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Sonntag, 07. Februar 2010

Schwellende Muskeln, ein Benz, „an dem jede Felge blitzt”, eine fette Uhr am Handgelenk, eine Halskette wie für eine Garageneinfahrt, Frauen als Schlampen, die feucht werden, wenn sie den Helden dieser klar geordneten Welt kommen sehen: Xatar oder Giwar Hajabi, „der Bonner“ Gangsta-Rappa, Pate einer Bonner Parallelgesellschaft, u.a. durch Drogenhandel reich geworden.

Es gehört zum Stil der Bonner Zeitungen grundsätzlich keine Angaben zur Nationalität irgendwelcher Täter zu machen, eigentlich schade, durch diese unterschlagene Information geht einiges an Tiefenschärfe verloren.

Xatar

Rapper Xatar

Xatar – der typischer Bonner „Jung“?  Hajabi ist vor allem eins: ein glühender kurdischer Nationalist, der nichts auf die Fahne mit der gelben Sonne und ihren 21 Strahlen kommen lässt.

Xatar mit Kurdenflagge

Xatar mit Kurdenflagge

Irgendwie ist es fast nachvollziehbar: Ein Kurde aus einer Männerwelt, in der es viele Schicksale und Geschichten von kurdischer Unterdrückung gibt, die klare Regeln kennt wie „Ehre“, „Respekt“, Blutsverwandschaft“, „Großfamilienzusammenhalt“, „Blutrache“ usw. nach Deutschland gekommen, sogar hier geboren?, um nicht ganz „anzukommen“. Warum auch? Für diese „schwule“, ehrlose, verweichlichte Welt hat er nur Verachtung übrig, in Deutschland kann man das schnelle Geld machen, Drogen, Zuhälterei, jahrelang interessiert sich niemand dafür, wie Hajabi an sein vieles Geld kommt, noch dafür, dass der Kurdenpate keinerlei  Respekt für sein Gastland hat (oder ist er schon eingebürgert?).

Die Musikindustrie hat diese wütenden, dauererregten jungen Männer mit Immigrationshintergrund längst als Klientel ausgemacht. Frauen spielen dabei kaum noch eine Rolle. Die können froh sein, wenn sie mal irgendwo als Abziehbildchen zugelassen sind, ansonsten müssen sie Respekt zeigen, sonst kriegen sie eins auf die Fresse. Deutsche Jungmänner werden überhaupt nicht für voll genommen, weil sie nichts dagegen haben, dass ihre Frauen “gecheckt” werden.

Die schnaubenden adrenalingestressten Jungmänner pflegen ihre eigene Ästhetik und Mode, vorwiegend in den Farben schwarz-weiß-gold (vermutlich die zukünftigen Nationalfarben dieses Integrationsstandorts).

Zugegeben: Ich in auf diese theatralischen „Du-hast-meine-Ähre-gekränkt-Typen“ nicht besonders gut zu sprechen – das hängst noch mit meiner Schulzeit zusammen; andererseits gilt ihnen mein vollstes Verständnis, nein, nicht für ihr schlimmes Schicksal, weder so richtig Deutsche noch Kurden noch Türken zu sein, nicht so richtig angekommen zu sein und keinen so richtigen Schulabschluss zu haben, sondern ich verstehe voll und ganz, dass sie sich über Deutschland einfach nur lustig machen können – sie haben einfach keine andere Wahl. (weiterlesen…)