DIE WELT in der Kritik – massive Beschwerden gegen Bomben-auf-Iran-Aufruf

09. Februar 2010

Daniel Pipes, „Studien“-Direktor des Middle-East-Forums und selbsternannter Iran-Experte scheint doch ein gewisses Gegenwindchen ins Gesicht zu wehen: Auf seiner Hausseite schreibt er unter dem Titel:

„Sarah Palin unterstützt ‚Bombardiert den Iran’”:
Meine National Review Online-Kolumne trug letzte Woche die provokative Überschrift: ‚Wie man die Präsidentschaft Obamas retten kann: Bombardiert den Iran’, und das  war in der Tat provozierend.

Linksgerichtete von Webseiten wie ThinkProgress und DailyKos reagierten aufbrausend und in leicht verrückte Art und Weise, indem sie meine Argumentation falsch darstellten, auch während sie mich mit nicht wiederholbaren Namen betitulierten. Die deutsche Zeitung DIE WELT veröffentlichte den Artikel in einer Übersetzung, geriet jedoch so vehement in die Kritik, dass die Herausgeber meine Analyse zurückzogen.“

Dann beschreibt er, welche Zustimmung und Ermunterung er von der US-Rechten erfahren habe (u.a. durch Palin, Buchanan)

Es folgen Passagen aus einem Interview des Fernsehkanals Fox vom vergangenen Sonntag mit seiner erklärten Lieblingspolitikerin der ehemaligen Vizepräsidentschaftskandidatin der US-Republikaner: Zur Erinnerung Sarah Palin ist fundamentalistische Christin (Pentacostal-Bewegung). Weiterlesen »

Ludwigsburger Goldraub: Kölner Oberlandesgericht als Filmstudio für Xatar-Gangsta-Video

07. Februar 2010

Schwellende Muskeln, ein Benz, „an dem jede Felge blitzt”, eine fette Uhr am Handgelenk, eine Halskette wie für eine Garageneinfahrt, Frauen als Schlampen, die feucht werden, wenn sie den Helden dieser klar geordneten Welt kommen sehen: Xatar oder Giwar Hajabi, „der Bonner“ Gangsta-Rappa, Pate einer Bonner Parallelgesellschaft, u.a. durch Drogenhandel reich geworden.

Es gehört zum Stil der Bonner Zeitungen grundsätzlich keine Angaben zur Nationalität irgendwelcher Täter zu machen, eigentlich schade, durch diese unterschlagene Information geht einiges an Tiefenschärfe verloren.

Xatar

Rapper Xatar

Xatar – der typischer Bonner „Jung“?  Hajabi ist vor allem eins: ein glühender kurdischer Nationalist, der nichts auf die Fahne mit der gelben Sonne und ihren 21 Strahlen kommen lässt.

Xatar mit Kurdenflagge

Xatar mit Kurdenflagge

Irgendwie ist es fast nachvollziehbar: Ein Kurde aus einer Männerwelt, in der es viele Schicksale und Geschichten von kurdischer Unterdrückung gibt, die klare Regeln kennt wie „Ehre“, „Respekt“, Blutsverwandschaft“, „Großfamilienzusammenhalt“, „Blutrache“ usw. nach Deutschland gekommen, sogar hier geboren?, um nicht ganz „anzukommen“. Warum auch? Für diese „schwule“, ehrlose, verweichlichte Welt hat er nur Verachtung übrig, in Deutschland kann man das schnelle Geld machen, Drogen, Zuhälterei, jahrelang interessiert sich niemand dafür, wie Hajabi an sein vieles Geld kommt, noch dafür, dass der Kurdenpate keinerlei  Respekt für sein Gastland hat (oder ist er schon eingebürgert?).

Die Musikindustrie hat diese wütenden, dauererregten jungen Männer mit Immigrationshintergrund längst als Klientel ausgemacht. Frauen spielen dabei kaum noch eine Rolle. Die können froh sein, wenn sie mal irgendwo als Abziehbildchen zugelassen sind, ansonsten müssen sie Respekt zeigen, sonst kriegen sie eins auf die Fresse. Deutsche Jungmänner werden überhaupt nicht für voll genommen, weil sie nichts dagegen haben, dass ihre Frauen “gecheckt” werden.

