Archiv für die Kategorie ‘Humor’

Das geheimnisvolle Leben der Babys: Der Film

Mittwoch, 29. September 2010

Babys – gestern ging ich schnell mal in den seit kurzem angelaufenen Film des französischen Regisseurs Thomas Balmès.

Der Film ist ein Dokumentation mit vier Hauptdarstellern, die nicht sprechen – noch nicht. Er begleitet vier Babys in vier verschiedenen Weltgegenden von ihren ersten Momenten an.

Nun ist es ja grundsätzlich so, dass Kinder der Erwachsenenwelt einen Spiegel vorhalten, manchmal sogar einen grotesken.

In der Art, wie wir Erwachsene  Babys vom ersten Augenblick an behandeln, wird deutlich, wer wir selbst eigentlich sind, wie wir die Welt sehen, was wir glauben zu wissen von der Welt und was wir meinen, an die Kinder weitergeben zu müssen.

Ponijao, Bayar, Mari und Hattie aus Namibia, der Mongolei, Japan und San Francisco haben in der Kamera eine unauffällige Begleiterin, sie schaltet sich nie ein. Sie nimmt aber konsequent die Perspektive der Winzlinge ein: Bodenperspektive, weite Horizonte … Irgendwie erinnerte mich der Dokumentarfilm in diesem Punkt an den Film „Mikrokosmos – Das Volk der Gräser“.  Auch darin werden wir mit den Geheimnissen einer uns nur scheinbar vertrauten Welt der Insekten bekannt gemacht, die in einigen Sequenzen wie vom anderen Stern scheint. (weiterlesen…)

Neuste wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema Joggen

Dienstag, 02. März 2010

Ich bin Genussläuferin. Da kann es mich auch nicht anfechten, ermunternde Zurufe zu hören wie “Hey, das schaffst du!”, – da ruf ich ganz locker zurück: „Hab noch `ne Stunde vor mir, immer schön langsam angehen lassen.“ – oder „dein Hund läuft aber viel eleganter als du!“

Zum Glück bin ich keine zwanzig mehr, wo ich meinte, mit Männern mithalten zu müssen. Ich hab’s mir schon bewiesen. Ich muss nicht mehr um 6:30 vor dem Frühstück anderthalb Stunden durch den Wald laufen, um meine überschüssigen Energien loszuwerden, heute dürfen meine überschüssigen Energien Form annehmen, und zwar geschieht das zwangsläufig während des Laufens. Ich nehme an, das ist die westliche Form der Meditation, auf jeden Fall meine: Die Energien zum sinnvollen Fließen bringen. Im Lotus- oder Schneidersitz geht bei mir gar nichts. (weiterlesen…)

Ssänk ju for träffelling wiss doitsche bahn

Donnerstag, 25. Februar 2010

Möchten Sie helfen? Ja? Wem? Der Deutschen Bahn, dabei, wieder Deutsch zu sprechen und somit kundenfreundlicher zu werden.

Nach langen Jahren des „Denglisch“ ist man dort allerdings unsicher geworden, wie die einzelnen Dienste auf Deutsch noch hießen. Daher kann es hilfreich sein, sich als Kunde an einer öffentlichen Rückübersetzung mit geeigneten, sachdienlichen Übersetzungsvorschlägen zu beteiligen. Hier klicken.

Vor allem für folgende Begriffe sucht man eine geeignete deutsche Übersetzung:
Service Point
Service Hotline
Call a bike
Kiss & ride
Park & rail
Call-a-bike
Sleep-on-train

Bitte beteiligen Sie sich! Helfen Sie der Deutschen Bahn dabei, wieder kundenfreundlicher zu werden.
DANKE. Es erwarten Sie als Dank für Ihre Mühen: Eine Menge Freifahrtscheine ins Grüne und Blaue!!!

Eiszeit oder: Gruß vom Angorahasen

Samstag, 13. Februar 2010
Hattu mal ein warmes Höschen?

Hattu mal ein warmes Höschen?

Stirnrunzelnd betrachte ich den dicken Plastiksack mit der Aufschrift WEG! Ebay/Second Hand. Hmmmm.

