Archiv für die Kategorie ‘Humor’

Kölscher Klüngel wie er leibt und lebt: Arsch huh Zäng ussenander…

Sonntag, 11. November 2012

Köln, Arsch Huh Konzert 2012

“Arsch hoch und Zähne auseinander” – propagandistische Übertreibung schlägt zuweilen ins Surrealistische um. Da waren sie wieder, 20 Jahre danach: die Kölschrocker mit türkischen Bands und Figuren der Kölner Politprominenz vereint am 9.11.2012 in Köln beim Konzert gegen “Neonazis und Rassismus” und, das ist neu: “gegen Ausgrenzung”.

Das Gespenst einer vermeintlich relevanten Neonazi-Gefahr und einer behaupteten Fremdenfeindlichkeit in Köln unter einer irgendwie bedeutsamen Mehrheit der Bevölkerung musste wieder einmal als Werbeplattform und Marketingidee  für verschiedene Rockgruppen und Künstler herhalten, die meisten mittlerweile in die Jahre gekommene geistige Alt-68iger mit einer 6 vor dem Komma. Athrose und Schlaganfall sind dort bereits ein Thema aber frisch und ungebrochen der Wille, “rechtes” Gedankengut, die “braunen Horden” zu bekämpfen, “den Arsch hoch zu kriegen, bevor es zu spät ist”, (zitter). (weiterlesen…)

USA: Sorge über Sicherheit der Wahlomaten

Mittwoch, 07. November 2012

Vote!

Ein Softwareentwickler ging mit seiner Frau heute in den USA zur Wahl – an einer Wahlmaschine. Der Mann wollte Obama wählen, jedoch wurde durch seinen Klick automatisch Romney aktiviert. Der besorgte Bürger nahm diesen Fehler mit der Kamera auf und stellte ihn ins Netz.

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Endlich! Erich Honecker äußert sich zur Bankenkrise.

Freitag, 18. Mai 2012

Erfinder der Parodien ist Joerg Schmidt.

Gemeinsam durch die Krise geht besser

Freitag, 30. März 2012

Eine belgische Busgesellschaft namens “De Lijn” hat sehr kule Werbespots produziert, die zeigen: Auch wenn man selbst noch so klein und unbedeutend sein sollte, gemeinsam ist man trotzdem stark, auch gegen einen übermächtigen Feind. Das Motto von De Lijn ist immer “gemeinsam reisen ist schlauer” – aber Vieles Andere auch! Ächt warr.

Krabben gegen eine Möve

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Die Bundespräsidenten-Totmacher: Springerstiefel und Spiegelscherben im Gesicht der Republik

Sonntag, 08. Januar 2012

Christian Wulff, Young Leader Alumnus der Atlantik-Brücke, bei einer Ansprache anlässlich der Verleihung des Vernon-A.-Walters-Awards an Jürgen Grossmann am 5.6. 2007; 2. v. li. Bundeskanzler Schröder

Die Kampagne um den deutschen Bundespräsidenten nimmt immer groteskere Züge an: Die Tageszeitungen füllen sich – seitenlange Diskussionen zum „Skandal“ vertuschen nur mühsam, dass es in der Sache keine neuen Informationen gibt. Ach ja, natürlich der Anruf von Christian bei Kai.

Sind wir wahnsinnig geworden? Ja – weil wir uns wahnsinnig machen lassen von einer Hetzkampagne unter Führung der Springermedien. Da wird gegen ein graues, eher bescheidenes Häuschen (wer möchte darin eigentlich wohnen?) und einen anfänglich privat besorgten Kredit geböllert, als habe Christian Wulff das Rezept für die Atombombe persönlich an den iranischen Präsidenten übergeben.

Der persönliche Anruf des Bundespräsidenten beim BILD-Chef Diekmann – und Hinterlassen einer Nachricht auf der Sprachbox desselben – wird als Fukushima des bundespräsidialen Handelns hingestellt: Als Bedrohung von Journalisten und Verhinderung von Recherche und Erhebung von Informationen zur anschließenden Berichterstattung.

Nun mal ganz ruhig: (weiterlesen…)

Weihnachtsansprache an Christian Wulff

Montag, 26. Dezember 2011

Königin Bettina und König Christian (Quelle unbekannt)

Unter Führung des schwarzroten Mediums wurde wochenlang ein Feldzug gegen unseren Bundespräsidenten geführt, bis zu dessen Weihnachtsansprache.

Besagtes Medium tat sich ein weißes Westchen an und versuchte all die Kriegslüsternheit, Kriegshetze und ständige Geilheit mit dem Lecken angeblich tränennasser Lippen vergessen zu machen. Dabei kann man sich wirklich gar nicht so viele Schafspelze vorstellen, wie vonnöten wären, um diese völlig unglaubwürdige Heuchelei zu verdecken.