Die schnaubenden adrenalingestressten Jungmänner pflegen ihre eigene Ästhetik und Mode, vorwiegend in den Farben schwarz-weiß-gold (vermutlich die zukünftigen Nationalfarben dieses Integrationsstandorts).

Zugegeben: Ich in auf diese theatralischen „Du-hast-meine-Ähre-gekränkt-Typen“ nicht besonders gut zu sprechen – das hängst noch mit meiner Schulzeit zusammen; andererseits gilt ihnen mein vollstes Verständnis, nein, nicht für ihr schlimmes Schicksal, weder so richtig Deutsche noch Kurden noch Türken zu sein, nicht so richtig angekommen zu sein und keinen so richtigen Schulabschluss zu haben, sondern ich verstehe voll und ganz, dass sie sich über Deutschland einfach nur lustig machen können – sie haben einfach keine andere Wahl. Weiterlesen »

Deutschland – ein Wintermärchen! (mit Bonussong)

06. Februar 2010

Deutschland ein Wintermärchen und ich mittendrin! Der Schnee dämpft alles ab, den Lärm, die hässlichen Geräusche des Alltags, böse Gedanken, den Verkehr, Sorgen um das Morgen, denn mein Auto ist sowieso eingeschneit und macht einer anarchischen Stille Platz.

Es ist Schnee im Getriebe…
Eine Gelegenheit, sich klar zu machen, wie wenig der Mensch doch bei Wetter mitzureden hat und wie sehr unser ach so fortschrittliches Treiben schon bei 10 cm Schnee außer Kraft gesetzt wird. Durch 10m! Ausfallende Nahverkehrszüge, gestrichene Fernzüge, Schneepflügen geht das Salz aus. Auch ja: die Versalzung unseres Grundwassers hat ja nichts mit dem schädlichen Klimagas CO2 zu tun, deswegen darf sie ungestört weiter gehen.

Die fleißig tanzenden, schwebenden und treibenden Flocken erwecken regelmäßig zuverlässig das Kind in mir und mit kindlichem Gemüt hänge ich einigen unordentlichen, winterlichen Gedanken und Träumen nach… Weiterlesen »

DIE WELT lässt “Bomben-auf-den Iran” Artikel verschwinden

06. Februar 2010

…das kann ihn jedoch nicht ungeschehen machen.

Heute ging deswegen ein Einschreiben an den Deutschen Presserat raus. Ich habe einfach keine Lust mehr, dauernd Kriegshetze erdulden zu müssen – auch nicht online!

Bonn, 4.2.2010

An den
Deutschen Presserat
Postfach 100549
10565 Berlin

per Einschreiben

Betr.: WELT-Online v. 3.2.2010
Daniel Pipes: „Barack Obama sollte den Iran bombardieren“

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Pressekodex gilt seit dem 1.1.2009 auch für Online-Medien.
Daher möchte ich Ihnen den o.g. WELT-Online-Artikel zu Kenntnis bringen, der meiner Ansicht nach in keiner Weise mit den ethischen Grundsätzen des Pressekodex vereinbar ist.
Ebenso wenig ist er mit denen des deutschen Grundgesetzes vereinbar. Der Pressekodex beruft sich in seiner Präambel ausdrücklich auf dasselbe und erklärt diese Präambel gleichzeitig zu seinem Bestandteil.

Begründung:
Der zitierte Artikel ruft zu einem Angriffskrieg auf:
„Barack Obama sollte den Iran bombardieren:“
Und: „Er muss Befehl geben, die iranischen Atomwaffen zu zerstören.“
Welt-Online stachelt somit zu einem illegalen Angriffskrieg auf. Weiterlesen »

Nach konkretem Angebot Irans: Tageszeitung DIE WELT fordert Bombardierung

04. Februar 2010

Gegen das Springerblatt DIE WELT muss Strafanzeige wegen Volksverhetzung und publizistischer Beihilfe zur Anstachelung zu einem Angriffskrieg erstattet werden. Es versteht sich außerdem, dass dem Blatt eine Rüge durch den Bundespresserat erteilt werden muss, da es gegen den wichtigsten Grundsatz des Pressekodex verstoßen hat, der lautet: Achtung vor der Wahrheit und Wahrung der Menschenwürde. Dieser Ethik-Kodex gilt seit dem 1.1.2009 auch für Online-Medien.