Ich öffne bedächtig den mit einem alten Wollgürtel zusammengebundenen Knoten und beginne, den Inhalt zu sichten. Neben mir habe ich den Fotoapparat und natürlich eine Schächtelchen mit verschiedenen unerträglichen Parfumpröbchen bereit gestellt: „Dunest“, „Gloria sowieso“, „Gino Ginelli und „Bruno Babane“ usw., um den möglicherweise auftretenden Geruch nach Moder/Motten/Sporen zu übertünchen, bevor ich die frisch  besprühte Ware ablichte,verpacke und für den Versand vorbereite…

Ich ziehe die ersten Wollpulover heraus; allesamt mit hohem, eng sitzenden Kragen, wie sie niemand mehr erleiden mag, aber super Qualität, gute alte Markenware, wo keine Fäden heraushängen, engmaschig gestrickt, hochmerzerisiert, nichtfilzend, Merino usw., eben aus der guten alten Zeit, die irgendwann in den Achtzigern aufhörte, als östliche Ware den Kleidermarkt eroberte.

Bin ich denn blöd, denke ich bei mir. Da kaufe ich mir wegen der anhaltenden Kälte wollne Unterhemden für 20-40 Euro das Stück und hier liegen feingestrickte Pullis im Sack. Einfach den engen Kragen rausschneiden, schnipp-schnapp, einen neuen, bequemeren Ausschnitt reinschneiden und mit Zick-Zack flink umsäumen – fertig! (weiterlesen…)

Winter 2009/2010: Oh Gott blas die Klimaerwärmung nicht ab! (Mit Bonussong)

Donnerstag, 11. Februar 2010

♪♪♪Audiopiste zum Reinhören

Oh Gott warum machst du
Den Winter so hart?
Oh Gott hab doch Mitleid
Uns ist ja so kalt.
Oh Gott mach bald Frühjahr
Uns friert es so sehr.

Oh Gott, warum schickst du
Soviel Frost und Eis?
Oh Herr lass es tauen
Und mach es schnell heiß
Oh Gott blas die Klima-
Erwärmung nicht ab!

Oh Gott lass es schmelzen,
Herr schick uns `nen Föhn!
Ich kann ja mein Auto
Schon lang nicht mehr sehn!
Ich will nicht mehr frieren
Oh Gott wärm mich auf!

Oh Gott hab ein Einsehn
Und hol mich hier raus!
Ich komm ja seit Wochen
Nicht mehr aus dem Haus!
Oh Herr blas die Klima-
Erwärmung nicht ab!

Oh Gott bitte lass uns
Mit Eiszeit in Ruh,
Ich hab keine Lust auf
Ein kaltes Iglu!
Oh Herr bitte mach mir
Mein Herz wieder warm!

Das Lied ist offensichtlich inspiriert durch die Melodie von Janis Joplins : Oh Lord won’t you buy me a Mercedes-Benz…

(Sicher kennt irgendwer irgendwo jemanden, der Lust hätte, obige Baustelle mit mir musikalisch umzusetzen. [Gitarre/Keyboard].Über Hinweise würde ich mich freuen.)

Nur noch Panne: HUNDERAP “Bombenalarm”

Donnerstag, 28. Januar 2010
Quelle:http://www.thefuntheory.com/2009/12/09/dog-poo-bank

Quelle:http://www.thefuntheory.com/2009/12/09/dog-poo-bank

Vor zwei Tagen blickten wir in einen Abgrund: den Sicherheitsabgrund: Teilevakuation des Münchner Flughafens: Ein Mann mit einem Schlepptopp sei weggerannt, obwohl er Sprengstoff darin versteckt hatte, behauptete jedenfalls ein Sicherheitscomputer — fälschlicherweise. Der Mann sei daraufhin geflüchtet — gestrichene Flüge, Wartezeiten, so macht Fliegen erst richtig Spaß! Der Bonner Generalanzeiger betitelte zwei Tage später diesen Anfall kollektiver Hysterie mit “Nur noch Panne”. Denn: Auf den Überwachungskameras war aufgezeichnet, dass der Mann gar nicht geflüchtet war, sondern ganz ruhig durch die Kontrolle ging, um vor dem Abflug noch ein wenig einzukaufen…
Ich hab mich zur Abwechslung mal mit meinem Hund über diesen Anfall kollektiver Bellelritis unterhalten, denn auch er kann ein Liedchen von sowas heulen! Welcome to the unreal world, to the security world!