Was war in die Dickmänner gefahren? Vor kurzen „schiss“ man noch auf den Dr. und konnte sich am mittlerweile geflüchteten Glamourpaar No. 1 gar nicht satt genug sehen: Dabei verkörpern die beiden Damen doch exakt den gleich Frauentyp: Groß, elegant, etwas nachgeblondet, dunkle Knopfaugen.

Für Beobachter der politischen Szene war von Anfang an klar, dass die geschmäcklerischen Vorgänge rund um den Hannoverschen „Klüngel“ längst bekannt gewesen sein dürften. Unschön – aber beileibe nicht der ganz große moralische Gau, als der er hingestellt wird. (weiterlesen…)

Die Garantie der Garantie der Spareinlagen

Sonntag, 13. November 2011

12.11.2011, man liest: „Merkel: Garantie für Sparer bleibt bestehen. Bundeskanzlerin Merkel hat ihr Versprechen aus dem Jahr 2008 bekräftigt, die Spareinlagen der Deutschen seien sicher. ‚Das Wesen der Garantie ist, dass die Garantie gilt.‘“

Da werden sich die deutschen Sparer aber freuen: Danke, Danke, Danke! – doch halt, was sind eigentlich Spareinlagen? Wer ist ein Sparer? Ist das Guthaben auf einem Girokonto nicht garantiert? Welche Anlageformen sind gemeint? Sind wir schon wieder soweit wie 2008 nach der Lehmann-Pleite? Gibt es wieder verunsicherte Bürger, die ihr Geld von den Bankkonten abziehen? Vielleicht nach der vorübergehenden Herabstufung der Kreditwürdigkeit Frankreichs, die einen Vorgeschmack auf das Ende des Euro bedeutete?

Amüsant ist der Glaube der Politik, dass die Deutschen sich garantiert durch diese Garantie der Garantie beeindrucken lassen werden. Wo doch das Prinzip “illegal?-egal-alternativlos” garantiert, dass sich niemand noch auf irgendetwas verlassen kann, was Politik oder Verträge einst garantierten.

Zudem kam ja dummerweise inzwischen ans Tageslicht, was von solchen Politikergarantien eigentlich zu halten ist: „Wir wussten, dass wir uns auf dünnem Eis bewegen. Um es deutlich zu sagen: Für eine solche Zusage fehlte uns eigentlich die Legitimation. Es gab keine Rechtsgrundlage und keinen parlamentarischen Rückhalt. Ich wundere mich bis zum heutigen Tag, dass die Parlamentarier hinterher nie gefragt haben: Um Gottes willen, was habt ihr da eigentlich gemacht?“

Aussage des damaligen Finanzministers Steinbrück im „Spiegel“ vom 13.9.2010.

Auf welcher Rechtsgrundlage steht nun also die Garantie 2011? (weiterlesen…)

Jippi: Ein neuer Emmanuel Goldstein ist uns verkündet

Samstag, 18. Juni 2011

285px-1984emmanuelgoldstein1Ich hatte schon Entzugserscheinungen: Zehn Jahre mit dem traurigsten und häßlichsten Gesicht der Welt sind kein Pappenstiel. Sowas hinterläßt Spuren. Sowas zeichnet einen. Zehn Jahre tröteten Warnungen die Luft und röteten Tarnungen den Boden.

Da kann niemand so plötzlich erwarten, dass wir ohne dieses Phantom aus der Höhle so einfach unsere Ruhe haben sollen, wollen, können?

Wie auch immer: Auch die Sporttaucher, die diesem Untoten jetzt hinterhertauchen wollen, werden sicher auch nur auf heiße Luft stoßen – ne Unterwasserblase oder so.

Emmanuel Goldstein, wikimedia commons

Emmanuel Goldstein (oben) aus "1984 – der Film" (Quelle: Wikimedia Commons)

Doch dem Phantomschmerz kann so nicht abgeholfen werden, da muss schon was Neues her. Wenn sie’s jetzt nicht gemacht hätten, hätte ich mir was einfallen lassen.

Der neue Goldmann alias Sawahiri lebt, so vermutet man, genau: in einer Höhle im fernen, mystischen afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet; in einer Höhle war es ebenfalls, wo er den verewigten Anführer und Märthürer in den späten 1980ern, nee ich glaub Märthyrer, oder nee Märtyrer der Blooderhood kennen lernte, so müsste es jetzt ok sein. (weiterlesen…)

Japan: Sapporo “Biru” – köstlicher Werbefilm

Samstag, 19. März 2011

Nach so viel Schwerverdaulichem und Traurigen aus Japan: Hier ein absolut köstlicher, toll gemachter Werbespot für japanisches Bier, “Biru”. Prost!