Hintergrund:
Am 3.2.2010 geht allgemein durch die Medien, dass der Iran in ganz konkrete Verhandlungen mit dem Ausland eintreten möchte, damit Uran dort angereichert werden könnte. „Ahmadinedschad sagte, der Iran sei bereit, einen Vertrag zum Uran-Austausch mit den Nuklearmächten abzuschließen. Niedrig angereichertes Uran könne dafür aus dem Iran auch ins Ausland gebracht werden, sagt er.“ (GA Bonn, 3.2.2010, S. 2). Konkret soll danach niedrig angereichertes Uran (3,5 %) im Ausland (Frankreich, Russland) auf 20% gebracht werden und dann wieder als Brennstoff für einen Forschungsreaktor in den Iran geschickt werden. Diese Lösung des Atom-Streits hatte sich schon seit Wochen abgezeichnet, wenn man die Medienberichte aufmerksam verfolgte.

Der iranische Präsident weiter:
„Wir sind nicht dagegen, unser niedrig angereichertes Uran ins Ausland zu senden, weil wir eine konstruktive Zusammenarbeit wollen und weil wir jederzeit das niedrig angereicherte Uran wieder im Iran produzieren können“, sagte Ahmadinedschad. Für seine Abkehr vom bisherigen Standpunkt nannte er „technische Gründe.“

Statt auf dieses Angebot konstruktiv-konkret zu reagieren, fahren die USA jedoch offensichtlich weiter eine Hinhaltetaktik – um sich andere Optionen offen zu halten?

Noch schlimmer: US-Falken, die in den USA nach Obamas Wahlniederlagen wieder an Fahrt gewinnen, fordern jetzt erst Recht die Bombardierung des Iran:
Welt-online vom 3.2.2010: Der Iran muss bombardiert werden, was gleichzeitig den Vorteil hätte, die Umfragewerte Obamas, die im Keller sind, nach oben zu befördern.
Zitat:
„Barack Obama sollte den Iran bombardieren,
Von Daniel Pipes, 3. Februar 2010, 12:18 Uhr, Barack Obamas Umfragewerte stürzen in den Keller. Bei den Themen Arbeitslosigkeit und Gesundheitssystem ist er gescheitert, zudem hat er drei Nachwahlen verloren. Eine dramatische Geste ist nötig, um die öffentliche Wahrnehmung zu ändern. Er muss Befehl geben, die iranischen Atomwaffen zu zerstören.
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ÜBUNGSallergie oder mein Frühwarnsystem spielt verrückt

31. Januar 2010

Seit dieser Ankündigung am 19. Januar in meiner Tageszeitung hatte ich keine gute Zeit mehr: Ich wurde nervös, fahrig, Albträume plagten mich zunehmend des Nachts, manchmal zuckte ich auch tagsüber scheinbar unmotiviert zusammen. Ich igelte mich stark ein und begann, Fenster und Türen mit Materialien, die ich eigens im Baumarkt besorgte, abzudichten. Ich hatte vermehrt Schweißausbrüche, begann zu lispeln und zu nuscheln, dann zu stottern; die kleinste Belastung brachte mich aus der Fassung, ich ging nicht mehr ans Telefon, nicht mehr aus dem Haus, versuchte Vorräte einzulagern; Freunde und Angehörige begannen, sich um mich Sorgen zu machen; das Problem: Ich konnte mich ihnen nicht mitteilen, denn ich wollte sie nicht mit meinen Befürchtungen belasten:

So war ich völlig auf mich gestellt und begann, unter den seelischen Strapazen zu zerbrechen: Über beinahe zehn Tage verwandelte ich mich zusehends in ein Nervenbündel, ein körperliches und seelisches Wrack. Weiterlesen »

