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Das geheimnisvolle Leben der Babys: Der Film

Mittwoch, 29. September 2010

Babys – gestern ging ich schnell mal in den seit kurzem angelaufenen Film des französischen Regisseurs Thomas Balmès.

Der Film ist ein Dokumentation mit vier Hauptdarstellern, die nicht sprechen – noch nicht. Er begleitet vier Babys in vier verschiedenen Weltgegenden von ihren ersten Momenten an.

Nun ist es ja grundsätzlich so, dass Kinder der Erwachsenenwelt einen Spiegel vorhalten, manchmal sogar einen grotesken.

In der Art, wie wir Erwachsene  Babys vom ersten Augenblick an behandeln, wird deutlich, wer wir selbst eigentlich sind, wie wir die Welt sehen, was wir glauben zu wissen von der Welt und was wir meinen, an die Kinder weitergeben zu müssen.

Ponijao, Bayar, Mari und Hattie aus Namibia, der Mongolei, Japan und San Francisco haben in der Kamera eine unauffällige Begleiterin, sie schaltet sich nie ein. Sie nimmt aber konsequent die Perspektive der Winzlinge ein: Bodenperspektive, weite Horizonte … Irgendwie erinnerte mich der Dokumentarfilm in diesem Punkt an den Film „Mikrokosmos – Das Volk der Gräser“.  Auch darin werden wir mit den Geheimnissen einer uns nur scheinbar vertrauten Welt der Insekten bekannt gemacht, die in einigen Sequenzen wie vom anderen Stern scheint. (weiterlesen…)