kommt die Schweinegrippe-Zwangsimpfung?

Samstag, 10. Oktober 2009

Vor zwei Tagen hörte ich zufällig eine Diskussion im privaten Kreis. Auf EU-Ebene habe man angeblich die Schweinegrippe-Zwangsimpfung beschlossen. Konnte das möglich sein? War da was dran? Was sagen die einzelnen (EU)-Länder und bzw. Bundesstaaten?

Deutschland:
Die deutschen Bundesländer bestellten im Juli 2009  50 Millionen Impfdosen gegen die Schweinegrippe. Impfstart ist Mitte Oktober.

Auf der Seite des  Bundesgesundheitsministeriums heißt es zum Thema Schweinegrippeimpfung: “Ausschließlich auf freiwilliger Basis”. Allerdings sollten “vorrangig” Gesundheitspersonal, Feuerwehr und Polizei geimpft werden.

Die Grippeimpfrate soll seit 2002 kontinuierlich gestiegen sein, ist in medizinischen Zeitschriften zu lesen. Von 10,7  auf 33 Prozent in der Gesamtbevölkerung. Im Verhältnis lassen sich aber erheblich mehr ältere Menschen bei ihren Hausärzten impfen (ca. 59 %). Interessanterweise liegen die Impfraten bei medizinischen Berufen traditionell niedrig! Dennoch sollen sie in den letzten Jahren von ca. 10 % auf ca. 26 % gestiegen sein, liegen damit aber immer noch unter dem Durchschnitt. Nach anderen Pressemeldungen lag die Impfrate aber letztes Jahr bei Krankenhaus- und Pflegepersonal immer noch bei nur 10 %.
Am 22.9.2009 veröffentlichte die Ärztezeitung einen Bericht, wonach nur jeder Dritte geimpft sei. Daher wird eine Impfpflicht für diese Berufsgruppe angeregt. Auch hätte eine Dienstanweisung am Uniklinikum Frankfurt zum Tragen von Mundschutz für ungeimpfte Angestellte die Impfrate steigen lassen.

USA:
Es stehen dort 195 Millionen Schweinegrippe-Impfdosen als Nasenspray oder Injektion zur Verfügung.

Die Impfrate ist in den USA traditionell hoch. Jedes Jahr lassen sich ca. 100 Millionen Amerikaner gegen saisonale Grippe impfen. (weiterlesen…)

H1N1: Investieren – Jetzt!!!

Montag, 24. August 2009

Jetzt ist es sicher: Die Vertreter der Bundesländer und der Spitzenverband der Krankenversicherung (GVK) erwarten für die staatlich georderten neuen Impfstoffen gegen die Schweinegrippe Ausgaben, die 1 Milliarde Euro gut übersteigen können; folgerichtig forderte der Verband die Bundesregierung auf, die Krankenkassenbeiträge zu erhöhen oder mehr Geld in den Gesundheitsfond zu schießen; die Bestellung für die neuen Vakzine ist abgeschickt; mit qualifizierten Einwänden ist nicht zu rechnen; das Management der Schweinegrippe-Krise verläuft in anderen Ländern ähnlich erfreulich. Insgesamt gilt: rosige Aussichten für Investoren in den immer günstigen, momentan wieder boomenden Pharmamarkt. Wir sollten uns als Anleger somit ganz klar zyklisch verhalten: Krisenzyklisch.

Die Grippekrise ist eine riesige Chance für den ansonsten schwächelnden Anlagemarkt, ihr Potential kann gar nicht überschätzt werden: Diese Variante des oft gescholtenen Krisenkapitalismus bedeutet: Money in Loko-Motion – für gute Beobachter. Es wird sich zeigen, dass diejenigen, die schnell reagieren, noch auf den fahrenden Zug aufspringen können, um im Herbst mit „an Bord zu sein“, wenn der Grippezug so richtig in Fahrt kommt. Das Szenario ist von den Behörden schon sehr gut durchgeplant. Aber auch wenn es nicht zum Äußersten kommen sollte, werden diejenigen, die Aktien von Pharmafirmen noch rechtzeitig erworben haben, es nicht bereuen. Gerade auch Anfänger können sich hier mit einer strategischen Entscheidung zum Erwerb entsprechender Aktien schon bald ein Erfolgserlebnis verschaffen.