Über Cynthia McKinney und Cynthia über Haiti…

31. Januar 2010
Die charismatische Cynthia McKinney

Cynthia McKinney

Ich gestehe, dass meine Sympathien dieser charismatischen ehemaligen Kongressabgeordneten für den US-Bundesstaat Georgia und Präsidentschaftskandidatin (2008) der Grünen Partei der USA mit besonderer Leichtigkeit zufliegen: Cynthia hat etwas von einer Diva: Sie ist nicht nur schön, und man würde sich nicht wundern, wenn sie, wie die ebenfalls schwarze Barbara Hendricks, die nächstbeste Opernarie singen würde – nein, sie ist auch richtig gut – sprich besonders mutig; Cynthia McKinney hat schon oft Charakter in der Politik bewiesen, unerbittlich stellt sie sich auf die Seite der Schwachen und Entrechteten, leidenschaftlich schwimmt sie gegen den Strom und hat etwas von einem Volkstribun, kurz –  sie ist eine Stimme Amerikas, die ich auf keinen Fall missen möchte; manchmal meint man sogar einen modernen, weiblichen Martin Luther King reden zu hören. Überflüssig zu sagen, dass in den deutschen Konzernmedien von der Person und den Aktvitäten Cynthia McKinneys nichts zu hören und zu lesen ist…
Cynthia machte sich bei den Mächtigen der USA und deren Handlangern, den politisch Korrekten, schon häufig gewaltig unbeliebt: So verweigerte sie wiederholt im Kongress ihre Stimme für Militärhilfe an Israel, sie stellte sich gegen den Krieg gegen Afghanistan und den gegen den Irak. Sie kämpft für die Abschaffung der Todesstrafe.

Am 21.5.2001 sagte sie in einer Rede im Anti-Discrimination-Comitee-Hauptquartier in San Francisco:
„Es gibt viele Mitlieder des Kongresses, die frei sein wollen. Ich bin eines von ihnen. Ich wollte frei sein, nach meinem Gewissen zu stimmen, aber man sagte mir, wenn ich keine Zusicherung unterzeichnen würde, die die militärische Überlegenheit Israels unterstützte, werde es für mich keinerlei Unterstützung geben. Und tatsächlich unterschrieb ich die Zusicherung nicht, und es gab keinerlei Unterstützung für mich. Jahraus jahrein litt ich still, denn ich weigerte mich, diese Zusicherung zu unterschreiben. Und dann ging ich an die Arbeit wie ein Sklave, der einen Weg gefundnen hat, sich seine Freiheit zu erkaufen … Ich wollte frei sein … Frei, die Stimmen im Kongress der Vereinigten Staaten so abzugeben, wie ich es für richtig hielt und nicht wie man es mir vorschrieb.“

Cynthia McKinney ist eine erfahrene Politikerin. Sie saß (für die Demokraten) zweimal im Repräsentantenhaus für Georgia: 1995-2002 und 2005-2007.
Gerade weil sie über ihre Mitarbeit in verschiedenen Ausschüssen tiefere Einblicke in die US-Politik genommen hatte, gab sie sich mit der offiziellen Erklärung für die Geschehnisse des 11. September nicht zufrieden. Sie führte Opferangehörige, Anwälte, Journalisten, Wissenschaftler zusammen und unterstütze ausdrücklich deren Forderung nach einer neuen Untersuchung der Fakten und Hintergründe, da sie sich mit dem Report der offiziellen „9/11 Commission“ nicht zufrieden geben wollte.

Karikatur: "Achtung arrogante Dumpfbacke imn Anmarsch. 'Haben Sie nicht meine Anstecknadel gesehen?'"

Karrikatur: "Achtung arrogante Dumpfbacke im Anmarsch. 'Haben Sie nicht meine Anstecknadel gesehen?'"

Dies brachte ihr eine Rufmordkampagne seitens der Medien ein, von der sie sich aber in ihrem Tatendrang wenig beeindrucken ließ.