HUNDERAP:” Bombenalarm”!

Wau-wau aufstehn!
Bist du startbereit?
Im Park Gassi gehn:
Es ist höchste Zeit!

Rein ins Auto,
Raus dem Auto,
ab, husch-husch
Wau-wau, das war nötig!
Hou-hou in den Busch! (weiterlesen…)

Nackt-Scanner? Ja geht’ s noch? (Mit Bonus-Song)

Montag, 04. Januar 2010
Quelle: Wikimedia Commons

Quelle: Wikimedia Commons

Es fängt ja gut an, das Neue Jahr: Nach dem Willen der Mächtigen sollen die Bürger demnächst nackt ausgezogen werden – durch die geplanten sog. Nackt-Scanner an Flughäfen, aber auch finanziell durch die geplante zentrale Meldestelle („Elena“) für die Speicherung aller Einkommensdaten der Bundesbürger (inklusive höchst sensible Informationen über Abmahnungen durch den Arbeitgeber, Fehlzeiten etc.). Insgesamt umfassen die zu speichernden Daten ca. 41 Seiten pro Bundesbürger!

Die Nackt-Scanner hatten Politiker schon länger auf ihrer „Wunschliste“,  und wie durch Zauberhand gab es am ersten Weihnachtsfeiertag auch prompt den zugehörigen Anschlag als Brandbeschleuniger für diesen brennenden Wunsch: in einem Fugzeug im Landeanflug auf Detroit.
Wie bekannt wurde, stammt der Attentäter, Sohn eines nigerianischen Politikers, aus betuchtem Hause, und ist  zudem in amerikanischen Sicherheitskreisen bestens bekannt…
Angeblich soll er im Jemem von al-Quaida ausgebildet worden sein. Zum Glück muss die „Ausbildung“ jedoch etwas schlampig bzw. der nigerianische Maschinenbaustudent technisch sehr unbegabt gewesen sein…

Wie jetzt herauskam, handelt es sich bei dem Detroiter Vorfall auch um den zugehörigen Anschlag für einen gewünschten neuen Krieg der USA (und Großbritanniens) gegen „eine Brutstätte und potenzielles Rückzuggebiet für Terroristen“ (Gordon Brown, brit. Premier) – nämlich den Jemen: Laut dem demokratischen US-Senator John Lieberman „…wird der Jemen der Krieg von morgen“. US-Truppen sind bereits in Militäroperationen involviert. Fanden diese denn jetzt vor dem Flugzeuganschlag, zeitgleich oder nachher statt? Alles einigermaßen verwirrend!

Aber zurück zu den „Nackt-Scannern“:
Sie arbeiten mit der sog. Terahertzstrahlung, die überhaupt erst vor wenigen Jahren entdeckt wurde.
Diese  Terahertzstrahlung ist eine Art Wärmestrahlung, die jeder menschliche Körper abstrahlt. Die Strahlung liegt im Strahlungsspektrum zwischen Infrarot und Mikrowellenstrahlung in einem Wellenbereich von 1-10 Terahertz. Die Maßeinheit Terahertz bedeutet 1 Million (!) Schwingungen pro Sekunde.

Im Pinzip gibt es 3 verschiedene Typen von Körper-Scannern: (weiterlesen…)

DER Weihnachtssong

Sonntag, 03. Januar 2010
Quelle: deesillustration.com

Quelle: deesillustration.com

ES BEGAB SICH ABER ZU DER ZEIT…

♪♪♪Audiopiste zum Reinhören

Es begab sich aber zu der Zeit,
dass ein Gebot von dem Kaiser Augusto ausging,
dass alle Welt geimpfet würde.
Und jedermann ging,
dass er sich impfen ließe,
ein jeglicher in seine Stadt.