Vorwort – ohne Worte

Montag, 28. Februar 2011

Einleitung – nicht kommentiert

Dissertation Original
„E pluribus unum“, „Aus vielem eines“ – so lautete das Motto, unter dem vor über 215 Jahren die amerikanischen Staaten zur Union zusammenfanden. Ein Motto, das programmatisch zu verstehen ist. “E pluribus unum”, “Aus vielem eines” – so lautete das Motto, unter dem vor rund 200 Jahren die amerikanischen Staaten zur Union zusammenfanden, und dieses Motto ist programmatisch zu verstehen.
Das Land, das wie kein anderes den Pluralismus auf seine Fahnen geschrieben hat, eröffnet erst auf dieser einheitlichen, gemeinsamen Basis den Spielraum für die Entfaltung von Vielheit. Das Land, das wie kein anderes den Pluralismus auf seine Fahnen geschrieben hat, eröffnet erst auf dieser einheitlichen, gemeinsamen Basis den Spielraum für die Entfaltung von Vielheit.
Sich zu einer Nation zu vereinigen, die ursprünglich autonome Vielfalt gegen einen von der Zentralregierung gewährten Pluralismus einzutauschen bedeutete indes Verzicht; Sich zu einer Nation zu vereinigen, die ursprüngliche autonome Vielfalt gegen einen von einer Zentralregierung gewährten Pluralismus einzutauschen bedeutete natürlich Verzicht;
die bisher unter losem Konföderationsdach weitgehend selbständigen Einzelstaaten mussten um des Gemeinsamen willen den Anspruch auf das Eigene zurückschrauben und Souveränitätsrechte abgeben.
Hinweis: auf Seite 016 geht es aus gleicher Quelle weiter.
die bisher unter losem Konföderationsdach weitgehend selbständigen Einzelstaaten mußten um des Gemeinsamen willen den Anspruch auf das Eigene zurückschrauben und Souveränitätsrechte abgeben.
Übernommen aus: Dr. Barbara Zehnpfennig, “Das Experiment einer großräumigen Republik”, FAZ, 27. November 1997.
Link: www.faz.net/-01oqth
Dokumentiert in: http://my.opera.com/raphman/blog/guttenberg-und-zehnpfennig Scan bei faz.net

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Ge-”peakt”? – oder doch nicht? Riesige Gas- und Erdölfunde im Mittelmeer sind Konfliktstoff

Donnerstag, 03. Februar 2011

In zeitgeist (Print wie Online) sind bereits mehrfach Beiträge zur abiotischen bzw. biotische Entstehungstheorie der Kohlenwasserstoffe (Erdöl, Erdgas, Kohle) erschienen. Ziel war, die Frage zu diskutieren, ob wir es wirklich mit einer drohenden Verknappung oder eher mit einer “angedrohten” Verknappung zu tun haben.

Unlängst hatte meine Wenigkeit versucht, mir und den Lesern mit dem Artikel “Sind wir alle Geisel von ‘Peak Oil’?” (Teil1 und Teil2) und dem Bericht: “Heimliche Bohrungen: Run auf nicht-konvenionelles Gas in Detschland hat längst begonnen” eine Übersicht über den aktuellen Stand der Dinge zu verschaffen.

Die Vertreter der fossilen, also der biotischen Enststehungsteorie unserer Energiereserven, bringen als eines ihrer wichtigsten Argumente vor, dass es seit geraumer Zeit nicht mehr gelänge, wirklich große Erdöl- oder Gaslagerstätten zu entdecken. Die Förderung werde zudem immer komplizierter und teurer.

In den verlinkten Artikeln hatte ich bereits einige Beispiele dafür angeführt, dass dieser Behauptung nur bedingt zuzustimmen ist: (weiterlesen…)

Das Terrorreimchen – für böse Kinder

Mittwoch, 24. November 2010

Willst du böse Dinge machen,
Geld erpressen, Rechte abschaffen
brauchst du dafür sieben Sachen:

Terror und Schmalz,
‘nen Koffer voll Salz
in ‘nen Karton mit Loch
zwei Drähte gestopft,

sodass sie rausgucken.
Darüber noch Mehl
und ein wenig Gel.
Und jetzt nicht mehr zucken: (weiterlesen…)

Jochen Malmsheimer im Bonner Pantheon

Sonntag, 14. November 2010

maske_schraeg_buntAm 9.11. war Jochen Malmsheimer im Bonner Pantheon, dem Kabarett- und Kleinkunsttempel mit den grauenhaft harten, schwarzen Holzschalenstühlen der ehemaligen Bundeshauptstadt. Viele kennen den sprach- und stimmgewaltigen gebürtigen Essener aus der ZDF-Sendung “Neues aus der Anstalt”.

Man erinnert sich gern an Malmsheimers ICE-Stück oder “Das Wurstbrot” (siehe am Ende dieses Beitrags).

Auch in seinem neuen Kabarettprogramm mit dem vergnüglichen Titel  “Flieg Fisch, lies und gesunde! oder: Glück, wo ist Dein Stachel?!” wandelt Malmsheimer lustvoll zwischen Wortspiel, Poesie, Unsinn und Tiefsinn und lotet selbst noch den Schwachsinn kabarettistisch aus. Dabei wird vor allem deutlich: Malmsheimer ist ein Sprach- und Stimmkünstler. (weiterlesen…)

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