Cynthia setzte sich schon mehrmals persönlich für das belagerte und zerbombte Gaza ein und begleitete humanitäre Transporte dorthin; zuletzt im Juni 2009, als sie auf dem Hilfsboot „Spirit of Humanity“ 21 Helfern aus 11 verschiedenen Nationen (vor allen USA und England) nach Gaza begleitete. Auf dem Schiff befand sich auch die Nobelpreisträgerin Mairead Maguire (1976 für ihren Friedenseinsatz in Nordirland). Das Boot brachte dringend benötigte Hilfsgüter für den Wiederaufbau der zerstörten Häuser (die Israelis ließen keinen Zement nach Gaza herein), Medikamente und Spielsachen. Dazu kam es jedoch nicht. Das Boot wurde von der israelischen Marine gestoppt, mit Militärbooten umzingelt und geentert, alle Insassen verhaftet und eine Woche in Israel inhaftiert.
Cynthia McKinney: „Die ist eine empörende Verletzung internationalen Rechts gegen uns. Unser Schiff befand sich nicht in israelischen Hoheitsgewässern, und wir befanden uns auf einer humanitären Mission auf dem Weg in den Gaza-Streifen. Präsident Obama hat gerade erst Israel darum gebeten, humanitäre Güter und Materialien für den Wiederaufbau passieren zu lassen, und genau das haben wir versucht zu tun. Wir bitten die internationale Gemeinschaft, unsere Freilassung zu fordern, damit wir unsere Reise zu Ende bringen können.“

Es war nur natürlich, dass mich auch Cynthia McKinneys Meinung über die aktuelle Katastrophe in Haiti interessierte. Ich fand ihren Blickwinkel sehr erhellend, einige Informationen beunruhigten mich sehr. Daher hier die Übersetzung ihrer Stellungnahme: Weiterlesen »

Nur noch Panne: HUNDERAP “Bombenalarm”

28. Januar 2010
Quelle:http://www.thefuntheory.com/2009/12/09/dog-poo-bank

Quelle:http://www.thefuntheory.com/2009/12/09/dog-poo-bank

Vor zwei Tagen blickten wir in einen Abgrund: den Sicherheitsabgrund: Teilevakuation des Münchner Flughafens: Ein Mann mit einem Schlepptopp sei weggerannt, obwohl er Sprengstoff darin versteckt hatte, behauptete jedenfalls ein Sicherheitscomputer — fälschlicherweise. Der Mann sei daraufhin geflüchtet — gestrichene Flüge, Wartezeiten, so macht Fliegen erst richtig Spaß! Der Bonner Generalanzeiger betitelte zwei Tage später diesen Anfall kollektiver Hysterie mit “Nur noch Panne”. Denn: Auf den Überwachungskameras war aufgezeichnet, dass der Mann gar nicht geflüchtet war, sondern ganz ruhig durch die Kontrolle ging, um vor dem Abflug noch ein wenig einzukaufen…
Ich hab mich zur Abwechslung mal mit meinem Hund über diesen Anfall kollektiver Bellelritis unterhalten, denn auch er kann ein Liedchen von sowas heulen! Welcome to the unreal world, to the security world!

HUNDERAP:” Bombenalarm”!

Wau-wau aufstehn!
Bist du startbereit?
Im Park Gassi gehn:
Es ist höchste Zeit!

Rein ins Auto,
Raus dem Auto,
ab, husch-husch
Wau-wau, das war nötig!
Hou-hou in den Busch! Weiterlesen »

Nackt-Scanner? Ja geht’ s noch? (Mit Bonus-Song)

04. Januar 2010
Quelle: Wikimedia Commons

Quelle: Wikimedia Commons

Es fängt ja gut an, das Neue Jahr: Nach dem Willen der Mächtigen sollen die Bürger demnächst nackt ausgezogen werden – durch die geplanten sog. Nackt-Scanner an Flughäfen, aber auch finanziell durch die geplante zentrale Meldestelle („Elena“) für die Speicherung aller Einkommensdaten der Bundesbürger (inklusive höchst sensible Informationen über Abmahnungen durch den Arbeitgeber, Fehlzeiten etc.). Insgesamt umfassen die zu speichernden Daten ca. 41 Seiten pro Bundesbürger!