Ein besonderes Augenmerk wollen wir in unseren nachfolgenden Analysen und Empfehlungen auf die Firma Novartis-Behring mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, richten. (weiterlesen…)

Nie wirklich ausdiskutiert: Betrachtungen zu spanischen Abtreibungsstatistiken bei Minderjährigen

Montag, 08. Juni 2009

Derzeit wühlt in Spanien eine Gesetzesinitiative der regierenden Sozialisten die Menschen auf, und sogar 58% der Wähler dieser Partei (und 88% Wähler der Opposition) stehen ihr negativ gegenüber:

In Spanien soll zugelassen werden, dass Minderjährige ohne Wissen und Erlaubnis der Eltern abtreiben dürfen. Damit handelt es sich im Grunde um eine Anpassung des entsprechenden Gesetzes an die restlichen EU-Staaten:

In Ländern wie Großbritannien, Holland, Griechenland, Portugal, Norwegen, Tschechien, Lettland und Litauen können Minderjährige bereits alleine entscheiden, ohne dass ihnen irgendeine Bedingung auferlegt würde. In Deutschland wird die Urteilsfähigkeit der Minderjährigen geprüft. In Ländern wie Frankreich und Finnland muss das Einverständnis eines Tutors bzw. des Arztes vorgelegt werden, nicht der Eltern.

Viele Erwachsene halten es in Spanien für unvorstellbar, dass Minderjährige weder Rauchen noch Alkohol ausgeschenkt bekommen dürfen, aber bei einem solchen Eingriff nicht einmal ihre Eltern informieren müssen. Befürworter des Gesetzes halten dagegen, dass im Jahr 2002 das Alter für die medizinische Selbstbestimmung auf 16 Jahre festgelegt wurde, allerdings mit Ausnahme von Aborten und Maßnahmen der Reproduktionsmedizin. Das erscheint jetzt unlogisch, denn warum soll ein Mädchen entscheiden dürfen, sich die Brüste zu vergrößern oder Fett absaugen zu lassen, aber nicht, eine Abtreibungspille zu nehmen oder sich den Embryo absaugen zu lassen (Vakuumaspiration)?

Die Fronten sind wie immer und wie überall einigermaßen verhärtet und die Diskutierenden scheinen einander kaum zuzuhören. Das ist schade, denn es handelt sich allemal um ein ernstes Thema, das es an sich haben sollte, nie wirklich ausdiskutiert zu sein… (weiterlesen…)

Kinderärzte in NRW: Hilfspolizisten im weißen Kittel?

Montag, 01. Juni 2009

Das Land NRW hat “LIGA” gegründet, das Landesinstitut für Arbeit und Gesundheit. Dieses Institut verfügt ab diesem Sommer als zentrale Stelle über die Daten aus Vorsorgeuntersuchungen für Kinder, die Kinderärzte in NRW verpflichtet sind, an die LIGA weiterzuleiten. Die Meldepflicht der Ärzte wurde letztes Jahr eingeführt und soll in diesem Sommer umgesetzt werden.

Die Liga führt regelmäßig Datenabgleiche mit den Einwohnermeldedaten aus Städten und Gemeinden durch. Auf diesem Wege wird ermittelt, welche Eltern nicht bei den U-Untersuchungen waren.

Reagieren die Eltern nicht auf eine Erinnerung der ”Zentralen Stelle Gesunde Kinder” der LIGA und nehmen sie die eingeräumte 1o-Tages-Frist nicht war, wird das Jugendamt eingeschaltet. (weiterlesen…)

Das Augenlicht – gehütet wie unser Augapfel?

Freitag, 15. Mai 2009
bedenkliches Blaulicht

bedenkliches Blaulicht

In der aktuellen Schweizer Zeitschrift ZeitenSchrift Nr. 62/09 fand ich einen äußerst informativen Beitrag zur Biologie des Lichts. Nach seiner Lektüre begriff ich noch viel besser, warum Kunstlicht, und vor allem sog. Vollspektrum-, Warmton-, Tageslicht- oder Bio-Leuchtstofflampen so schädlich für unseren Körper und vor allem natürlich für unsere Augen sind.

Unsere traditionelle Glühlampe strahlt ein natürliches Lichtspektrum aus und ist damit dem Sonnenlicht ähnlich. Ihr Licht zeichnet sich durch ein ausgewogenes Maß an den Anteilen des sichtbaren Lichts aus; man spricht deshalb auch von Vollspektrumlicht.

Gänzlich anders verhält es sich dagegen mit den sog. Fluoreszenzlampen, zu denen auch alle oben angeführten Sparlampen gehören. Ihr Lichtspektrum besteht vorwiegend aus isolierten Spitzen einzelner überhöhter Lichtfrequenzen. „Na und?“, könnte man fragen, „wenn es denn energiesparend ist“

Einmal davon abgesehen, dass die sog. Energiesparlampen keine Energie sparen, da sie wegen ihres Quecksilbergehalts Sondermüll darstellen und man außerdem die hohen Produktions- und Entsorgungskosten in einer Art geschönten „Müllmännchenrechnung“ nicht berücksichtigt, wurde mir schlagartig klar, dass Licht ja eine Form von Nahrung ist – nicht nur für unsere Augen, sondern für unseren gesamten Organismus. Durch die jahrelange Polemik der Massenmedien gegen das natürliche Sonnenlicht haben wir völlig aus den Augen verloren, was wir uns eigentlich mit dem „falschen“ Sonnenlicht antun! (weiterlesen…)

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