Mit ‘Bravo’ getaggte Artikel

“Bravo” wirbt for Bw.

Sonntag, 07. Oktober 2012

Werbekampagne der Bundeswehr bei "Bravo"

Seit die Bw die Wehrpflicht faktisch abgeschafft hat, muss sie ins Bett mit “Bravo”Kinder und Jugendliche anmachen.  Was dabei rauskommt: jugendgefährdender Schwachsinn, denglischer Debil-Jargon und Null-Aufklärung beim Aufklärerblättchen.

Liebst Du das Abenteuer? Suchst Du die Herausforderung? Bist Du top fit? Dann sind die Bw-Adventure Camps – der Mega-Event von BRAVO und treff.bundeswehr.de –  genau das Richtige für Dich! Die große Team Challenge auf Sardinien” (auf dem Luftwaffenstützpunkt) wartet mit “Beach-Events” auf und “coolen Beach-Partys”.

Falls man mit Wasser fremdelt, kann man auch den “Berg-Event” in den Alpen in einer Berghütte bei der Bundeswehr buchen und mit Hilfe der Gebirgsjäger einen Kraxelevent erleben. (weiterlesen…)

Warum ich wegen Dr. Goldstein meine beste Freundin verlor

Sonntag, 09. September 2012

Kürzlich starb “Dr. Sommer”, der Bravo-Chefaufklärer von 1969–1984, deren Kolumne er jetzt aus dem Jenseits führen muss.

Wenn in der Schule jemand mit dem Blatt erwischt wurde, schnappte es sich die Nonne und es flog in hohem Bogen in den Papierkorb, wo es dann hinterher wieder herausgeklaubt wurde.

Bravo war bei mir zwischen zehn und elf Jahren ein Thema, also in der vierten und fünften Schulklasse. Klar, man war aufgeklärt, sehr schematisch und damit wieder nicht aufgeklärt. Bravo gab’s zu Hause bei einer Freundin, und ich schmökerte eifrig, besonders Dr. Sommers Kolumne. Zwei Geschichten habe ich in Erinnerung: Ein Frage eines Mädchens, deren Bruder sexuell an ihr Interesse zeigte. Nur zu, beschwichtigte Dr. Sommer, probiert es aus, es kann auch schön sein usw. Irgendwie kam mir das komisch und schwül vor. Dann eine Bildergeschichte eines Pärchens, das von einem anderen an einen Baum gefesselt worden war. Dann verlässt mich mein Gedächtnis. Jedenfalls empfand ich das derart merkwürdig, dass ich mit meiner Mutter darüber zu reden begann. Das war das Ende von Dr. Sommer. Sie erklärte mir eindringlich, warum und weshalb so etwas nicht “normal” sei. (weiterlesen…)