Die Nackt-Scanner hatten Politiker schon länger auf ihrer „Wunschliste“,  und wie durch Zauberhand gab es am ersten Weihnachtsfeiertag auch prompt den zugehörigen Anschlag als Brandbeschleuniger für diesen brennenden Wunsch: in einem Fugzeug im Landeanflug auf Detroit.
Wie bekannt wurde, stammt der Attentäter, Sohn eines nigerianischen Politikers, aus betuchtem Hause, und ist  zudem in amerikanischen Sicherheitskreisen bestens bekannt…
Angeblich soll er im Jemem von al-Quaida ausgebildet worden sein. Zum Glück muss die „Ausbildung“ jedoch etwas schlampig bzw. der nigerianische Maschinenbaustudent technisch sehr unbegabt gewesen sein…

Wie jetzt herauskam, handelt es sich bei dem Detroiter Vorfall auch um den zugehörigen Anschlag für einen gewünschten neuen Krieg der USA (und Großbritanniens) gegen „eine Brutstätte und potenzielles Rückzuggebiet für Terroristen“ (Gordon Brown, brit. Premier) – nämlich den Jemen: Laut dem demokratischen US-Senator John Lieberman „…wird der Jemen der Krieg von morgen“. US-Truppen sind bereits in Militäroperationen involviert. Fanden diese denn jetzt vor dem Flugzeuganschlag, zeitgleich oder nachher statt? Alles einigermaßen verwirrend!

Aber zurück zu den „Nackt-Scannern“:
Sie arbeiten mit der sog. Terahertzstrahlung, die überhaupt erst vor wenigen Jahren entdeckt wurde.
Diese  Terahertzstrahlung ist eine Art Wärmestrahlung, die jeder menschliche Körper abstrahlt. Die Strahlung liegt im Strahlungsspektrum zwischen Infrarot und Mikrowellenstrahlung in einem Wellenbereich von 1-10 Terahertz. Die Maßeinheit Terahertz bedeutet 1 Million (!) Schwingungen pro Sekunde.

Im Pinzip gibt es 3 verschiedene Typen von Körper-Scannern: Weiterlesen »

DER Weihnachtssong

03. Januar 2010
Quelle: deesillustration.com

Quelle: deesillustration.com

ES BEGAB SICH ABER ZU DER ZEIT…

♪♪♪Audiopiste zum Reinhören

Es begab sich aber zu der Zeit,
dass ein Gebot von dem Kaiser Augusto ausging,
dass alle Welt geimpfet würde.
Und jedermann ging,
dass er sich impfen ließe,
ein jeglicher in seine Stadt.

Da machten sich auch auf
Joseph aus Galiläa
aus der Stadt Nazareth
in das jüdische Land
zur Stadt Davids,
die da heißet Bethlehem.

Darum dass er von dem Hause und Geschlechte Davids war,
auf  dass er sich impfen ließe
mit Maria, seinem vertrauten Weibe,
die war schwanger… Weiterlesen »

Deutschland hat die Bombe!

14. Dezember 2009
Bombe (Quelle:Wikimedia Commons)

Bombe aus dem 2. Weltkrieg (Quelle:Wikimedia Commons)

Als ich mich über den neuen Langstreckenmilitärtransporter A400M, von dem Deutschland 60 Stück bestellt hat, auch auf der offiziellen Seite des “Bundesverteidigungsministeriums” informieren will, finde ich dort dazu gar nichts, dafür aber gleich auf der ersten Seite etwas anderes:

Der Hinweis auf eine Rede unseres Bundesverteidigungsministers zu Guttenberg anlässlich des Festaktes “Bundeswehr und American Jewish Commitee: 15 Jahre Partnerschaft und Vertrauen” am 8.12.2009 in Berlin.

Ganz klar: Hier hatte ich etwas übersehen.
Das AJC ist eine 1906 in den USA gegründete Privatorganisation. Ich wusste bisher noch nicht, dass die Bundeswehr offizielle Partnerschaften zu Privatorganisationen eingeht.

Das AJC sieht sich laut eigenen Angaben vor allem in der Rolle “das Wohlergehen und die Sicherheit der Juden in den Vereinigten Staaten, in Israel und auf der ganzen Welt sicherzustellen; die wichtigsten Prinzipien des Pluralismus als die beste Verteidigung gegen Antisemitismus und andere Formen der Bigotterie weltweit  zu stärken; die Qualität des amerikanisch-jüdischen Lebens zu verbessern, indem es dabei hilft, jüdische Kontinuität sicherzustellen sowie die Bindungen zwischen amerikanischen und israelischen Juden zu vertiefen.”

