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Crash, Chaos, Chance! Erfolgreiche Strategien in der Krise (2)

Freitag, 30. März 2012

Andreas Popp von der Wissensmanufaktur hielt den zweiten Vortrag des Kongresses in Fulda. Popp begreift sich als Vor- und Andersdenker und betreibt seine “Wissensmanufaktur” als eine Art Denkfabrik (zusammen mit dem Wirtschaftswissenschaftler Rico Albrecht), in deren Beirat u. a. auch Wilhelm Hankel und Prof. Karl Albrecht Schachtschneider sitzen.

Popp und seine Wissenmanufaktur wollen nicht nur kritisieren, sondern ganz neu denken. Paradigmen sollen aufgeweicht und praktikable Lösungswege aufgezeigt werden. Sein Plan “B”  fängt damit an, einige Begriffe zu hinterfragen.

Z. B.: Was ist eigentlich Geld? Ein gesetzliches Zahlungsmittel und damit eine Rechtseinrichtung, ein gesetzliches Muss. Eigentlich aber nur ein Bewertungssystem. In den USA wurde die Herstellung von Geld 1913 in private Hände gegeben: In die einer privaten Bankenelite, der Federal Reserve Banken (Fed).

Geld entsteht in unserem System aus dem Nichts heraus (Giralgeldschöpfung) durch Banken. Es ist ein Schuldgeld. Der Zins ist eine Art Risikoprämie. Der Zins wird aber bei der Giralgeldschöpfung nicht mitgeschöpft und daher durch permanente Umverteilung bezahlt.

Die Absurdität der Schuldgeldschöpfung sieht man anhand der Bankenrettung: Die Banken haben nicht genug Geld. Der Staat auch nicht. Der Staat leiht es sich bei den Banken, die es eigens schöpfen, damit es der Staat dann wieder an die Banken geben kann. Wahnsinn mit Methode. (weiterlesen…)