Da machten sich auch auf
Joseph aus Galiläa
aus der Stadt Nazareth
in das jüdische Land
zur Stadt Davids,
die da heißet Bethlehem.

Darum dass er von dem Hause und Geschlechte Davids war,
auf  dass er sich impfen ließe
mit Maria, seinem vertrauten Weibe,
die war schwanger… (weiterlesen…)

Über den Kabarettisten Georg Schramm

Sonntag, 29. November 2009

„In diesem Land werden wir, die Bürger, über bedrohliche Entwicklungen systematisch im Unklaren gelassen und getäuscht. Auf der politischen Bühne werden Scheingefechte inszeniert und Konflikte ins Rampenlicht gerückt, die nur der Ablenkung vom Kern der deutschen Misere dienen.“ (Georg Schramm)

Georg Schramm

Georg Schramm

Georg Schramm ist für viele eine Institution. Der bekannte politische Kabarettist und Buchautor aus Badenweiler ist seit einigen Monaten einmal pro Monat im ZDF in „Neues aus der Anstalt“ zu sehen; zusammen mit Urban Priol und wechselnden geladenen Gästen, die sich jeweils auch für einen Abend in die „Irrenanstalt“ einliefern lassen. Die Sendung benutzt den Kunstgriff, die Welt als „Narrenschiff“, als Irrenhaus, darzustellen; dadurch genießen die „Insassen“ oder die Mannschaft an Bord Narrenfreiheit, die sie auch weidlich ausnützen, bis auch dem letzten Zuschauer dämmert, dass die vermeintlich Wahnsinnigen in der „Anstalt“ die einzig Vernünftigen sind und die da draußen sich eigentlich einliefern lassen müssten …

Analysiert man die Kommentare zu Schramms Fernseh- und Bühnenauftritten und schaut man sich an, wer bei ihm im Publikum sitzt, so fällt auf, dass Schramm bei allen Generationen ankommt. Denn er bietet den Menschen etwas, was ihnen heute  durchweg von Politikern und Medien vorenthalten wird: Er setzt seinem Publikum schöne saftige Kauknochen statt Pudding und Kartoffelpüree vor; will sagen, Schramm hat eine sehr deutliche, oft auch politisch inkorrekte Sprache und redet nicht um den heißen Brei herum. Er ist erfüllt von heiligem Zorn. Das schafft dem frustrierten Zeitgenossen regelmäßig Erquickung und Erleichterung. (weiterlesen…)

Wahlen: Wichtiges Bekennervideo aufgetaucht

Donnerstag, 24. September 2009

Sonntag sind Wahlen: Kopfschmerz, lass nach!

Umso wichtiger ist es, das folgende Bekennervideo vor der Wahl für nach der Wahl anzuschauen.

Wahlkreise ließen verlauten, es werde allgemeinhin für absolut authentisch gehalten!

Hier klicken, Danke.

Glühwürmchen sein ist schwer – Glühwürmelin ebenso sehr! (Tagebuchausriss)

Mittwoch, 08. Juli 2009

Pünktlich ab dem ersten Juni bis in den Juli hinein herrscht Glühwürmcheninvasion. Die Johanniswürmchen, auch Leuchtkäfer oder grünschimmernde Laternchen genannt, dringen durch alle Ritzen und Öffnungen des Hauses ein, um sich den dortigen Lichtquellen anzunähern: Glühbirnen, Leuchtröhren, PC-Bildschirme, Notleuchten, Halogenlampen und Leuchtdioden werden ihnen zum Verhängnis; ich mag gar nicht an den violettschimmernden, Brutzellaute von sich gebenden Insektenvernichter meines Nachbarn denken…

Ich habe alle Hände voll zu tun, die verirrten Kerle wieder aufzusammeln und aus dem Fenster zu werfen. Dieser Tätigkeit gehe ich über Stunden nach. Aber es ist nur Schadensbegrenzung, denn die Kerle, es sind tatsächlich Männchen, sind überzeugt, dass all die künstlichen Lichtquellen paarungsbereite Weibchen sind, Leuchtkäferinnnen, Glühwürmelinnen und grünschimmernde Laternchinnen. (weiterlesen…)

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