Soweit so gut. Ich hätte verstanden, wenn so eine Partnerschaft mit dem AJC und deutschen Gedenkstätten stattfinden würde – aber mit dem Verteidigungsministerium? Ich musste also die Rede Guttenbergs lesen, und mich um mehr Verständnis bemühen:

“Wir Deutschen wollen die Erinnerung an die Schoah wach halten. Wir stellen uns unserer besonderen Verantwortung, die wir nach der Barbarei des Nationalsozialismus tragen; der Verantwortung, dass wir Antisemitismus nicht dulden und dass wir für das Existenzrecht und die Unversehrtheit des Staates Israel eintreten; der Verantwortung dafür, dass Freiheit, Menschenrechte und Toleranz die obersten Maximen unseres Handelns darstellen. Diese Verantwortung ist unverrückbarer Teil deutscher Staatsräson. Diese Verantwortung verpflichtet alle Deutschen – und damit auch die Bundeswehr als Armee des demokratischen Deutschlands.” Weiterlesen »

60 neue Airbus A400M (Military) für Deutschland und den Afghanistan-Krieg?

14. Dezember 2009
Airbus A400M

Airbus A400M (Quelle: Wikimedia Commons)

Die Medien bejubeln den (um 2 Jahre verspäteten) Jungfernflug des neuen europäischen Militärtransporters A400M.

Hier Filme vom ersten Flug und von den technischen Details:

Auf der Homepage von Airbus ist ein Video vom Jungfernflug in Sevilla abrufbar.

Die haushohe fliegende Festung kostet ca. 1,36 Millionen Euro pro Stück; von den 180 bei EADS, dem größten europäischen Luftfahrt-, Raumfahrt- und Rüstungskonzern, vorbestellten Flugzeugen orderte Deutschland allein 60!

Das 15 m hohe und 45 m lange Militärtransportflugzeug kann Panzer, Hubschrauber und Mannschaften über 8700 km Distanz transportieren und soll die kleinere Transall ersetzen, die nur eine Reichweite von 1850 km hat.

Der Bundeswehr dienten bisher als Transportflugzeuge der Airbus A310, die Transall C-160D und der Challenger CL-601. Weiterlesen »

Die Taschenspielertricks der Klimatologen

11. Dezember 2009

Vorgestern erklärte uns BILD tränenreich die 7 größten Probleme unserer Welt, und wie es wirklich um uns steht. Merkwürdigerweise zog man nicht in Betracht, selbst mindestens eins der sieben Probleme darzustellen.

Könnte sich das Springerstiefelblatt mitsamt seiner Redaktion zur publizistischen Selbstentleibung entschließen, also sozusagen einen medienwirksamen journalistischen Harakiri im Interesse des Klimas zu inszenieren oder, wie Greenpeace so heroisch vorexerziert, einen konsequenten journalistischen Hungerstreik fürs Klima anzutreten, wäre auf der Liste sogleich einer der Punkte zu streichen und die CO2-Ausdünstungen in Deutschland sänken schlagartig: Weniger heiße Luft!

www.deesillustration.com

Quelle: www.deesillustration.com

Inmitten des mediengesteuerten Klimataumels anlässlich des Kopenhagener Weltklimagipfels hatte die Öffentlichkeit keine Chance zu erfahren, dass am 5.12.09 in Berlin ein anderer internationaler „Gipfel“ stattfand, nämlich schon zum 2. Mal eine Konferenz der wissenschaftlichen Opponenten der offiziellen Klimatheoretiker. Die Teilnehmer beim erstgenannten Gipfel, aus 192 Ländern der Erde kommend, üppig mit Steuergeldern gepolstert und mit einem riesigen journalistischen Tross im Schlepptau, tagen z. Zt. in der dänischen Hauptstadt. 15.000 Menschen gegen 150 Wissenschaftler in Berlin. David gegen Goliath?

Ich fand einen sehr interessanten Bericht von Dr. Klaus Peter Krause, der die Tagung der kritischen Wissenschaftler in Berlin zusammenfasst. Weiterlesen »

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